Beiträge von Ekkehart

    Ich würde als erstes den unter der Sitzbank verlegten Filter (ich bin ein Zusatzfilterfan, aber ohne geht es 100% auch) entfernen und die Kraftstoffleitung auf direktem Wege vom Benzinhahn zum Vergaser verlegen. Bei Filter unter der Bank muss der Saft ja fast bergauf fließen! Kein Wunder, dass man den Choke braucht! Dazu ist es unter der Sitzbank auch noch (Regler und Motorabluft) ordentlich warm. Da könnte es sogar Dampfblasenbildung (Kraftstoff) geben. Das wäre dann übrigends tatsächlich eventuell ein sog. "vapor lock"


    Bei der Gelegenheit kann man gleich prüfen, wenn Leitung am Tank ab ist, wie der Durchfluss in Normal und Reserve Position ist.


    Wenn das nichts gebracht hat, würde ich die anderen Verdächtigen befragen.


    Was "alten" Sprit angeht, habe gerade ein Glas französiche "essence" neben mir stehen, nach 30 Jahren immer noch zündfähig.

    "Kein Spiel" klingt für mich so wahrscheinlich wie "kein Ölverbrauch". Das hängt wohl stark mit der Messmethode zusammen.


    Wenn man das Vorderrad herunterdrückt und das Hinterrad anhebt, hat man immer Spiel. Das sind zumindestens bei der Befestifung des Federbeins keine H8 Passungen sondern ganz ordinäre Schrauben in entsprechenden Bohrungen, die wohl im Betrieb ausschlagen.


    Und wer glaubt, dass man mehr als ein halbes Dutzend Lagerstellen bis 130'km spielfrei halten kann, der glaubt auch die Sache mit dem Zitronenfalter.


    Meine Buchen und Lager hatten jedenfalls bei etwa 60'km erheblichen Verschleiß und die Laufspuren waren an den Buchsen deutlich zu sehen. Trotz regelmässigem Einsatz von lithiumverseiftem Fett und ohne Hochdruckreinigereinsatz.

    Ob das Spiel "normal" ist, hängt dummerweise vom subjektiven Prüfverfahren bei der HU ab. 1 cm wird im Regelfall toleriert. Habe auch schon erlebt, dass das Lenkkopflager zu Recht bemängelt wurde und die Hinterachse gar nicht geprüft.

    Der Wechsel aller Nadelllager und der Lagerbuchsen, die leider nicht mehr alle lieferbar sind ist recht aufwändig und nicht ganz preiswert.


    Ich würde mit den beiden Sechskantschrauben zur Befestigung des Federbeins anfangen.



    Umlenkhebel


    Name Anzahl Teilekennzeichen Bemerkungen Einzelpreis Gesamtpreis


    Dichtring 4 33532345441 8 2,44 € 9,76 €


    Buchse 1 33532345436 25,37 € 25,37 €


    Nadelhülse 2 33172345283 6 8,70 € 17,40 €


    Dichtring 2 33532345442 3,93 € 7,86 €


    Nadellager 3 33532345439 8,73 € 26,19 €


    Nadelhülse 3 33537650094 8,70 € 26,10 €


    Buchse 1 33532345437 28,46 € 28,46 €


    Buchse 1 33532345438 10,50 € 10,50 €


    Lagerbuchse 1 33537650101 10,91 € 10,91 €


    Summe 162,55 €


    Zugstrebe


    Name Anzahl Teilekennzeichen Einzelpreis Gesamtpreis


    Nadellager 2 33532345444 8,97 € 17,94 €


    Dichtring 4 33532345441 2,44 € 9,76 €


    Buchse 2 33532345443 10,33 € 20,66 €


    Summe 48,36 €



    Schwinge


    Name Anzahl Teilekennzeichen Einzelpreis Gesamtpreis


    Nadelhülse 4 33172345283 8,70 € 34,80 €


    Dichtring 4 33172345278 1,42 € 5,68 €


    Buchse 2 33172345280 10,33 € 20,66 €


    Summe 61,14 €


    Gesamtsumme 272,05 €


    Wie man sieht, ist das Ganze nicht unbedingt preiswert. Die Nadellager sind Standart. Die Hülsen dummerweise nicht. Leider hat ed die Formatierung zerschossen, aber wer will kann das ja auseinanderfieseln. Preise sind etwa 2 Jahre alt (Leebmann)

    Was ist denn daran so verkehrt, zuerst einmal die Anschlüsse, egal ob hydraulischer oder mechanischer Schalter, zu überprüfen? Und vielleicht mal die Kontakte am Schalter zu überbrücken, um zu sehen ob vielleicht auch ein Kabelbruch vorliegt.

    Dann kann man immer noch den Schalter evtl. beim Freundlichen oder sonstwo erwerben.

    Zumindestens für meine Ur-F ist der Hydroschalter noch lieferbar.

    Ich habe inzwischen bestimmt 10 Mikunis zerlegt. Alle waren innen sauber und benötigten weder Chemie, noch Ultraschall oder Druckluft.


    Dazu kommt, dass die Standardkraftstoffe entsprechende Zusätze enthalten. Auch die nicht handgekelterten Premiummarken.


    Das Problem kenne ich allerdings von meiner eigenen F. NGK-Kerzenstecker, neue Zündspulen und Kerzen und es war Ruhe bzw. uhrwerksmässiger LL an der Ampel bei etwa 1200U/min

    Nur mal als Anmerkung: Bei Elektrobränden, egal ob Stromnetz oder Fahrzeug hilft im Regelfall kein Feuerlöscher, egal ob Schaum, verbotenes Halon oder Pulver/CO2. Nur zuerst Unterbrechen der Stromversorgung.


    D.h. notfalls einen Anschluss des Akkus mit mehr (abbrechen) oder weniger Gewalt (Werkzeug) abtrennen.

    Inzahlungnahmepreise muss man ja schon unter einem speziellen Mischkalkulationsaspekt sehen.


    Ich bekomme jederzeit für einen 4 Jahre alten Golf 7 den Neupreis bei der Inzahlunggabe. Wenn ich z.B. einen Bentley Continental GT zum Listenpreis abnehme.:rofl:

    Hab jetzt keine Lust sowohl Kupplungssscheiben als auch Lamellenpaket zu messen. Die Angaben von Mac sind IMO richtig.

    Üblicherweise wird immer empfohlen die Kupplungsscheiben über Nacht (oder längere Zeit) in Öl einzulegen). Habe ich bisher immer gemacht, keine Ahnung was passiert, wenn man es nicht tut.


    Eine neue Papierdichtung ist auf jeden Fall empfehlenswert, die alte ist meist nicht wiederverwendbar.


    Die Stahlscheiben halten normalerweise schon eher ein Motorleben. habe sie beim letzten Mal trotzdem erneuert, die Federn aber nicht.

    Warum sollte man durchgefärbten Plastik, den man schon mit sündhaft teueren Kunstoffwerkzeugen hergestellt hat noch lackieren? Zumal man mit entsprechenden Verfahren, wie man an jeder Rückleuchte etc. ja im ersten Arbeitsgang eine super Oberfläche bekommt.


    Abgesehen davon, dass das Lackieren von Kunststoff wesentlich schwieriger ist als das Lackieren von Karrosserieblechen.

    Ich habe im April eine ST mit 20'km, 20 Monate HU, Heizgriffen und Topcase, fast neuen Reifen und Kettensatz für 2.000 EUR verkauft. Die Maschine war allerdings im absoluten Topzustand und der Käufer wollte unbedingt allerdings genau die Farbkombination.

    Reden wir über Öl für einen aufgeblasenen M-5 oder einen Lambo?

    Weder die Höchstdrehzahl, noch Bauart (Kurzhuber) oder Kolbenbelastung (Watt/Kolbenfläche), Kolbengeschwindigkeit etc. lassen bei dieser 1/4 Jahrhundert alten Motorkonstruktion besondere Anforderungen erkennen.

    Die in der ebenfalls alten Bedienungsanleitung angegebenen Mehrbereichsöle 10 W-40; 10 W-30; 5 W-50 haben einen unteren Temperaturbereich von -30°C. Da fahren vor Allem die Saisonkennzeichenfahrer:rofl:. Ein 15 W-50 ist mit einem Temperaturbereich von -20°C bis +30°C angegeben.

    Da die Motoröle über die Jahre mit Sicherheit nicht schlechter geworden sind, eher besser und aufgrund bleifreien und schwefelarmen Kraftstoffs tendeziell weniger gefordet sind, würde ich mir eher Gedanken machen, wo ich meine Reifen mit z.B. Helium gefüllt bekomme.

    Sicher ist ein Zusatzfilter nicht unbedingt erforderlich. Zumal in unseren Breitengraden der Kraftstoff frei von Verunreinigungen ist. Bei einem Kunststofftank gibt es auch keine Probleme mit der Tankbeschichtung oder Rost etc.

    Ich habe mal einen Kraftstofffilter nach einem Durchsatz von etwa 15.000Litern

    (BMW 750 mit 200.000km) aufgesägt. Der war innen wie neu, keine Ablagerungen etc. Filter war noch nie gewechselt worden, Fahrzeug hatte übrigens zwei Filter, für jede Einspritzanlage einen.


    Ich habe den Filter nur, weil ich keine transparente Kraftstoffleitung habe, bzw ein entsprechendes Röhrchen.

    Ich habe seit über 10 Jahren einen Zusatzfilter in der Ur-F. Keine Probleme, selbst wenn ich eine Tankfüllung ohne lange Pause leerfahre.

    Die ST reagiert zugegebenermassen eher auf den Zusatzfilter. Das mag an der unterschiedlichen Tankbelüftung/Deckelentwässerung liegen.


    Was den Vakkumschnack angeht: Physikalisch völliger Unfug.

    Frage: was ist eine Vakuum?

    Antwort: ich habe es im Kopf, aber es fällt mir gerade nicht ein.

    Über einen 12V PC Lüfter hatte ich auch schon mal nachgedacht, aber man müsste ihm dann auch einen Luftkanal verpassen wie Hauke ja auch festgestellt hat.

    Ich fahre seit über einem Jahr mit einem ins Freie verlegten Shindengenregler und verwende den billigsten Fernostakku den TL im Programm hat. Habe noch nie dest. Wasser nachfüllen müssen. Die Kombination ist so gut wie wartungsfrei.


    Habe allerdings, wenn ich mal länger nicht fahren sollte über die nachgerüstete Steckdose einen original BMW Erhaltungslader angeschlossen. Mein eingebautes chinesisches Digitalschätzeisen zeigt dann etwa 13,8V. Im Betrieb etwa 14,4V.

    Die tatsächliche Genauigkeit dieses knopfgroßen Teils habe ich allerdings nie geprüft.

    Ich habe auch einen regelmässigen Druckverlust, meist stärker an der VA als an der HA. Trotz neuer etwa 1 Jahr alter Schläuche und Reifen. Bei meinen Pkws ist das jedenfalls nicht so. Schlauchlos, Alufelgen, keine Speichen. Sollte aber nichts bedeuten.

    Es ist sicher nicht sinnvoll, den Luftdruck nach dem Tanken zu prüfen, da je nach Fahrweise/-strecke und Aussentemperatur sich die Reifen erheblich erwärmen und der Luftdruck steigt. Was für den Grip ja ganz zuträglich ist. Ich prüfe in der Garage, heute morgen 16°C, Druck o.k. (Anakee 3; 2,5/2,8 bar) Wenn das zu stark abweicht, Kompressor an und nachfüllen.


    War schaut sich denn mal an der Tankstelle die Kalibrieraufkleber der Reifenfüller an? Und tankt jeder immer an der gleichen Tankstelle? Meine Lieblingstankstelle (Preis), hat gar keinen Prüfer weil unbemannt.

    Ist ja auch wohl keine Rückrufaktion zu erwarten gewesen, um neue Aufkleber zu verteilen.

    In der BA (S. 39) gibt BMW (zu diesem Zeitpunkt, Anleitung von 1993) war nur der Anakee zugelassen folgende Drücke an:

    Solo: 1,8 bar; 1,9bar

    voll beladen: 1,8 bar; 2,5 bar.

    Michelin empfiehlt für den Anakee 3 derzeit 2,3bar und 2,8 bar.

    Anakee 1 u. 2 sind ja Geschichte

    Andere Reifenhersteller werden wohl auch noch weitere abweichende Reifendruckempfehlungen abgeben.

    So viel zum Thema: wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Oder auch: Wissen ist Macht, nichts wissen machts nichts

    Im Regelfall gibt es auf den Seiten der unterschiedlichen Reifenhersteller für die entsprechenden Fahrzeugtypen auch passende Druckangaben.

    Man kann ja auch wohl kaum erwarten, dass Druckangaben von BMW für den Anakee 1 von vor 25 Jahren z.B. heute noch fürden Anakee 3 gelten.

    Letztendlich gelten dann auch unterscheidliche Drücke für unterschiedliche Belastungen und Fabrikate.

    Wenn man sich für einen 1-stelligen Eurobetrag einen Stabreifendruckprüfer zulegt, hat man zumindestens immer den gleichen Messfehler.

    Über das Erproben der Heizgriffe, wenn man das nicht über Stunden betreibt, kann man bestenfalls einen Akku (tief)entladen. Dann springt aber kein Motor mehr an.

    "Springt nicht mehr an" ist natürlich auch wenig aussagekräftig: Anlasser dreht nicht weil Akku leer, Killschalter ein, Seitenständer falls mit Schalter ausgeklappt etc. Was machen denn die Anschlussklemmen am Akku? Oder für die Montage der Heizgriffe abgeklemmt und nicht wieder ordentlich festgezogen sondern nur aufgesteckt?

    Kann mich nicht entsinnen, dass es zwei Stecker gibt. Der Kabelbaum von beiden Heizgriffen geht über den Stufenschalter an einen Stecker, der rechts unter der Verkleidung (ich sage mal Armaturenbrett) eingesteckt wird. Wenn es denn braune und schwarze Kabel bzw. Stecker gibt, sollte man sie logischerweise entsprechend braun/braun bzw. schwarz/schwarz zusammenstecken.


    Da die Heizgriffe vom Lenker isoliert sind und der Lenker nicht als Stromrückleitung (Fahrzeugmasse) wirkt, ist es völlig egal, ob der Strom von Plus nach Minus umgekehrt fließt. Hauptsache beide Heizleiter bekommen Spannung und bei eingeschalteten Heizgriffen und Zündung fließt Strom.