Beiträge von Ekkehart

    Unabhängig vom Modell ob Vergaser, Einspritzer, Doppelzündung.


    Es gibt immer wieder tolle Aussagen, da freue ich mich, dass ich kein Maschinenbauer bin, dann müsste ich so mit dem Kopf schütteln, dass es zum Schleudertrauma führt.

    Wer sich auskennt, weiss bei welchen Temperaturen sich Stahl blau verfärbt (sind etwa 300°C, sogenannte Anlassfarbe), der weiss auch, dass das Motoröl dann langsam in Flammen aufgeht. Vorausgesetzt es fehlt nicht an Sauerstoff.


    Und warum Nasskupplungen keinen Verschleiß haben sollten, erschließt sich mir auch nicht. Bei Mopedkupplungen besteht das Reibmaterial ja häufig aus völlig verschleißfreiem Kork.:bangin: 

    Wer es schafft die Verstellmöglichkeiten der Kettenspanner komplett auszunutzen, hat vielleicht eine Gummikette.


    Da gebe ich BMW Peter völlig recht. Ich hab auch noch nie eine Kette 3x nachgespannt.


    Ansonsten versuche ich in der 9Uhr Position am Kettenrad die Kette abzuheben. Wenn sie da zu viel Luft hat: neuer Kettensatz. Abgesehen davon sehe ich in gewissen Abständen mal nach der Ritzelbefestigung (Seegerring) bei der Ur-F. Bei der ST mache ich den Deckel nur zu Reinigungsarbeiten auf. Sicherungsblech, Loctite und 100Nm machen das schon.

    This is my 3rd filter in 210,000 km


    Für mich wäre das schon eine relevante Aussage. Wenn ein 110EUR Filter 70'km gehalten hat, sind das 0,2ct/km Kosten. Für den Durschnittsfahrer vermutlich auch etwa 20 oder mehr Betriebsjahre für diese Strecke. Und Kraftstoffkosten in Höhe von etwa 3.500 EUR sollte man auch in Relation setzen.


    700 x 4l x 1,3EUR/l

    Ohne jetzt auf die Sinnhaftigkeit einzugehen, vor allem da ich den Preis des Originalfilters nicht kenne.

    RTN = return ist natürlich die Kraftstoffrücklaufleitung. CAN ist vermutlich die Leitung zum Aktivkohlefilter beim Pkw. CAN, eher nicht Dose sondern Cannister.


    Und es gibt natürlich kein Aluminium Epoxy sondern es handelt sich um einen 2-Komponentenkleber mit dem man auch Aluminium kleben kann. Kleben von Aluminium ist immer etwas problematisch wegen der sofort entstehenden Oxidschicht, die die Haftung erschwert.


    Wie gut, dass ich eine Vergaser-F habe. Und wer fährt schon 210.000 km?

    Was die Lebensdauer/Haltbarkeit von verschiedenen Teilen angeht, spielt der Einsatz (Gelände, Straße, Autobahn, Belastung) natürlich eine große Rolle. Von der Pflege mal ganz zu schweigen


    Als ich noch viel und schnell gependelt bin in meinem vorigen Leben hat ein Satz Bremsbeläge beim vorn gerade mal von einem Ölwechsel zum anderen (etwa 30'km) gehalten und die Bremsscheiben doppelt so lange. Mit Reifen habe ich nie 40'km erreicht. Jetzt haben wir zwei Golf 7, beide über 60'km. Beide haben noch keinen Bremsbelag etc. bekommen. Einer hat bei 62'km neue Reifen bekommen. Der andere hat bei ähnlicher Laufleistung immer noch zwischen 3(HA) und 3,8mm (VA) Profiltiefe. Meine Ur-F bekommt in der nächsten Woch vorne einen neuen Anakee 3 nach knapp 7 Jahren und 15'km. Ist gem DOT aber inzwischen 8 Jahre alt und trotz genügend Restprofil nicht mehr mein Ding.

    Ich könnte jetzt der Aufzählung von KöfferliRebel noch ein paar gute Werkzeugmarket hinzufügen: Cooper, Excelite, Dowidat, Stahlwille etc.


    Wenn ich keine Ahnung von Crimpwerkzeugen hätte, ich habe sicher 10 verschiedene von Koaxcrimpern, über solche für Westernstecker etc. dann würde ich in eine ordentliche Boschwerkstatt gehen und fragen, was die verwenden. Die verkaufen meistens auch noch welche. Meine Zange für Amp-Stecker ist von Hella, natürlich selbstauslösend und schon etwa 30 Jahre alt. Benutze ich aber auch höchstens 10x im Jahr. Wenns geht lieber löten mit Cooper oder Weller Magnastat.

    Diese Diskussion ist wie ein Ölthread. Jeder hat andere Meinungen und Erfahrungen. Die meisten F-Besitzer fahren wohl eher unter 5.000km/Jahr. D.H. so ein Kettensatz hält >3 Jahre. Der Originalsatz an unsere ST (noch mit Gummidämpfung am Ritzel) hat 20'km gehalten, war dann wegen "guter Pflege" und Einsatz auf den Falklandinseln verrostet. Zahnräder hatten keinen sichtbaren Verschleiß, nat. trotzdem gewechselt auf D.I.D. Mein letzter Satz ohne Scotoiler hat auf der Ur-F mehr als 20'km gehalten. Wegen Montage Scotoiler gewechselt.


    Wenn man den Preis eines Kettensatzes im Vergleich zur Lebensdauer/Km-Leistung ohne Montagekosten sieht liegt man in der Größenordnung von 0,5ct/km. Wenn ich sparen will, lasse ich mich von meiner Frau fahren, die fährt mit der Hälfte der Kraftstoffkosten und dreifacher Motorleistung plus Euro 6.

    Das Handbuch ist mit Sicherheit nicht eingestuft, aber ich weiß die Nummer nicht mehr, sonst gäbe das bestimmt im Net. Liegt halt auch einige Jahrzehnte zurück. In Zivil und vor allem Militärflugzeugen sind übrigens immer Leerkabel (unbeschaltet) in den Kabelbäumen, so dass man bei Unterbrechungen leichter auf ein unbenutztes Kabel zurückgreifen kann bzw. technischen Änderungen ohne neue Kabel durchführen kann. So ein Flieger lebt ja meist länger als ein Mopped und da wird dann schon mal von Analog- auf z.B. Digitalcockpit umgerüstet. Aber auch jede Lötstelle, Crimpverbindung dokumentiert.

    Löten behersche ich. Ich werd es mal Löten. Erst mal Fehler suchen. Weis jemand den verwendeten Querschnitt?

    Ich glaube, da geht es schon los mit den Problemen. Die wenigsten Leute, die es eigentlich können sollten, können tatsächlich weichlöten. Ich habe mal als technischer Redakteur ein Handbuch über die Reparatur von Flugzeugverkabelungen geschrieben. Für die Eingeweihten eine sog. GAF-TO.


    Wichtig ist es die Fehlerquelle zu finden und die Ursache (schlechte Verlegung, Knickstelle, Scheuerstelle etc.) Dann trennt man einfach die Bruchenden sauber und verbindet sie wieder wie oben in verschiedenen Varianten beschrieben. Den Querschnitt braucht man nur, wenn man das komplette Kabel erneuern will. Dann muss man es auch nicht mittendrin neu verbinden. Den Kabelquerschnitt kann man ja leicht schätzen, je nach dem, was das fließen kann (Ampere). Ein dickeres Kabel in der Mitte einzuflicken hilft auch nicht.

    Ich weiß natürlich nicht wieviel Platz für die Reparatur ist und wo das Kabel evtl. gebrochen ist.

    Abisolieren und zusammenrödeln und mit Schrumpfschlauch sichern ist amateurhaft.

    Beide Enden abisolieren und entweder mit einem Quetschverbinder verbinden oder 2 Quetschverbinder (Stecker - Buchse) verwenden. Setzt eine ordentliche Crimpzange voraus, kein Baumarktteil für 2,95EUR mit dem man Zähne ziehen, Schrauben kürzen etc. kann. Das würde ich machen.


    Löten, wenn man es denn kann: ordentlicher Lötkolben, Elektroniklot mit Flussmittel, nicht ziehen, pusten etc. schön erkalten lassen. Da die ganze Verkabelung der Saturn V gelötet war, ist das ein gutes Verfahren. Da gab es auch Vibrationen und ordentliche G-Kräfte auf dem Weg zum Mond und mit einer Menge Teilen zurück.


    Andernendhülsen plus Lüsterklemmen ist für mich 4. Wahl. Wurde vor 50 Jahren mal in der Kfz-Elektrik gemacht. (BMW R26/27 etc.)

    Ist sicher eine Sache des Geschmacks etc. ob man sich für das eine oder das andere Fabrikat entscheidet. Bei BMW bekomme ich jedenfalls alle noch lieferbaren Teile im Regelfall innerhalb 24 Stunden, auch notfalls von meinem freundlichen Automobilhändler. Und der hat auch sofort den Lieferstatus.

    Ob das aus dem Land der aufgehenden Sonne auch so geht?


    @RP61

    Kann man das auch ins Deutsche übersetzen? Sounds Greek to me.

    Warum sollte man sich solche Mühe machen? Ölfiltergehäuse befüllen, ohne Kerzen mit Anlasser durchdrehen (da ist der Verschleiß auch nicht geringer) etc.


    So wie Rotax das beschrieben hat, ist das eine schnelle und pragmatische Lösung. Bei meinen Motoren ist Sekunden nach dem Start das Filtergehäuse gefüllt, der Druck aufgebaut und die Lampe aus.


    Das ist doch kein Großaggregat für Dauerbetrieb bei dem man während des Betriebs einen der Filter wechseln und befüllen können muss.

    Die Analyse (Vorteile/Nachteile) geht schon ein wenig in Richtung Kristallkugel oder preiwerter: Kaffeesatzlesen.


    Was mich eher erschreckt ist nach 2 Minuten mit mehr oder weniger eiskaltem Motor mit 4300U/min bei Tempo 100km/h.

    Dann ist also ein Mischreifen ein Reifen der unterschiedlich eingesetzt werden kann: naß, kalt, trocken, warm, heiß, Beton, Asphalt.


    Das würde ich außer in der F1 nahezu allen Reifen unterstellen. Ich wechsle jedenfalls nicht je nach Wetterlage oder Bodenbeschaffenheit. Bin mit meinen Metzeler bzw. Michelin leidlich zufrieden und muß mich auch nicht (mehr) im Grenzbereich bewegen.

    "eiern" in Form von Seitenschlag darf auch ein Mischreifen nicht = das ist entweder ein

    Vielleicht klärt mich mal jemand auf: was ist denn ein Mischreifen?


    Ich kenne Diagonalreifen und Radialreifen, das hat etwas mit dem Aufbau der Karkasse zu tun. Und Mischbereifung kenne ich bei leistungstärkeren PKWs; auf der Hinterachse breitere Reifen als auf der Vorderachse, üblicherweise bei Hinterradantrieb. Das ist aber Motorrädern seit Jahrzehnten inklusive unterschiedlicher Felgendurchmesser und -breite nicht ungewöhnlich.

    Wenn ich das Mopped auf den Hauptständer stelle, dann ist das Hinterrad komplett entlastet und das Vorderrad zum Teil. Wer dann noch wissen will wie viel, kann ja noch eine dünne Personenwaage unter das Vorderad stellen und per Gewichte an der Beifahrerfussrasten oder im Topcase etc. eine weiter Entlastung austarieren. 0,5 bar mehr Luftdruck sind auch noch ganz pfiffig. Wenns dann noch an Beschäftigung mangelt kann man regelmäßig das Vorderrad ein paar Grad drehen. Ist ja nun weitgehend entlastet.


    Eine richtige Hebebühne zum Arbeiten hätte ich gerne, aber wirklich vermisst beim Schwingenausbau etc. habe ich sie nicht. Wäre nur bequem.

    War ein wenig überrascht, dass SW 12 eine ungewöhnliche Schlüsselweite sein soll. Hätte ich eher von 15, 18 oder 20 gedacht. Wenn ich unterwegs bin spanne ich keine Kette nach, das mache ich vorher. Möchte auch keinen Drehmomentschlüssel mitführen. Dank Kettenöler ist das ohnehin ein Randthema. Was ich habe, ist ein ganz einfacher Stab-Reifendruckprüfer und passendes Werkzeug um irgendeinen Bowdenzug (Gas, Kupplung, Choke) wechseln zu können. Da habe ich nach vorbeugendem Austausch die alten Züge als Reserve im Topcase. Ansonsten verlasse ich mich auf meine vorbeugende Materialerhaltung sprich Pflege und Wartung und eventuell den ADAC. Den BMW Notdienst habe ich in den letzten 20 Jahren 2x bei PKWs benötigt, sehr schnell und hochprofessionell, aber bei einer F die älter ist als viele Kfz-Mechatroniker?

    Wohl dem der noch einen Originaltankrucksack hat mit Haken und Gummistrapsen. Da kann man auch relativ gut tanken. Das Unterteil gibt es auch noch zum "Schnäppchenpreis" bei Leebmann. Dann bräuchte man nur noch einen Sattler, der einem einen entsprechenden Reißverschluss annäht.


    Ich habe einige andere Versionen probiert, war alles nichts ohne Blechtank und Magnete.

    Ganz offenkundig hat BMW Felgenband aus dem Programm genommen und bietet nur noch Gewebeband an. Wohl dem der Panzertape oder auf Neudeutsch gaffer tape zu hause hat. Ist ja auch viel viel billiger als das Felgenband früher war. Ich verwende das grüne Tape schon seit Jahren ohne Probleme.

    Das Buch ist wirklich empfehlenswert. Hatte vor Jahren mal eins aus den USA von Bentley (nicht die VW-Niederlassung in Crewe) für den BMW E32, das war besser als die Werksliteratur. Wer mal Kerzen an einem M70 Motor gewechselt hat, der weiß, warum da 2 Stunden veranschlagt werden. Da ist die F650 ein Spielzeug dagegen, läuft aber nicht ganz so rund.:D