Beiträge von Ekkehart

    Ich verwende den Standardoiler, unterdruckgesteuert. Die Unterbringung unter der Stzbank (schräg) auf dem Platz der Werkzeugrolle ist etwas problematisch. Der Einbau selbst ist aber simpel. Wer mehr Geld für eine elektronisches System mit Pumpe etc. ausgibt, hat natürlich mehr Freiheiten bei der Montage. Gibt sicher auch noch bessere Montagelösungen für den Ölbehälter aber für mich reicht das. Hab das Werkzeug halt im Topcase.

    Üblicherweise prüft der TÜV das Spiel an der Hinterachse indem man das Mopped auf den Hauptständer stellt das Vorderrad herunterdrückt und dann das Hinterrad versucht anzuheben. Da sollte das Spiel, (schwer zu messen, kann man nur fühlen) max. etwas 1cm sein. Ganz spielfrei ist das auch mit neuen Lagerbuchsen, Nadellagern und neuen Bolzen für das Federbein nicht zu bekommen. Und egal welches Fett und wieviel, das beseitigt zuviel Spiel nicht wirklich.

    Das Relais bekommt ja nur Strom, wenn der Blinker eingeschaltet wird. Von daher wird es auch nur im Betrieb warm. Wie lange dauert so ein Blinkvorgang? Üblicherweise < 1 Minute. Neues Relais ist natürlich ein guter Ansatz. Bei glaube ich 27 EUR könnte man aber auch, wenn vorhanden irgendeinen Bosch-Dienst fragen. Ansonsten stimme ich Mac zu, wenn eine Seite funktioniert...

    Auf die Frage, wer kann den/die Vergaser einstellen, hätte ich beinahe geschrieben: Jeder


    Einfach, weil es praktisch nichts einzustellen gibt. Ich unterstelle, die Vergaser sind an sich i.O. d.h. Düsen, Membranen, Stellung der Düsennadelm, O-Ringe der Schwimmerventile sind in brauchbarem Zustand bzw. an der richtigen Stelle. Und es sind keine steinalten Beru-Blechkerzenstecker eingebaut etc.

    Dann muss man "nur" die Gemischregulierschrauben vorsichtig bis zum Anschlag eindrehen. Womit: Korken mit eingesetztem Bit oder ähnliche Bastellösungen oder Schraubendreher mit Winkeltrieb (ich) ist egal. Beide etwa 4,5 Umdrehungen herausdrehen. Hier gibt es etwas unterschiedliche Angaben. Schön, wenn man noch CO messen kann. Das war dann die ganze Einstellarbeit. LL sollte bei warmem Motor und wenn alles funktioniert bei etwa 1100-1300 U/min liegen. Ist natürlich mit dem mech. Drehzahlmesser schon im Bereich der Schätzung.

    Nach meiner Kenntnis dient der Widerstand der Entstörung d.h. Unterdrückung von HF-Signalen, die RF und FS Empfang kurzfristig stören könnten. Ansonsten fällt das Gebastel mit oder ohne Widerstand in den Bereich Voodo- Maintenance.

    Ich habe 40'km mit DR8EIX gefahren und jetzt seit 15'km D8EA. Mein gluteus maximus ist nicht so sensibel, dass ich da einen Unterschied feststellen kann. Ausser beim Preis.

    Halte das Kerzengesicht für ganz ok. Meine sind allerdings schon immer noch etwas heller, sowohl bei Iridium als auch den normalen NGK Kerzen. Das Kolbendach sieht bei knapp 80'km auch nicht angeschmort aus. Habe vor ein paar Tagen mal wieder mit dem Borescope reingesehen.

    Die Lima bzw. die Spulen sind offensichtlich hin. Bei abgerissenen Schrauben gibt es zwei Möglichkeiten bei diesem Einbau: entweder zu fest angezogen (nach fest kommt lose) bzw. nicht mit dem vorgeschrieben Drehmoment angezogen und oder falls erforderlich keine neuen Schrauben verwendet.


    Die BMW Rep.-Anleitung sagt nichts über neue Schrauben bzw. Dehnschrauben. Allerdings Linsenschraube selbstsichernd (micoverkapfselt?)


    Folgendes zu den Schrauben: Magnetnabe 180Nm Loctite 221

    Magnetrad an Nabe 10Nm " 648

    Freilaufdeckel 10Nm " 648

    Geber 8Nm


    Ich habe in jungen Jahren mal eine Schwungscheibe bei einem BMW TiSA Motor abgerissen, weil ich erstens keine neuen Dehnschrauben verwendet hatte und die Schwungscheibe mit viel zu niedrigem Drehmoment angezogen hatte.

    Bei Überfüllung (Motoröl) wird das natürlich in die Airbox gefördert und kann natürlich auch je nach Zustand der Ablaufschläuche heraustrofpfen. Aber eigentlich nicht in den Batteriekasten gelangen. Ds würde ich mal genauer prüfen inkl. Ölstand. Ich sage da nur Trockensumpfschmierung. Ansonsten klingt das Federbein nebst Füllung sehr plausibel.

    Sehe ich so wie Udo. Die Kette(n) zumindestens bei mir graben sich im Laufe der Zeit in die Gleitschiene ein. Ist wohl normal. Der Dämfungsbelag darunter unterliegt eigentlich keinem Verschleiß. Irgendein Stück Hartgummi (LKW-Schlauch o.ä.) Ich habe gleube ich eine Schiene ohne Dämpfungsbelag montiert. Halte das Teil nicht für lebenswichtig. Und da leicht wechselbar, kann man es auch bei späterer Lieferbarkeit einbauen.

    Die Blechstecker funktionieren im mehr oder weniger Neuzustand einwandfrei. Als es keine Alternativen (z.B. NGK) gab, hatte man ja keine Wahl. Ich behaupte mal zwischen zwei neuen Blechsteckern und zwei neuen Kunstoffsteckern merkt man keinen Unterschied, nicht mal auf einem Rollenprüfstand. Was nach 5 Jahren und überwintern im Freien unter Plane abgeht, ist eine andere Sache. Ich kenne jedenfalls niemanden der von NGK zu Blech-Beru zurückgewechselt hat. Auch in strömendem Regen funktionieren die NGK einwandfrei.

    Mit der Sufu sollte man für die ST, ist ja in diesem Bereich baugleich mit der Ur-F den passenden NGK Stecker (Länge, Winkel etc.) finden. Ich glaube die Teile kosten bei Louis etwa 5 Euro pro Stück

    War nur etwas überrascht, weil du ja auch von eingeklebt geschrieben hast. Ich glaube aber auch, dass man nicht die gesamte Schraubenfläche einbalsamiert, da mögen mich die Maschinenbauer etc. berichtigen. Ich habe beruflich im Elektronikbereich immer nur Schraubensicherungslack bei Trimmern etc. verwendet. Notfalls auch Nagellack. Verwende allerdings am Mopped natürlich auch entsprechendes Loctite

    Ich glaube nicht, dass die Schraubensicherung den Reibwert reduziert, dann könnte man ja gleich Markenbutter nehmen.


    Bei z.B. Loctite(R) handelt es sich um einen anaeroben Klebstoff, der unter Luftabschluss bei Raumtemperatur aushärtet. Ich unterstelle mal das Losbrechmoment einer mit Schraubensicherung behandelten Schraubverbindung ist größer als ohne.

    Man(n) könnte auch den Motor blockieren mit der entsprechend Schraube (Suchfunktion). Ich nehme ein Stück Holz, Hammerstiel o.ä. und drücke das Pedal mit der Fussraste als Auflage auf diesem Weg runter. Sicherung mit kleinem Meissel oder Durchtreiber zurückdrücken, mit links und Druckluftschrauber ist die Schraube in Sekunden gelöst.


    Zum Festziehen geht das mit entsprechendem Drehmomentschlüssel ähnlich. Bei der Ur-F habe ich das Problem dank Scott-Oiler und Seegerring natürlich niocht.

    Ich habe nun schon seit knapp 4 Jahren eine ganz gewöhnliche Bleibatterie (die preiswerteste von TL) zusammen mit einem Shindengen-Regler im Einsatz. Destilliertes Wasser habe ich noch nicht einmal nachfüllen müssen. Zum Nachladen verwende ich einen BMW Erhaltungslader über die Bordsteckdose. Der Ladestrom liegt im Bereich von wenigen 100mA. Angst vor Knallgasexplosion in der Garage habe ich auch nicht. Da gast und kocht es auch nicht, zumindest sehe ich das nicht. Während der Fahrt nach längerer Zeit ist Stau mit Griffheizung, Navi, Lüfter etc. fließt mit Sicherheit ein wesentlich höherer Ladestrom.

    Ich sehe gar nicht ein, ein durchaus funktionierendes System für mehr Geld als unbedingt nötig zu "verbessern". AGM Batterien sind eine tolle Sache, wenn man dann ein gut konzipiertes Energiemanagement hat, ist bei der F allerdings nicht der Fall. Bei F01 sieht das anders aus.

    Personalausweis, Zulassungsbescheinigung und ab zu einem BMW-Vertragshändler. Der bestellt einen passend gefertigten Schlüssel. Dauert ein paar Tage, funktioniert aber. Hat bei mir jedenfalls sowohl für Zündschlüssel als als Kofferschlösser mit Gleichschließung funktioniert.


    Der Besuch bei einigen ordentlichen Schlüsseldiensten, ich rede nicht von Mr. Minit etc., war jedenfalls nicht zielführend. Wenn man nicht gerade Uhrmacher, Werkzeugmacher, Büchsenmacher o.ä. gelernt hat, hilft einem der Rohling ja auch noch nicht weiter.

    Frage: wie kann man eine zu kurze Kette a) einbauen und/oder b) mit dem auf der Schwinge stehenden vorgegebenen Durchhang einstellen?


    Zum Kettentyp hat Michel IMHO alles gesagt.


    Da man die Kette theoretisch immer nur um zwei Glieder kürzer oder länger haben kann, soll das mal jemand ausrechnen, dürften ja so +/- 3cm sein. Könnte sein, dass der Verstellbereich des Kettenspanners das noch bewerkstelligen kann.

    Es fehlt dann nur noch, dass die Reserveposition auch "abgesprengt" wurde und nicht mehr vorhanden ist.


    Ich fahre weder die Vergaser leer, noch lasse ich im Frühjahr die Kammern leerlaufen (Ganzjahreskennzeichen). Wasser im Tank? Nicht mal als ich eine Maico fast in einem Tümpel versenkt habe. Ich mache den Benzinhahn höchstens zu, wenn ich genau weiss, dass ich vielleicht eine Woche nicht fahre.


    KLar, wenn die Schwimmerventile undicht wären und der Saft aus der Airbox fließt, würde ich den Hahn nach abstellen schließen und dann zügig die O-Ringe etc. wechseln.

    @Kerzenkabel


    Warum sollte man Kraftstoff-, Öl-, Wasserschläuche etc. tauschen? Die Kerzenkabel unterliegen schon etwas anderen Beanspruchungen als 12V Bordnetzspannung. Irgendetwas zwischen 12 und 20kV schlägt dann doch eher mal durch.

    Sind zwar höchst interessante Informationen. Ob allerdings amagnetischer Stahl in seinen für Speichen wichtigen Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit etc. etc. besser ist als magnetisierbarer Stahl entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß nur, das einige amagnetische Stähle höchst unbeständig sind bezüglich Seewasser. Wen das interessiert, der kann mal bezüglich Voest Alpine und U-Boot-Stahl recherchieren.