Beiträge von Ekkehart

    @Kerzenkabel


    Warum sollte man Kraftstoff-, Öl-, Wasserschläuche etc. tauschen? Die Kerzenkabel unterliegen schon etwas anderen Beanspruchungen als 12V Bordnetzspannung. Irgendetwas zwischen 12 und 20kV schlägt dann doch eher mal durch.

    Sind zwar höchst interessante Informationen. Ob allerdings amagnetischer Stahl in seinen für Speichen wichtigen Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit etc. etc. besser ist als magnetisierbarer Stahl entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß nur, das einige amagnetische Stähle höchst unbeständig sind bezüglich Seewasser. Wen das interessiert, der kann mal bezüglich Voest Alpine und U-Boot-Stahl recherchieren.

    Beim Preis der Speichen 36 x 3,08 EUR plus 36 1,54 EUR (Nippel) Summe: 166,32 EUR sind 30EUR Arbeitslohn ja ein Trinkgeld. Das waren die Leebmannpreise für die VA. Wenn es denn die Speichen passend irgendwo gäbe...Und wenn es sich denn lohnen ($$$) würde.

    Ohne mich jetzt an der "hochmetallurgischen" Diskussion beteiligen zu wollen/können, meine Vorlesungen in Werkstoffkunde liegen auch länger zurück, hier ein paar Informationen:


    Ich habe mal meine Reservespeichen, bei BMW erworben, überprüft. Sind ja drei verschiedene Längen. 2 Stück sind mit "A" am Kopf gekennzeichnet, eine davon ist amagnetisch, die andere weniger bzw gar nicht magnetisierbar. 2 Speichen haben gar keine Kennzeichnung, sind amagnetisch. 2 Stück sind mit "R" gekennzeichnet und ebenfalls amagnetisch. Nippel sind alle magnetisch. D.h. mit beschänkten Verstand eines Elektroingenieurs betrachtet vermutlich aus Edelstahl. Bei einem Durchmesser von etwa 3,45mm also ein Querschnitt von 9,35mm2. Jetzt kann jeder eine Zugfestigkeit seiner Wahl zwischen 50 und 100 kg/mm2 eingeben und feststellen, dass die ausreicht um einen Golf abzuschleppen (natürlich nicht hochheben)


    Ich werde mir weiter keine Gedanken machen und regelmässig den Klimpertest machen. Jedes Mal wenn ich den Reifendruck prüfe d.h.etwa alle 14 Tage. Der letzte Test war am Montag bei der HU auch o.B.


    Ansonsten stimme ich Obelixx, was Werkstoffprüfungen angeht 100% zu.

    Das Teil ist grau, sitzt unter der Sitzbank und ist das einzige (?) Bauteil, welches Kühlrippen hat und neben Motor, Auspuff und Bremsscheiben im Betrieb nicht nur tierisch heiß werden kann, sondern auch wird. Man kann das Teil ausbauen und gefühlt an zig verschiedene Stellen auslagern. Neu verdrahten muss man auf jeden Fall . Umbausätze gibt es keine, wenn man das frei Hand nicht hinbekommt, Kabel verlängern, Löten/Crimpen, Halterung basteln etc. hat man ein Problem. Anbei zwei Varianten für Ur-F (mit Shindengenregler) und ST mit Nachbauregler. Halterungen sind nicht unbedingt schön aber alles funktioniert seit Jahren. Zur Reglerverlagerung etc. gibt es im Forum bestimmt 50 Beiträge.

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    Druckverlust?? ÖL, Wasser, Kraftstoff, Luft?


    Was ist etwas Druckverlust 1bar? 1mbar? Über welche Zeit? Die einzig sinnvolle, aber bei den Symptomen IMO völlig überflüssige Messung wäre eine Druckprüfung des Kühlsystems. Nichts deutet aber auf eine defekte ZK hin, da hätte man Wasser im Öl, Abgase im Kühlsystem, Wasserverlust etc.


    Steuergerät würde ich ausschließen, das zuverlässigste El.-Teil am ganzen Mopped. Aufgrund des Einbauortes, wenn da keiner Löcher gebohrt hat, kommt da auch keine Feuchtigkeit hin. Da gibt es auch keine Hochspnnung mit Kriechströmen etc.


    Ich würde den Tank abnehmen und den Bereich um die Zündspulen gründlich säubern (Bremsenreiniger und Druckluft) und das ganze mit einem einfachen Sprühlack versiegeln.

    Ist IMO zumindestens auch bei den herrschenden Temperaturen von <10°C im kalten Zustand völlig normal. Aufgrund der Nasskupplung hat man ja etliche Kupplungslamellen und Stahlscheiben, die mit kaltem Öl getränkt sind und mehr oder weniger aneinanderkleben. Ganz im Gegensatz zu einer Einscheibentrockenkupplung (z.B. BMW Boxer und alle PKW), da sind bei betätigter Kupplung Motorund Getriebe wirklich getrennt.

    Genau genommen ist es ohnehin keine Regelung. Dann hätte ich nämlich einen Ist-Wert Geber, der den Regler ansteuert, das sind aber hier höchstens die Fahrerpfötchen. Wenn zu heiß, dann runterstellen und nicht regeln. Dann schalte ich eben die Stromzufuhr zu den Griffen in Abhängigkeit von der Hysterese der Griffe einfach nur an und aus. So wie bei jedem Backofen oder Heizlüfter.

    Ist auf jeden Fall kein RAL Code, die Angabe wäre bei einer Fahrzeugfarbe auch ungewöhnlich. Es handelt sich um einen Acryllack (Original), der vermutlich von BMW auch nicht mehr geliefert wird. Über die Fahrgestellnummer und den Ersatzteilkatalog kann man aber noch Zusatzinformationen bekommen. Passende Lackstifte wird es wohl für das Mopped kaum geben. Das Nachlackieren von Plastikteilen ist wenn der Originalton erhalten bleiben soll ohnehin äusserst schwierig.


    Ich habe mal eine Kleinmenge von BMW kostenlos (können die auch) in Macaoblau-Metallic bekommen. War eine sogenannte M-Farbe, die als Sonderwunsch bei einem nicht M-Modell verwendet wurde.

    Ob da überhaupt mit Pulsweitenmodulation gearbeitet wird, kann ich schlecht beantworten. Die Originalheizung hat jedenfalls keine Elektronik, zumindestens nicht in dem 2-stufigen Schalter (I-0-II). Ehe ich auf Originalheizungen bei Ur-F und ST umgebaut habe (Ludger sei Dank!), hatte ich eine Heizung von TL, die aber ebenfalls nur einen 2-stufigen Schalter hatte. Die war mir zu umständlich, da man sie in der ersten Stufe ich glaube nur 20s betreiben durfte.

    Wenn mein Vertrauen in mehr als 25 Jahre alte Technik so erschüttert wäre, dürfte ich wohl kaum in vielen älteren Gebäuden noch ohne Infarktgefahr Aufzug fahren von in diesem Fall steinalten Drehflüglern ganz abgesehen. Von der technischen Seite her, wenn schon einige Speichen abgerissen sind , andere möglicherweise nicht mehr ausreichend, aufgrund defekter Köpfe unter Spannung stehen, verteilen sich die Kräfte ja nicht mehr wie vorgesehen auf die Felge und es treten eventuell noch Lastwechselschläge auf. Das könnte in der Tat kritisch werden.

    Ich habe in über 10 Jahren am Hinterrad insgesamt 3 Speichen wegen Abriss ersetzt. Seit der Zeit habe ich immer ein paar neue auch für das Vorderrad herumliegen, die sind aber wohl nicht so belastet. Bezogen von BMW Hannover. Für das Vorderrad gibt es rechts und links unterschiedlich lange Speichen. Differenz 1mm, bei Ersatz also messen!


    Bei meinem "Verbrauch" an Speichen lohnt sich eine preiswerte Quelle nicht, wäre mir auch zu mühsam eine zu suchen.


    Bei inzwischen 6 oder 7 HUs hat der Prüfer jedes mal eine Klangprobe gemacht, immer ohne Befund weil ich das etwa 5-6 Mal im Jahr mache. Schwingenlager hinten wird nicht annähernd so oft geprüft!

    Ich benutze den Killschalter ab und zu, um den Motor abzustellen. Meist in der Garage. Danach reicht mir eigentlich die Öldruckkontrollleuchte nebst LL-Leuchte, um mich daran zu erinnern, den Zündschlüssel abzuziehen uind den Lenker zu verriegeln. Ist technisch so wie der Seitenständerschalter, wenn man denn einen hat, in der Benutzung völlig unkritisch.


    Da ich einen großen Teil meiner A - Ausbildung eher im Gelände gemacht habe, war der Benzinhahn wichtiger, da man die Moppeds häufig mangels entsprechendem Untergrund abgelegt hat.

    Ohne jetzt ins Detail zu gehen. Die Relais haben normalerweise ein aufgedrucktes Schaltbild bzw. Kennzahlen an den Anschlüssen ( in der DIN 72552 glaube ich, steht das drin) D.h. man kann die Relaisspule und die Schaltkontakte leicht identifizieren. Ich würde ein Relais ziehen und Blinker bzw, Warnblinkanlage einschalten und dann die Anschlüsse für die Spule auf Betriebsspannung prüfen. Man hört eigentlich auch, wenn die Spule anzieht. Bei einem rein elektronischen Relais eher nicht. Ansonsten Relais mit Betriebsspannung in ausgebautem Zustand betreiben und Schaltkontakte mit Ohmmeter überprüfen.


    Ich habe erst einmal in Jahrzehnten ein defektes Blinkrelais gehabt (in einem AR, Relais von Bosch), vermute daher eher irgendwo einen Kabelbruch.

    Offensichtlich verfügt der Kabelsatz ja über ein Relais (relay) und über einen Schalter (control switsch). Ansonsten Ansonsten soll wohl connect ACC positive mit Plus des Akkumulators (accumulator) = Batterie verbinden heißen. Der Rest ist Batterie negativ = Minuspol.

    Abgesehen davon, dass man das Teil bei nich Benutzung/Abstellen des Moppeds konsequent ausschalten muss, sollte es eigentlich problemlos funktionieren. Eine stärkere Sicherung führt nicht dazu, dass man die serienmässige Verkabelung stärker belasten kann!!!, es brennt dann halt nicht die Sicherung durch, sondern eventuell der Kabelbaum. D.H. ein parallel Schalten zu den Heizgriff Anschlüssen ist nicht sinnvoll. Ganz im Gegenteil.


    Ich würde mir das Relais ansehen und feststellen, wie es angesteuert wird und die Stromversorgung des Relais über den Heizgriffanschluss machen. Das sind nur ein paar Milliamper für die Relaisspule und völlig umkritisch. Dann kann man über eine fliegende Sicherung die Heizung direkt an den Akku (Polung wäre auch egal) anschließen und über den Control switch bei eingeschalteter Zündung betätigen. Bei Zündung AUS ist die Mimik dann aus.


    Notfalls musst du mal einen Ausflug in die Südheide nach Hambühren machen.

    Mein Schloss bei einer 95er Ur-F funktioniert sowohl bei Rechts- als auch Linksanschlag problemlos. Man muss allerdings zum Abziehen des Schlüssels den Lenker leicht hin- und herbewegen und vielleicht den Schlüssel leicht drehen. Ansonsten hilft ein entsprechendes Spray. Ich verwende hier allerdings weder WD-40 noch Caramba o.ä. sondern ein Spray für Systemschließanlagen der Firma Keso (CH).

    Sehr richtig:clap1:


    Dazu kommt noch, dass 1m Kabellänge bei einem Motorrad schon eine ganze Menge ist und die nominelle Spannung von 12V= im Betrieb je eigentlich immer um mindestens 10% überschritten wird. Ob meine Heizgriffe oder die Beleuchtung beim Start (wenn beides denn eingeschaltet ist) dann nur vielleicht 10V= bekommen geht für die Praxis im (Elektronen) Rauschen unter.