Beiträge von Ekkehart

+++Deadline für Anmeldungen zum 18. F-Treffen vom 23.08. - 26.08. 2018 ist erreicht. Mehr Info dazu >>> klick hier +++

    Ich habe mal Schlüssel nebst Schlössern für Touringkoffer wg. Gleichschließung mit Tank, Zündschloss etc. machen lassen. Beim Freundlichen in HAJ. War nicht billig aber angemessen und hat natürlich auch gepasst.

    Einen 10 Jahre alten Reifen würde ich ja nicht mal auf einem landwirtschaftlichen Anhänger (max. 6km/h) fahren. Geschweige denn auf einem Motorrad.

    Für mich ist das Limit für Mopped 6 Jahre und beim PKW (Y-Kennung) wären das 8 Jahre. Halten aber nie so lange.

    So jetzt habe ich mal schnell eine garantiert funktionierendes CDI (071000-0590)

    durchgemessen.


    Steckerfarben grün rot weiß orange schwarz

    schwarz (-Pol) 3,5k 3,3k 40k u. -

    grün (-Pol) - 11k 50k u. 10k

    rot (-Pol) 10k - 40k u. 3k

    weiß (-Pol) 50k 40k - u. 40k

    orange (-Pol) 13k 10k 50k u. 800


    Gemessen wurde mit einem analogen Simpson 260. Entspricht etwa Klasse 1 mit Spannband, Messerzeiger etc. Die Werte sind nach ein paar Sekunden in der o.a. stabil. Deswegen kein digitales HP, Fluke etc. "u. = unendlich". War mir zu mühsam das ebenso wie das Omega auf dem MAC zu suchen.

    Ich unterstelle mal der Anlasser arbeitet, wenn man den Starterknopf betätigt. Dann kann weder der Killschalter noch der Seitenständerschalter (wenn vorhanden) oder die F3 Sicherung (7,5A) defekt sein. Wenn kein Kabel/Stecker defekt ist, sollte also auch Bordnetzspannung am CDI anliegen.


    Wenn keinerlei Markierungen am CDI Eingang sind, kann man ja mal den Stecker abziehen und messen, ob bei eingeschalteter Zündung irgendwo etwa 12V anliegen.


    Das Prüfschema aus dem Bucheli ist eigentlich selbsterklärend. Bei Messungen mit einem Multimeter im Ohm Bereich (1-10kOhm) sollte gemäß dem Schema Bild 74 (Anschlüsse W B R G O) sich die entsprechenden Anzeigen einstellen.


    z.B. zwischen W und O: Wert bewegt sich Richtung unendlich.


    Das sind natürlich nur statische Messungen, im Betrieb bzw. beim Start kann das ganz anders aussehen.


    Ich hole mir mal ein CDI aus dem Keller und schaue mir das an.

    Ventilspiel einstellen läuft in diesem Fall unter Voodo-Maintenance. Ist ungefähr so hilfreich wie Luftdruck prüfen.


    Ist es drehzahl- und/oder geschwindigkeitsabhängig? Könnte von Lagergeräuschen angefangen bis zum Schleifen von Bremsbelägen alles Mögliche sein.


    Pfeiffen habe ich bei meinen Rotax Motoren noch nie gehört. Wohl unterscheidliche mech. Geräusche je nach Fahrtwind und Helm.


    Wenn man wirklich etwas hören wollte müsste man auf einen Leistungsprüfstand oder hilfsweise ohne Helm fahren.:bangin:

    Früher gab es fast an jeder Ecke Betriebe wo man Gehäuse wieder richten lassen konnte.

    Früher gab es ja auch bei 100.000 km mit einem Käfermotor eine goldene (Trompetengold?) Armbanduhr.


    Als ich mal in einer BMW-NL erwähnte, dass ich mit meinem M73 Motor (5,4l V-12) 380.000 km erreicht hätte und der Motor noch störungsfrei bis auf etwas erhöhten Ölverbrauch lief folgenden Kommentar: Wir haben einen Kunden, der ist schon jenseits von 800.000 km.

    Die blaue Anlaufffarbe entspricht etwa 350°C. Bei einer Abgastemperatur am Auslassventil von bis zu 1050°C ist das alles nichts besonderes.


    Warum waren wohl bei vielen nicht mal Hochleistungmotoren die Schäfte der Auslassventile hohl und teilweise mit Natrium gefüllt?

    Verchromte Auspuffteile und Krümmer etc. laufen ja nicht ohne Grund an. Ich hatte einen Turbomotor (Saab Aero) da hat nach zügiger Autobahnfahrt der Abgasgrümmer im Dunklen kirschrot geleuchtet.

    Ich habe mal irgendwo gehört, der Antrieb des Moppeds wäre ein sogenannter Verbrennungsmotor. Wahrscheinlich, weil man sich an verschiedenen Teilen der Abgasanlage verbrennen kann. Ausserdem sitzt im Endschalldämpfer meist auch noch ein ungeregelter Katalysator, der auch noch für etwas zusätzliche Wärme sorgen kann.

    Das Wärmeschutzblech aussen auf dem Endtopf ist auch nicht nur zur optischen Verschönerung.

    Irgendwie habe ich Probleme, das Ganze zu verstehen. Bei der ST ist das Ritzel mit einer Mutter (100Nm) nebst Sicherungsblech (Foto) und Loctite 243 gehalten.

    Wie sich irgendetwas Lösen soll bei ordnungsgemässer Montage ist schwer nachvollziehbar. Selbst wenn man keine neue Mutter nebst neuem Sicherungsblech verwendet.


    Bei der Ur-F erfolgt die Siccherung durch einen O-Ring nebst Seegerring (Foto). Wenn man da Neuteile verwendet und ordentlich arbeitet ist das nach meiner Erfahrung unkritisch.


    D72_0139.jpg

    Das Teil ist praktisch in jedem BMW Mopped vorhanden (siehe TKZ-->Teileverwendung).

    Davon abgesehen ist es nur die Abdeckung für einen nicht vorhandenen Diagnosestecker.


    Ansonsten: Papier ist geduldig. Auch beim ETK.

    Grundsätzlich sind TKZ bei BMW 11-stellig.


    Ich bin ja schon ein paar Tage im Forum, fahre zumindestens schon über 1 Jahrzehnt F-650. Kann mich nicht entsinnen, dass schon jemand ein defektes Zündsteuergerät (CDI) hatte. Da warne ich vor einer Fehlinvestition! Zumindestens das Original liegt bei etwa 400EUR.


    Obwohl ich mich einen Teil meines Berufslebens mit rechnergesteuerten elktronischen Prüfsystemen beschäftigt habe, wüsste ich nicht, wie man das CDI vernünftig mit Haushaltsmitteln prüfen kann.

    Eingang 1. Bordnetzspannung, kann man bei Zündung EIN, Killschalter AUS messen, etwa 13V (Kabelfarbe vermutl. rot)

    Eingang 2. und 6. Masse (braun)

    Eingang 4. geht an den Hallgeber im Limagehäuse (orange) da sollten im Betrieb Rechteckimpulse (Scope) sichbar sein

    Eingang 3. geht an beide Zündspulen, keine Ahnung wie hoch die Spannungen da sein sollten


    Was man machen kann, ist alle Leitungen auf Durchgang prüfen und vor allem den Hallgenerator bzw. die Leitung zum CDI zum Hallgenerator (Referenzgeber für den Zündzeitpunkt).


    Irgendjemand aus dem Forum hatte mal ein eingeklemmtes und damit kurzgeschlossenes Kabel vom Geber zum CDI. Ich glaube vom Ölfilterdeckel.

    Wenn ich mich nicht täusche ist das der Unterdruckanschluß z.B. um einen U-Druck gesteuerten Scott-Oiler zu betreiben. Der sollte normalerweise zu (Gummitülle) sein und durch eine Drahtschlauchklemme gesichert sein.


    Sollte da der entsprechende Vergaser Luft ziehen, kann das nicht gut funktionieren.


    An die Nadeln kommt man, wenn man den Tank ausbaut und die beiden schwarzen Deckel abschraubt. Sofern man die Schrauben lösen kann.

    Langsam wird es esoterisch.


    Ich weiß nicht, wie meine Maschine reagiert, wenn sie sich nicht wohl fühlt oder umgekehrt. Und ich höre weder unter Evo 6 noch Schuberth S 2 irgendwelche Wellen rauschen oder heulen.


    Wenn mit normaler (Werksvorgabe) Einstellung der Kettenspannung bei zwei Personen der Kettendurchhang kritisch wird, sollte man mal prüfen, wie weit man schon vom zulässigen Gesamtgewicht weg ist. Bei mir, Gewicht mit Stiefeln, Helm, Handschuhen, Atlantis 4 mit allen Protektoren bleiben da mal gerade gut 50kg über. Leergewicht vollgetankt 189 kg (+Topcase, Kofferhalter 2x und was man sonst noch so angebastelt hat), zulässiges Gesamtgewicht 371kg, bleiben maximal 182 kg Zuladung.


    Das ist nun mal kein Tourenmopped für zwei ausgewachsene Mitteleuropäer.

    Einiges ist ja schon gesagt. Zum Benzinfilter nur so viel, der ist nicht wirklich kritisch bei der Ur-F, bei der ST aufgrund anderer Tankbelüftung bzw. Deckelentwässerung schon eher. Ich habe jedenfalls seit 10 Jahren so ein Teil in der Ur-F.


    Wie sehen die Kerzenstecker aus? Blech von Beru? dann sind mit Ersetzen durch Plastik NGK Stecker vermutlich 90% der Probleme weg.


    Da der Vergaser ja zerlegt und gereinigt wurde, unterstelle ich mal Membranen etc. sind i.O. Bleibt nur noch der Hauptverdächtige, trotz durchaus korrekter Ladespannung: der Regler. Mal abklemmen (den Stecker mit den drei gelben Kabeln) und eine Ehrenrunde drehen. Natürlich nicht den Akku leerfahren!

    Bei derzeitigen Temperaturen sollte der Choke bestenfalls für 500m erforderlich sein. Kraftstoffleitung könnte man auch am Benzinhahn mal abklemmen und Benzin in ein Glas laufen lassen. Einfach, um zu sehen ob das in Normal und Reserve ordentlich funktioniert.


    An Wasser im Tank und gar Vakuum glaube ich ohnehin nicht.

    Da es mir in der Garage zu warm ist, habe ich auf einer Reserveschwinge im Keller nachgesehen: 20-30mm ohne Belastung. Von Haupt- oder Seitenständrr ist keine Rede.


    Die Bedienungsanleitung sagt (Seite 23) 20-30mm auf Seitenständer


    Bucheli sagt (Seite 19): 20-30mm auf Haupt- oder Seitenständer


    Der Coombs (Seite 31) sagt Hauptständer bei Funduro, ST und GS, Dakar auf Seitenständer. Keine mm Angaben, die stehen ja eigentlich auf der Schwinge.


    Da die Ur-F nach meiner Kenntnis nicht grundsätzlich mit Haupt und Seitenständer ausgeliefert wurde, sollte Seitenständer eigentlich richtig sein.


    Ob der Durchhang überhaupt unterschiedlich ist bei Stand auf Haupt- bzw. Seitenständer müsste man mal ausmessen.

    Das Letzte was ich mache an meiner Ritzelbefestigung ist dort irgendetwas zu modifizieren, ob mit U-Scheibe oder sonst etwas. Ich verwende ein neues Ritzel (Fase hin Fase her) einen neuen O-Ring nebst Seegerring vom Freundlichen und habe fertig. Kette ist immer D.I.D., nicht weil ich die so toll finde oder sie so länge hält, sondern weil ich das Trenn- und Nietwerkzeug habe und weiß wie es geht.


    Ansonsten ist mir schleierhaft, wie man eine Kette auch im Gelände abwerfen kann. Kettenspannung, Verschleiß etc. kann man ja wohl problemlos ohne Werkzeug prüfen. Vom Nachstellen etc. wollen wir nicht reden.


    Ich habe auch schon mal in jungen Jahren im Gelände die eine oder andere Kette abgeworfen, das waren aber sog. lebende Ketten.

    Vielleicht könnte man ja mal alle Befestigungsschrauben der Motoraufhängung, Gabelbrücke etc. prüfen. Dass der Lüfter nie läuft bzw. nie gelaufen ist, vor allem bei derzeitigen Temperaturen ist schwer nachvollziehbar. Ich würde a) mal den Lüfter von Hand auf Gängigkeit prüfen und b) den Thermoschalter überbrücken bei eingeschalteter Zündung, um zu Prüfen, ob das Teil überhaupt funktionsfähig ist.


    Ansonsten kann man auch den Motor im LL laufen lassen, bis der Lüfter anspringt, das sollte bei 30°C kaum länger als 10 Minuten dauern.

    Es gibt ja immer mehrere Möglichkeiten das Licht abzuschalten: Hammer, Sicherung ziehen, Leuchtmittel ausbauen etc.


    Ich würde den Lichtschalter reparieren. Man könnte auch Zündung, Vergaser etc. so einstellen, dass der Motor innerhalb 10 Sekunden anspringt, auch bei niedrigeren Temperaturen.