Beiträge von rotax

    es ist eine Dekompressionsautomatik verbaut. Die Regelung ist abhängig von der Drehzahl der Nockenwelle. Bei geringer Drehzahl wird ein Auslassventil im Verdichtungstakt ausgehoben. Bei höherer Drehzahl wird dieser Mechanismus deaktiviert. Realisiert wurde das ganze als klassischer fliegkraftregler.


    Ich nehme mal an du meinst mit "hängen an der Nockenwelle" eine Zwangssteuerung der Ventile wie z.B. bei der Desmodromic. Die ventilsteuerung im Rotax-Motor erfolgt konventionell, also keine Zwangssteuerung.

    rotax ob es wirklich am Anlasser liegt könnte man doch durch Anschieben relativ leicht herausfinden, oder? Wenn sie dann anspringt dann ist es wahrscheinlich dass der Anlasser nicht genug Kraft hat um gegen die Kompression zu arbeiten.

    falls das Problem der Anlasser wäre, dann würde das Anschieben keine neuen Erkenntnisse bringen, da das Anlassen der F hier, ja meistens funktioniert. Nur ab und zu bleibt der Motor "stecken" und so ein "zufälliger" Fehler ist oft nicht so einfach zu finden.

    der Starter beim Drücken der Tasters ganz kurz los läuft um dann wie vor eine Wand zu Fahren. Man hört auch, daß er beim Loslassen leicht zurückdreht, was für das Luftpolster im Motor sprechen würde.

    bei einer "perfekten" Deko sollte das nicht vorkommen, die Frage ist aber ob der Rotax-Motor eine "perfekte" Deko hat.

    Vom unteren Totpunkt bis zum oberen Totpunkt dreht die Kurbelwelle 180°. Da die Nockenwelle untersetzt ist, müsste die "perfekte" Deko für eine Umdrehung von 90° der Nockenwelle das Ventil öffnen.

    Ich aber es nie nachgemessen bzw. kontrolliert, glaube aber das "Rotax-Motor" keine "perfekte" Deko hat. Je kürzer das Auslassventil durch die Deko geöffnet ist, desto mehr muss der Anlasser gegen die Kompression arbeiten.


    Geht man jetzt davon aus das sie in Gunskirchen gut gearbeitet haben, dann sollte der Anlasser den Motor mit einer gewissen Sicherheit beim Start durchdrehen können.


    Ist das nicht der Fall, gibt es zwei Möglichkeiten bzw. Kombinationen aus beiden

    - der "Widerstand" des Motors ist zu groß -> z.B. Probleme bei der Deko

    - der Anlasser bringt nicht genügend Drehmoment um den Motor durchzudrehen -> Batterie, Kontakte, Anlasser usw.


    Bei meiner Dakar tritt das Problem vermehrt auf wenn die Batterie nicht "gut geladen" ist. Aber identische Symptome bedeuten eben nicht immer identische Ursache.

    Schlechte Nachrichten. Die Dekompressionsprobleme sind wieder da. Bisher nur sporadisch. Ich werde weiter beobachten...

    dann bin ich mal gespannt.


    Bei mir war es dieser Jahr so, das ich dieses "Startproblem" auf den ersten 300-500km auffällig oft hatte. Auf den folgenden 1500 km war es dann wieder verschwunden.

    gehe mal davon CS ist identisch zur GS


    Ölablassschraube Motor 24x30x1.5 (Material Kupfer)

    Ölablassschraube Ölbehälter A8x13x1-AL


    Anmerkungen

    1. du bist hier im falschen Bereich (hier ist Vergaser-F, du hast einen Einspritzer)

    2. in der Regel kann man die Dichtungen mehrmals verwenden (aber im Werkstandhandbuch wird vermutlich vorgegeben -> wechseln)

    chefin

    ich habe mir diesen Thread längere Zeit angeschaut und war fasziniert über das gelesene ....


    vor allem die ersten drei Worte des folgenden Zitates sind bemerkenswert ...

    und am Rande bemerkt, wer hat in diesem Thread jemals behauptet das eine LiMa im Leerlauf nicht genügend Leistung für die Versorgung des Motor aufbringt.



    Das ist Blödsinn, jede Lichtmaschine ist auch ohne Batterie in der Lage den Motor zu versorgen. Kann man beim Auto machen, beim Moped, funktioniert bei Fremderregten und bei Magnetschwungrad.


    Einfach mal selbst testen, statt einem Elektroingenieur irgendwas daher Geratenes zu erzählen.


    Du darfst allerdings natürlich nur die Batterie abklemmen und nichts anderes.


    diese absolute Aussage hätte ich nie gewagt, Hut ab du hast Selbstvertrauen, egal welches Fahrzeug, egal welche Art der Zündung, alle laufen ohne Batterie. Nochmal Respekt für die Aussage.

    Leider ist sie falsch (nach meinem aktuellen Erkenntnisstand), zumindest für eine F650 GS.



    Aber um das Thema zu diskutieren ist mir die Zeit zu schade. Du hast deine Theorie, meine Dakar hat Ihr verhalten ....


    Du hast ja ein elektrotechnisches Studium absolviert (darauf wurde ja mehrfach hingewiesen). Bei einem technischen Studium finde ich ist eine wichtige Grundlage Mathematik, insbesondere Logik.


    Unter dem Aspekt finde ich deinen letzten Beitrag wirklich erkenntnisreich ....


    Ich käme halt auch nicht auf die Idee, dass nicht sein kann, was nicht sein darf bzw. nicht sein kann, was ich mir nicht erklären kann.

    Meinen Messungen zu Folge, die sich mit Erfahrungsberichten im Forum deckt, ist es jedoch so, dass die Leistungsbilanz im Leerlauf ausgeglichen ist, solange keine Zusatzverbraucher wie Heizgriffe oder Zusatzscheinwerfer an sind - zumindest war das bei meiner F650GS so, bei der Vergaser wird es wohl ähnlich sein. Von daher gehe ich weiter von der Erklärung aus, die ich oben schon gegeben hatte:

    Glaube ich nicht, den ein Einspritzer hat einen viel höheren Energiebedarf. Folglich wird sie eine stärkere Lichtmaschine bekommen. Die Ur-F hatte eine Leistung die eigentlich kaum Spielraum für Zusatzverbraucher lässt. Man muss sich schon zwischen Griff-Heizung und Scheinwerfer entscheiden (zumindest bevor LED-Technik aufkam) um nicht zu überlasten.


    Da du viele Schlussfolgerungen auf "Vermutungen" aufbaust, liegst du relativ oft daneben. Hauptsächlich wenns um Strom geht, da du als Mechaniker da nicht so den Blick für hast. Wenn ich ein Getriebe zerlege sehe ich jedes Teil und wo es mal gesessen war. Beim Strom sehe ich garnichts. Der ist einfach da, ohne das man etwas sieht. Man sieht Kabel, aber das sagt garnichts aus. Kabel können IN der Isolation brechen ohne das man es sieht. Eine Welle überträgt Kraft...da gibts keine Ausnahme. Ein Kabel kann Strom übertragen oder nicht oder ein bischen oder nur manchmal. Deswegen tut man sich schwer das zu lernen beim schrauben. Anders als beim mechanischen Rumbasteln. Wer das dritte mal seinen Motor überholt hat, wird genau wissen, wie sein Rotax funktioniert. Aber er hat immer noch keinen Plan vom Strom.



    jetzt zerlegen wir mal das Ganze


    Da du viele Schlussfolgerungen auf "Vermutungen" aufbaust, liegst du relativ oft daneben.

    so mag es sein


    Hauptsächlich wenns um Strom geht, da du als Mechaniker da nicht so den Blick für hast

    und jetzt bezüglich Logik (meiner Ansicht nach Grundvoraussetzung für einen technischen Beruf)

    -> woher weisst du das Eckart ein Mechaniker ist???


    Begründe mir die Annahme logisch aus irgendeinem Beitrag in diesem Forum, wenn du das nicht kannst, dann frage dich mal wer das folgende macht.


    Da du viele Schlussfolgerungen auf "Vermutungen" aufbaust,

    Das alles ist einfachste Logik.

    So eine Regelung gibt es?

    wir sind ja schliesslich in der EU das wird so was geregelt.


    wenn dein Hinterradreifen abgefahren ist wird der Effekt sogar noch verstärkt, aber ich erspare es mir jetzt den Taschenrechner auszupacken ...


    dann mal viel Spass auf deiner Reise und komm gesund nach Hause :wave:

    Es ist grade fertig geworden in einer Werkstatt, die haben nach einem Fehler gesucht und nichts gefunden und einfach einen neuen Deckel aufgesetzt dafür aber ein Schweinegeld genommen, 300€!! ..

    da bin ich erstaunt, das die nichts gefunden haben, es aber trotzdem nochmals passiert ist.


    wurde der Ölfilter getauscht?


    Die wahrscheinlichste Lösung für mich wäre das der Ölfilter, warum auch immer, zu weit aus dem Gehäuse "herausragt" und dann mit dem Anziehen des Deckels wird der zwar hinein gedrückt, aber durch diese zusätzliche Belastung bricht dann irgendwann der Deckel.


    schau dir mal genau den Ölfilter an, am besten mit dem alten Vergleichen, Maße des Filters findest du im Internet (suche "HF151 Abmessungen") und dann eben noch schauen ob dummerweise z.B. ein "zusätzlicher" O-Ring im Ölfiltergehäuse ist (an der Stelle wo der Filter aufgesteckt wird).

    jetzt schreibe ich mal was mit dem Risiko der Langeweile.


    um den Beitrag zu verkürzen vereinfache ich sehr stark.


    Also im Idealfall ist der Vergaser perfekt abgestimmt und dann ist das Zündkerzenbild auch einheitlich.


    Beispiel: nicht gut abgestimmter Vergaser

    der Motor läuft zwischen 2000-3000 U/min zu fett und ansonsten korrekt.


    Fährst du jetzt z.B. 10km bevor du das Mopped abstellst mit 2500 U/min (also zu fett) und dann 3km vor dem Abstellen mit 4000 U/min (also korrektes Gemisch), dann sieht es so aus das die Zündkerze aussen schwarz ist (2500 U/min -> zu fett) und innen am Isolator rehbraun (4000 U/min -> korrektes Gemisch).


    Problem an einem uneinheitlichen Bild der Zündkerze ist in der Regel das der Motor in bestimmten Bereichen zu fett/mager läuft und in anderen Drehzahlbereichen korrekt.

    Das Bild das du an der Zündkerze siehst ist historisch immer "innen" der letzte Betriebszustand, je weiter du von der Elektrode wegkommst desto "älter" ist das Bild.

    Aus dem Gedächtnis würde ich mal die Regel so aufstellen

    Leerlauf -1/3 Drehzahl -> Leerlaufdüse und Nadelposition bzw. Nadelform

    1/3Drehzahl - 2/3 Drehzahl -> Hauptdüse + Nadelposition bzw. Nadelform

    2/3 Drehzahl bis Vollgas -> Hauptdüse


    Problem ist jetzt herauszufinden in welchem Bereich das Gemisch nicht stimmt und dort die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten.


    Eventuell probiere ich noch einmal ein etwas magereres Gemisch aber ich denke nicht dass das viel ändern wird.

    die Frage ist jetzt wie du das Gemisch magerer machen willst,

    1. Leerlaufeinstellung

    2. Position der Nadel

    3. Hauptdüse


    und natürlich als Wiederholung, der Schwimmerstand muss stimmen, ist der zu hoch, kann man den im unteren Bereich z.B. durch die Leerlaufeinstellung im unteren Bereich korrigieren, aber denn ist das Gemisch im höherer Drehzahl immer noch falsch.




    P.S.: da habe ich nicht lange genug gewartet, hoffe es ist trotzdem nicht zu langweilig ...