Beiträge von Ekkehart

    Im Prinzip ist sicher nichts gegen Chinaelektronik zu sagen. Wenn ein namhafter dt. Autohersteller Komponenten kauft, egal wo, gibt es ein Qualitätsaudit, man erwartet, dass der Lieferant nach irgendeinem QS-EN ISO etc. Standart zertifiziert ist. Die Fertigungs- und QS-Verfahren dokumentiert werden etc. Dann spart sich der Einkäufer umgekehrt eine Menge seiner Wareneingangskontrolle etc. Macht aber auch regelmäßig QS-Audits. Wenn natürlich irgendeine Hinterhofbude ein Teil kopiert schön bemalt sagt das natürlich gar nichts. Erst recht nicht über die Qualität. Das Herstellen und Vertreiben von sogenannten "bogus parts" ist ein Riesengeschäft und für den Hersteller wesentlich ungefährlicher als Drogenhandel und nur wenig ertragsärmer.

    Wenn der Stecker mit den drei gelben Kabeln vom Regler getrennt ist, kann ich mir beim besten Willen keine > 165V Wechselspannung vorstellen. Egal ob kalt oder warm. Ich würde dieses Schätzeisen mal an eine normale Schuko-Steckdose anschließen. Da sollte es irgendetwas zwischen 220 und 230V natürlich Wechselspannung anzeigen.


    Wie hoch ist die Batteriespannung bei abgeklemmtem Regler (die drei gelben Kabel)? Kann mir da keine Spannung zwischen 6,4 und 8V vorstellen. Zumindestens nicht wenn der Motor läuft, da gibt es schon lange keinen Zündfunken mehr. Und starten unter etwa 11V Batteriespannung geht auch nicht.


    Dass der Regler heiß wird, ist erst einmal normal. Erst recht wenn wenig Verbraucher wie Licht oder Heizgriffe eingeschaltet sind und die Batterie voll geladen ist, dann muss die überflüssige Energie nämlich im wahrsten Sinne verbraten werden.

    Ich habe in der ganzen Zeit eigentlich noch nie Speichen nachgespannt. Man sollte da auch wissen, dass man dabei durchaus auch die Felge verziehen kann.


    Ich habe in etlichen Jahren 3 Speichen ersetzt, weil sie gerissen waren. Regelmässiges "durchklingeln" oder wie auch immer man das nennen will ist also nicht ganz sinnlos. Alle Speichen immer an der HA. Inzwischen wechsle ich sie ohne Reifendemontage. Gerissene Speich mit Gripzange festhalten am Nippel abdrehen. Neue Speiche einfädeln und wieder festziehen. Speichenspannung durch Klangprobe prüfen. Ist vielleicht nicht sooo professionell aber funktioniert.


    Ab und an prüfe ich dann mal den Seitenschlag der Felge mit Stativ und Messuhr.


    Was den Regler angeht: ich habe über das Alter meiner beiden Fs (30 Jahre) 2 Regler gebraucht. Wenn die Anschlüsse passen, kann man so ein Teil als Reserve mit führen und in wenigen Minuten wechseln.

    Sehe ich auch so. Die Temperaturanzeige ist ohnehin mehr ein Schätzeisen. Ich habe ja beide Varianten und hätte lieber die Uhr. Habe allerdings ein Ölthermometer und eine LED die mir den Betrieb des Lüfters anzeigt. Sehe zumindest, dass der auch in der Stadt fast nie läuft und im Stand auch meist nach Minuten wieder abgeschaltet wird.


    Bin noch etwas größer (1,92m) habe keine Probleme mit Turbulenzen mit der normalen Scheibe. Zumindestens unter 80kts.

    Das sind eine Menge Fragen, die man unterschiedlich beantworten kann.

    1. Die ST ist keine Enduro sondern eine Straßenmaschine (ST=Strada?).


    Ventilspiel wird alle 20'km geprüft, ist aber IMHO absolut unkritisch. Einstellen, wenn den überhaupt erforderlich ist schon komplizierter/aufwändiger. Gibt eine gute Beschreibung im Forum. Ansonsten Tank ab, Ventildeckel ab, Nocken gemäß Markierung einstellen. Fühlerleere und fertig.


    Ich halte die vorderen Bremsen sowohl bei der Ur-F als auch bei der ST für ausreichend dimensioniert. Bin aber auch BMWs mit Dosendeckelbremsen und Bowdenzugbetätigung gefahren.

    Beim Einfüllstutzen handelt es sich wohl um den Rahmentank? Das ist eigentlich unkritisch, hat wohl jemand beim Nachfüllen gekleckert. Die Dichtung am Peilstab kann man ja wohl notfalls wechseln. Kritisch, weil die wenigsten das aus dem Stand nicht können ist die Ölstandsmessung. TROCKENSUMPFSCHMIERUNG.

    Was die Umlenkhebel angeht, kann man nur über den Teilekatalog feststellen, ob die Hebel unterschiedlich sind. Vielleicht schaue ich mal nach.

    "Kritisch" sind die Lichtmaschinenregler. Da kann man aber im Vorfeld nichts machen, entweder er ist i.O. und liefert zwischen 13,5 und 14,8 Volt oder nichts oder mehr als 15V. Der Rest ist unkritisch bzw. unterscheidet sich nicht von anderen Motorrädern. Die Ersatzteilversorgung ist nach meiner Meinung gut.

    Ganz offensichtlich hat die Batterie keine Kapazität. Spannung sagt ja nichts. Sobald die Batterie belastet wird (Licht) bricht die Spannung zusammen (0,3V).

    Entweder ist das Hauptmassekabel oder das entsprechende dickste Pluskabel nicht richtig angeschlossen oder unterbrochen oder der Akku ist hinüber.

    Alles etwas merkwürdig. Was hat die Batterie nun wirklich für eine Spannung? 13,5V; 0,3V oder 8,5V?


    Habe gerade eine ST mit relativ guter Batterie (haha, war meine Meinung) in der Garage. Da zeigen sowohl Ladegerät als auch Multimeter nur wenig über 10V. Batterie war die ganze Nacht am Ladegerät. Ladegerät funktioniert, Kontrolleuchten gehen an, aber Magnetschalter/Startrelais klackert--> Akku, je nach Mundart hin oder he oder im selbigen.

    Ich würde mal einen Anschluß des Akkus komplett abklemmen, egal ob plus oder minus und dann die Spannung messen. Vielleicht auch mal ein paar Minuten mit einer ordentlichen Schweinwerferlampe belasten (>35W) dann noch mal die Spannung messen, falls sie denn wirklich bei 13,5V gelegen hat. Das Alter des Akkus sagt nicht alles aus, defekter Regler und der Akku ist hinüber. Wie sieht es mit dem Säurestand aus?

    Kann alles nicht so schlimm sein, muss man nur methodisch suchen. Fängt beim Akkuzustand an, geht über Polklemmen zu den Kabeln.

    Das metallische Geräusch halte ich für unkritisch. Man muss bedenken, dass der Motor, weil er ja höchstwahrscheinlich keinen oder nicht genug Kraftstoff bekommt nicht seine volle LL-Drehzahl erreicht und das "Absterbegeräusch" eben auch ein ganz anderes ist.


    Ich würde ja mal die Kraftstoffzufuhr prüfen, entweder Schlauch am Benzinhahn lösen und Kraftstoff in ein Gefäß fliessen lassen und/oder die beiden Ablassschrauben am Vergaser öffnen. Da sollte ebenfalls kontinuierlich Kraftstoff rauslaufen. Etwas Vorsicht wg. "brennbarer Flüssigkeit" etc. sowie Hautkontakt ist geboten. Rauchen könnte zu mehr als nur Lungenschäden führen.

    Um festzustellen, ob Teile baugleich sind benötigt man eine Menge Daten und Informationen. Die hat man im Regelfall nicht. Was würde es nützen, wenn ich die Informationen hätte, dass der Haupständer irgendeiner indischen Maschine die gleiche Höhe hat, wie bei der Ur-F? Dann habe ich noch immer keine Befestigungsinformationen, Tragfähigkeit etc. Von ABE mal ganz abgesehen. Beispiel: Der hydr. Bremslichtschalter meiner Ur-F sieht genau so aus wie der von der ST. Sind aber offensichtlich nur scheinbar gleich. Der eine (Ur-F) war lieferbar, zumindest über Leebmann, der für die ST obwohl etwas jünger nicht. Wenn man die Teile nicht ausbaut und z.B. die Gewinde misst, hat man nichts gewonnen. Und ich baue nicht zwei Schalter aus, um die Gewinde zu vergleichen und beide Bremsen zu entlüften.:bangin:

    Da widersprichst Du mir ja nicht wirklich. Wenn 1-3 Phasen fehlen, fehlt auch die entsprechende Leistung bzw. es kann mangels Strömlingen auch nichts mehr schmoren. Oder so stark.


    Ein wirklich sehr kompetenter BMW-Meister (Motorrad) sagte mir mal, als er meinen ins Freie verlegten Regler sah: wenn bei mir ein Regler Überspannung liefert schneide ich eine Zuleitung ab und es gibt keine Überspannung mehr.

    Ich habe das nicht kommentiert.

    Wenn man mal im allerungünstigsten Fall von 10l/100km ausgeht und einem Schnitt von 100km/h, dann sollte in 6min genau 1l Kraftstoff aus dem abgeklemmten Bezinhahn fließen. Wer keine 1l Mensur hat die kraftstofffest ist, kann ja einen Maßkrug nehmen. Ich weiß jedenfalls , weil ich das schon gemacht habe, dass ein 5l Reservekanister recht zügig aus einem vollen Tank gefüllt werden kann. das dauert keine 30 Minuten. Wenn so gut wie gar nichts fließt, hat man schon ein Problem erkannt.

    Ansonsten könnte man das Teil mal mit Startpilot zum Leben erwecken. Wenn das funktioniert und der Motor geht danach sofort wieder aus: s.o.


    Ansonsten Tank ab, Vergaserdeckel ab, eyeballing.


    Um den Schwimmerstand habe ich mich noch nie gekümmert. Wenn die unteren Deckel abgebaut sind, kann man ohnehin nichts mehr messen.


    2 Stücke Vinylschlauch und Filzstift und fertig wäre die Messung.

    Der Regler kann durchaus 80°C und mehr erreichen. Die Kabel bzw. Steckersollten allerdings bestenfalls handwarm werden. Regler versetzen ist sicher nicht verkehrt, erst muss man aber das Problem lösen.


    Lichtmaschine prüfen: Stecker von der Lima (3 gelbe Kabel) anziehen und zwichen den drei Anschlüssen messen, bei laufendem Motor sollten da mehr als 30V Wechselspannung (!) zu messen sein. Alle drei Spannungen sollten relativ gleich sein. Keine Spannung gegen Masse. Bei ausgeschaltetem Motor Widerstandsmessung der drei Leitungen gegen Masse (mehr oder weniger Unendlich, also MOhm) untereinander im Bereich 1 Ohm.


    Was du da misst ist die Spannung, die lässt nur schließen, dass da kaum ein Ladestrom fließen kann, weil kein Potentialgefälle vorhanden ist.


    Für die Nichtelektriker: Spannung ist wie Luftdruck. 8bar in einem Schubkarrenrad sind genauso 8bar wie im Rad eines Muldenkippers von 2m Durchmesser. Mit der Luft im Muldenkipper könnte man aber ein Druckluftwerkzeug vielleicht 1h Stunde betreiben, beim Schubkarrenrad eher 5 Sekunden.


    Es ist übrigens sehr sehr unwahrscheinlich, dass die Lima hin ist. Wo sollte die Brutzelleistung für Kabel und Regler herkommen? Wenn kaputt, dann auch ein reichlicher Stromfluss.


    Ich selbst würde ohne weiteres Nachdenken den regler wechseln

    Ich wollte mich nicht über die Unterschiede zwischen einen J-79 GE und beispielsweise einem Mantelstrom F 404-GE-400 auslassen. Sondern nur sagen, dass in einem mit fossilen Brennstoffen betriebenen Aggregat nie eine 100% Verbrennung stattfindet, so dass im Abgas keinerlei Sauerstoff mehr vorhanden ist. Wenn hier die Ursache für die Überhitzung der Abgasanlage im Regler lag, dann soll es so gewesen sein.

    Spannungsmessungen sagen nur ganz wenig aus. Zumindestens nicht über die Kapazität eine Akkus. Das geht nur unter Belastung. Ehe die Verbindungen der Zellen komplett unter Vergussmasse/Plastik verschwunden waren konnte man mit einem speziellen Voltmeter, bestehend aus einem Handgriff, zwei Dornen, einem zickzack förmigem Lastwiderstand die Kapazität der einzelnen Zellen prüfen. Zelle belasten und zügig Spannung ablesen. Wenn ich mich richtig erinnere, sollte die Spannung nicht unter 1,5V pro Zelle absinken. War aber eher etwas für größere PKW/LKW Akkus.

    So ein Teil sogar von ATE habe ich schon seit Jahrzehnten rumstehen. Da muss auch immer jemand den Entlüfternippel zudrehen, wenn das Pedal am Anschlag ist. Meine Mimik hat jedenfalls (noch?) kein Rückschlagventil.

    Stahlbusventile habe ich, sind vielleicht ganz gut zum Flüssigkeitswechsel, zum Entlüften, da man sie ja nur 1/2 Umdrehung öffnen soll eher weniger.


    Flüssigkeitswechsel ist wie gesagt einfach, da habe ich ja auch vollen Pedaldruck und es wird auch BF gefördert.


    Ich werde mal einen Verschlussdeckel modifizieren und mit gaaaanz wenig Druckluft versuchen die Flüssigkeit durchzudrücken. Bei meinem Scottoiler geht das auch, sollten nur nicht 10bar sein.

    Da die GS ja auch wohl eine Trockensumpfschmierung hat, unterstelle ich mal, dass nicht alles Öl abgelassen wurde.

    Ich glaube bei der GS sollte man den Öltank ausbauen und ausschütten?!


    O,2l mehr oder weniger würden sicher nicht schaden. Ansonsten ist eigentlich kein Überdruck im Tank zu erwarten, wenn die Kurbelgehäuseentlüftung ordentlich funktioniert. Muss sie aber sonst wäre kein Öl im Lufi-kasten.

    Von Plattenschluss bis zu Unterbrechung etc. kann jeder Akku schlagartig den Geist aufgeben.


    Habe ich schon so erlebt, dass ich 1 Stunde nach Abstellen, Motor war noch betriebswarm, plötzlich die schönste Lichtorgel hatte. Zum Starten hat es aber nicht mehr gereicht. Trotz AGM Batterie, 180A wassergekühltem Generator und ausgeklügeltem Energiemanagement. Aber in der finstersten münsterländischen Provinz war das freundliche Servicemobil innerhalb 15 Minuten da.


    "Hat eben noch funktioniert" sagt leider gar nichts aus.

    Passiert nichts ist ungefähr so aussagekräftig wie "macht komische Geräusche" Kichert, lacht etc.?


    Leuchtet die Öldruckkontrolleuchte, die LL-Leuchte (wenn der LL eingelegt ist natürlich)? Lässt sich bei entsprechender Schaltung des Zündschlüssels das Licht einschalten?

    Die ST hat nach meinem Kenntnisstand natürlich einen Seitenständerschalter, im Gegensatz zur Ur-F.


    Strom liegt an den Sicherungen ohnehin nicht an, der fließt eventuell, wenn Spannung angelegt wird.


    Wie wäre es mit einer strukturierten Fehlerbeschreibung? Oder im Vorfeld die Prüfung der Batterieanschlüsse.