Beiträge von Ekkehart

    Wer missst missst (manchmal) Mist. Ob analog (Zeigerinstrument) oder digital (Ziffern, ob LED, Nixie, LCD oder sonstetwas) hat überhaupt nicht mit der Genauigkeit der Anzeige zu tun. Es wird nur bei Ziffernanzeigegeräten eine gewisse Pseudogenauigkeit vorgetäuscht. Zumindestens sollte man, wenn man nur ein Gerat besitzt versuchen die Logik der Anzeigen überprüfen: im Wechselspannungsbereich mal an einer Steckdoe die Ausgangsspannung messen, die sollte bei etwa 225VAC liegen. Im Gleichspannungsbereich ähnliches mit einem 9VDC Block und einer 1,5VDC Mono- oder Mignonzelle messen. Wenn das einigermassen stimmig ist, kann man auch anderen Messwerten glauben. Ich rede hier nicht von Kalibrieren oder gar Eichen. Ich habe so etwa 10 solcher Teile an verschiedenen Stellen im Haus und Garage deponiert und keine zwei zeigen exakt das Gleiche an. Meine analogen Geräte könnte man kalibrieren, wenn man denn ein Kalibrierstandard (PTBA Braunschweig) hätte. Kleine Baumarktschätzeisen eher nicht.


    Also bei 30V würden zumindestens bei BMW die CDIs aussteigen und die Leuchtmittel ebenfalls.

    Die wenigsten werden die Details der Pegaso 650 kennen. Hat sie keine Doppelzündung? Keinen Doppelvergaser mit getrennten LL-Gemischregulierschrauben? Der Vorwiderstand (hatten wir vor ein paar Tagen schon mal) spielt praktisch keine Rolle. Reine HF-Störbegenzung. Was wurde beim Regler gemessen i.e. welche Spannung liegt bei welcher Drehzahl an? Vermutlich würde der BMW-Test: Bei geladener Batterie den Regleranschluss, keine Ahnung ob auch drei gelbe Kabel vom Generator, abtrennen und prüfen ob im Fahrbetrieb der Fehler noch vorhanden ist, ebenfalls funktionieren.


    Ob der 5-Ventiler eine gleiche Düsenbestückung hat wie die U(h)r-F bzw ST weiß ich nicht. Wenn nur 1 Zündspule könnte die natürlich bei höheren Temperaturen eine inneren Isolationsfehler haben und durchschlagen. Viel Erfolg.

    Wenn es keine LL-Stellschrauben gibt, kann man am LL auch ausser der Drehzahl nichts einstellen.

    Warum sollte bei einem vermutlich ja Gussteil durch ständige Vibration weil der Ruckdämpfer eventuell verschliessen ist nicht ein Steg brechen. Der Herr Wöhler (für die Maschinenbauer) lässt grüßen. Ob ich an einr Felge etwas schweisen lassen würde?

    Mir ist vor Jahren bei einem fast nagelneuen DB 280GE ein Blatt vom Aluminiumlüfterflügel im Normalbetrieb bei etwa 100km/h und 50°C abgerissen. Keine äusseren Einwirkungen durch z.B. Wasserschlag. Die Limousinen aus Stuttgart hatten Polyamidlüfter, da gab es diese Probleme nicht.

    Zumindestens die Kettenspannung sollte man ja wohl ohne Probleme prüfen können. Die Werte stehen üblicherweise auf einem Aufkleber an der Schwinge. Ob man dann eventuell die Achsmuttern mit Bordwerkzeug gelöst bekommt (120Nm?) ist eine andere Sache.


    Laute Geräusche beim Schalten sind nicht normal, aber lautlos lässt sich dieses Getriebe nicht schalten. Ferndiagnose kaum möglich. Kettenspanner, war meine erste Überlegung, hat Mac ja schon erwähnt. Würde mir auch mal die Kunstoffrollen für die Kettenführung im Bereich des Ritzels ansehen, Schaden an der Stelle aber eher unwahrscheinlich.

    Hier ging es wohl eher darum, welche E-Teile man bevorraten sollte, um das Teil am Leben zu halten. Wenn ich 100% Einsatzbereitschaft will, muss ich fast 1 komplettes Mopped inkl. Reifen, Schläuchen, Akku (alles nur mit limited shelf life = bedingt lagerfähig) bevorraten. Die Teile (Krümmerdichtungen, Vergaser etc.) die es nicht mehr ab Werk/Freundlichem gibt, kann man auch nur schwer bereitlegen. Verschleissteile: Kettensätze, Bremsscheiben/Beläge, Kupplungsscheiben etc. wird es auch vermutlich in 10 Jahren noch geben. Ich habe ein paar Speichen und Dichtungen sowie Ölfilter im Keller. Ein CDI liegt da seit 10 Jahren, hat auch nur 10EUR gekostet, funktioniert. Regler ist verlegt nach aussen und durch MOS-FET ersetzt. Der alte ist noch eingebaut und kann in Sekunden umgesteckt werden. Sämtliche Bowdenzüge habe ich vor Jahren vorbeugend getauscht und fahre die alten als Reserve im Topcase spazieren.


    Warum soll ich mir ein Lenkkopflager hinlegen, wenn ich es ohnehin nicht selber wechseln kann/will? Zwei Reservevergaser habe ich verkauft, nie gebraucht. Wenn man Zeit, Lust und Werkzeug hat kann man alle Schläuche und Kraftstoffleitungen erneuern, das ist sinnvoll, hält aber dann 10 Jahre.


    Motto eines Hardware Stores den ich in Nevada gelesen habe. We have everything you need. What we don't have, you don't need.

    Wer googeln kann, ist klar im Vorteil. G11 gibt es nicht mehr, entspricht aber G48 und das ist nach meiner Kenntnis für alle BMW Motoren zugelassen. Wenn ich mich richtig erinnere sollten die BMW Frostschutzmittel silikatfrei sein. Ich kaufe das Zeug beim Freundlichen, ist bezahlbar und auf jeden Fall unschädlich für alle 1-12 Zylindermotoren.

    Unterstellt, dass kein "Fachmann" umgedüst hat oder die Düsennadeln umgehängt, gibt es ausser den beiden LL-Regulierschrauben und der LL-Drehzahl nichts einzustellen. LL-Regulierschrauben vorsichtig bis zum Anschlag reindrehen und etwa 4,5 Umdrehungen herausdrehen.

    Elegant ist, wenn man die Einstellung mit einem CO-Tester machen kann. Aber unnötig. Und synchronisieren kann man entgegen einigen Behauptungen aiuch nichts.

    Auch auf die Gefahr, dass es etwas altklug klingt: nach meiner Kenntnis hat der Kühlerverschlussdeckel einen sog. Renk Verschluß. Erst eindrücken (oder auch runter-) und dann durch linksdrehen öffnen.

    7,5 Liter sind definitiv etwa 2Liter zu viel. Der Tankvorgang spielt eigentlich nur dann eine Rolle wenn ich mal auf dem Hauptständer tanke und dann auf dem Seitenständer. So wie Ralf geschrieben hat kann man je nach Tankvorgang leicht 1,5-2l mehr einfüllen. Bei nicht vollem Tank ist die Reserve natürlich schneller erreicht, der Verbrauch ändert sich aber nicht. Ich muss im Regelfall bei 280-290km auf Reserve schalten. Bei E-10 habe ich gefühlt einen geringeren Verbrauch, ist aber wohl eher abhängig von der Fahrweise.

    Das genau ist der Fehler. Der Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter sagt genau genommen nichts aus. Ich sehe übrigens kein Problem an den Renkverschluss oben am Kühler zu kommen, um festzustellen ob der Kühler randvoll ist.


    Ich brauche dazu jedenfalls weder eine App noch ein Video. Höchstens passende Innensechskantschlüssel (aka Inbus)

    Kaffeesatzlesen bezüglich Original oder Nachmarktteilen ist eine Sache. Mal die Zuleitungen von der Lichtmaschine (gelbe Leitungen zum Regler) abklemmen und mit einem Multimeter feststellen, ob die drei Phasen überhaupt beim Regler ankommen eine andere. Wenn eine Phase, warum auch immer, fehlt dann geht die Ausgangsspannungebenfalls in die Richtung von etwa 12V=.

    Die BA (Seite 18) sagt folgendes:
    BETRIEBSWARMEN Motor (das sind für mich mehr als 70°C)

    1 Minute im LL laufen lassen. Motor ausschalten .Peilstab herausschrauben und nur einstecken. Differenz zwischen Max und Min beträgt 0,3l

    Wer 100mL vermeintlich zuviel eingefülltes Öl absaugt sollte, die Fakultät wechseln: Uhrmacher oder bei höheren Ambitionen Mikrochirurgie.


    Dank Trockensupfschmierung läuft der Rotax auch mit nur 1L Öl eine ganze Weile, nur die Kühlung ist problematischer.

    Ich könnte jetzt meinen Standardspruch loslassen:


    Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.


    Aber ich habe meine Lösung schon mehrfach kundgetan: Ich lasse alle Öle aus Filter, Rahmentank und Sumpf ablaufen. Fülle den Inhalt von 2 1l Dosen Tante Louises Feinstem ein iund Fertig. Die einzige Kontrolltätigkeit die ich dann noch bis zum nächsten Ölwechsel ausführe (1x jährlich) ist eine Dichtigkeitprüfung per eyeballing der Ablassschrauben und des Filters.


    Die Abmessungen des Originalpeistabes habe ich auch schon mehrfach gepostet, da kann man sich jede Menge Lösungen ausdenken, von einem Stück Holzkleiderbügel ala Tankanzeige Ur-Käfer und evtl. auch Trabi bis zu einem neuen Peilstab, wenn man denn keinen mehr hat. Ich habe auf den Einsatz der Dreikantfeile bei meinem Ölthermometer verzichtet. Ich musste noch nie (>80.000km) Öl nachfüllen.

    Ich sehe nicht ein bei jedem Kettentausch, dank Scottoiler selten genug, ein Standdardritzel wegzuwerfen, wenn ich zumindestens mit meiner F problemlos mit 2500 U/min im 2. Gang und mit 2000 U/min im 3. Gang in einer 30er Zone fahren kann. Betriebswarm habe ich einen stabilen LL bei 1200 U/min. Aus 2000 U/min dreht mein Motor in 2. Gang bei entsprechder Gashand ruckfrei hoch.

    Aufblasen würde für mich bedeuten der Innendruck ist größer als der Aussendruck. Im Regelfall herrscht aber bei laufenden Motor doch eigentlich Unterdruck oder? Da ich die Ansaustutzen als recht stabil und wenig flexibel in Erinnerung habe, kann ich mir kaum vorstellen, dass man da etwas sehen kann. Bei einer LL Drehzahl von 1200U/min (das lässt sich schön rechnen) habe ich 10 Ansaugtakte pro Sekunde. Das könnte man zwar durchaus sehen, aber 1-Zylinder haben ja vielleicht doch mehr mit Voodoo zu tun als ich mir vorstellen kann.

    Um das was rpr61 etwas anders ausgedrückt hat zu übersetzen: Das (diese Maßnahme bezüglich der Löcher) wird das ganze System abmagern. Ich würde es NICHT empfehlen ohne Umbedüsung. Ümbedüsung kann sich zu PITA= pain in the ass führen (im übertragenen Sinne ein erhebliche Problem entwickeln). Es wird ausserdem den Kraftstoffverbrauch anheben. Wenn man mit dem augenblicklichen System zufrieden ist, sollte man es in Ruhe lassen.


    Die Amerikaner haben in diesem Zusammengang ein paar schöne Weisheiten: Never change a winning team, sowie don't fix it when it ain't broke. Wird auch als Voodoo Maintenance bezeichnet.

    Der Regler wird nun mal etwa 80°C warm. Die Kühlrippen sind ja auch keine Verzierung, ob sie in 90° zur Fahrtrichtung und eventuellem minimalen Luftstrom unter der Sitzbank viel bringen sei dahingestellt.

    Ist völlig unkritisch. Lüfter springt bei mir bei etwa 09:00 Uhr an. Habe eine Leuchtdiode parallel zum Lüfter geschaltet, so sehe ich im Stand/Stadtverkehr wenn er Spannung bekommt und dann hoffentlich auch läuft. Bei Aussentemperaturen kurz vor 30°C geht er dann aber nach etwa 5 Minuten wieder aus. Nach 500 m zügiger Fahrt steht der Zeiger dann bei 7:30 - 8:00 wie Volker schon geschrieben hat.

    Ich würde den Stromdieb suchen und das Problem beseitigen. Dann könnte man den billigsten Bleiakku verwenden der passt und müsste sich keine Gedanken machen ob der Regler sich mit dem Akku verträgt oder umgekehrt. Abgesehen vom Preis. Ich habe in den letzten 3 Jahren nicht einmal Wasser nachfüllen müssen, absolut billigster Bleiakku von TL sowie Shindengenregler.