Hüpfender Scheinwerfer - Ich glaub ich habs geschafft :)

  • Mein Scheinwerfer bzw genauer gesagt das Innenleben hat ziemlich herumgewackelt, einen kleinen fix der es gebessert hat habe ich ganz schnell gefunden, die andere hälfte gerade eben...


    Eigentlich wollte ich mit hilfe von Wattestäbchen und Alkohol meine Linse von innen reinigen, aber leider klappt das nicht so weil ich die Blende darin nicht entfernen kann, dazu müsste der Scheinwerfer komplett zerlegt werden und darauf habe ich keine Lust (die Gefahr dabei was kaputt zu machen ist mir zu groß). Dabei habe ich aber die 2 Gründe für das wackeln gefunden.


    1. Das dürfte bekannt sein, davon habe ich schon öfters etwas gelesen: Die Einstellschraube bricht unten aus dem Gehäuse. Hier kann man natürlich versuchen in Fummelarbeit das zu kleben (ich denke der Modellbaukleber mit der langen Nadel vorne dürfte hier das mittel der Wahl sein), aus dem Amerikanischen Raum habe ich von der Lösung gelesen mit einem Federblech das einfach zu verklemmen. Da ich kein Federblech zur Hand hatte habe ich einen Dübel (ich glaub SX8 war das) genommen und oben einfach ein 7mm stück abgeschnitten und das aufgeschnitten und um das Gewinde gelegt. Klappt wunderbar und beseitigte ein Großteil des wackelns, aber eben nicht alles...


    2. Nachdem ich den Scheinwerfer ausgebaut habe, eigentlich um ihn zu reinigen, ist mir aufgefallen das eine Schraube eingeklemmt war zwischen dem schwarzen Gehäuse und dem silbernen reflektor und das eine weitere Schraube noch im Scheinwerfer ist. Die herkunft ist auch schnell herausgefunden worden. Der Reflektor ist mit 3 schrauben an der Linse befestigt und 2 dieser Schrauben haben isch komplett und die 3. teilweise gelöst. Schrauben also wieder eingebaut (links oben ging so, rechts oben habe ich das Gummiteil rausgenommen und für rechts unten habe ich mir kurzerhand ein kleines Loch ins gehäuse gebohrt (siehe rote Kreise in den Bildern). Nun sitzt das augenscheinlich alles Bombenfest, mal schauen wie es sich bei der nächsten Nachtfahrt verhält...


    PS: Entschuldigt bitte das nicht ganz optimale Ergebnis hier, aber mein Laptop ist aktuell noch bei der Garantiereparatur und auf meinem "Notfall-tablet" sind meine möglichkeiten etwas eingeschränkt

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  • Schöne Beschreibung! Und schön, dass nun auch eine Lösung für das defekte Höhenverstellgewinde zur Verfügung steht. Ich habe hier noch einen grundgereinigten Scheinwerfer mit defektem Höhenverstellgewinde. Wer den - als Ersatz oder zum Üben - braucht, möge mir eine PN schicken.


    Das Problem des sich lösenden Innenrahmens vom Verstellmechanismus hatte ich ja schon vor Jahren beschrieben. Nach Meiner Erfahrung war es aber so, dass das erneute Hineindrehen der noch vorhandenen Schrauben das Problem nur kurzweilig löst. Daher meine (dringende) Empfehlung, die Schraubengewinde vor dem Eindrehen mit Klebstoff zu versehen. Hier am besten einen Klebstoff verwenden, der auch in getrocknetem Zustand geringfügig elastisch bleibt, damit die Schraubverbindung Resonanzen / Schwingungen abbauen kann, sobald die Kräfte in die Nähe des Losbrechmoments kommen. Hier wäre also ein Sekundenkleber auf Cyanacrylatbasis i.d.R. ungeeignet. Ebenso ein 2K-Kleber à la Pattex-Stabilit. Pattex aus der Tube sollte aber passen.


    Für den Fall, dass es nicht passt, die Empfehlung, Schrauben in "Übergröße" (Gewinde) zu verwenden, also statt einer (z.B.) jetzt vorhandenen 2,9mm-Scharube eine mit 3,2 mm Gewinde, aber in der richtigen Länge. Gewindedurchmesser und -länge bitte nochmal selbst nachmessen. Die passenden Schrauben für Kunststoffgewinde (die eine andere Steigung haben als Blechschrauben!) gibt es natürlich nicht im Baumarkt, aber beim Spezialisten.

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  • Das mit dem kleben ist ein guter Einwand, hätte ich mal vorher dran denken sollen...
    Ich würde dafür dann aber eine "richtige" Schraubensicherung benutzen, gibt von Loctite dafür extra Schraubensicherungskleber (nicht Lack) der auf das Gewinde kommt und dann zu einem elastischen Gummi "aushärtet", damit kann man die Schraube bei Bedarf wieder rausschrauben und hält trotzdem ganz gut gegen selbstständiges lösen.


    Und wegen dem Scheinwerfer hast Du gleich ne PN ;)

  • Die "richtige" Schraubensicherung wird Dir aber nichts nützen, denn die ist - wenn ich mal Loctite 243 betrachte - nur für metallische Verbindungen geeignet. ;) Außerdem dürfte bei Schrauben mit grobem Gewinde für Kunststoff aufgrund der Gewindesteigung die Kontaktfläche am Gewinde nicht ausreichend groß sein. Ob es überhaupt Schraubensicherung für Kunststoffgewinde gibt, vermag ich nicht zu sagen.

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  • Dann vielleicht doch den Lack? Nur dafür müsste man natürlich drankommen und dafür müsste man den Scheinwerfer aufmachen...
    Eigentlich eine Sache die ich machen wollte um die Linse mal zu reinigen, aber dafür wollte ich für "den Notfall" Ersatz haben bzw einen als Ersatzteilspender. Aber das Problem hat sich ja vielleicht gerade erledigt wenn ich Ersatz bekomme und dieser sogar schon Grundgereinigt ist. Für den Fall könnte ich dann natürlich meinen reinigen und an den nächsten weitergeben, sozusagen ein Wanderscheinwerfer ;)


    Und mit meinem aufgeschnittenen Dübel habe ich ggf noch eine bessere Lösung. Muss ich erstmal austesten und könnte dann auch gerne bei Bedarf ein paar Briefe verschicken ;)

  • So, heute morgen um Dunkeln zur Arbeit gefahren und ich muss sagen dass war ein voller Erfolg! Mit den wieder eingesetzten Schrauben und meinem Dübel wobbelt da nix mehr. Außerdem hat sich mein Licht auch sehr stark verbessert dadurch das die Lampe nun dort sitzt wo sie sitzen soll. Gut ist das Licht noch immer nicht, aber vorher kann fast gar nix raus...


    Jetzt noch schauen das ich irgendwie eine saubere Linse bekomme und schauen ob der Chinese noch passende Xenon Brenner mit H3 hat, dann sollte das passen...

  • Na, Du willst doch (

    Jetzt noch schauen das ich irgendwie eine saubere Linse bekomme und schauen ob der Chinese noch passende Xenon Brenner mit H3 hat, dann sollte das passen...

    Na, Du willst doch nix Illegales machen? ;) Xenon-Einsätze mit H3-Sockel haben ja keine Zulassung. Und wenn doch, dass hat der Scheiwerfer keine Zulassung für den Betrieb mit Xeneon-Einsätzen. Ob diese so viel besser sind als eine H3-Lampe aus "authentischer" Quelle (wie Bosch, Osram oder Philips), sei mal dahingestellt: Nicht zuletzt muss die Baulänge passen, und die Linsenoptik lässt sowieso nur das Licht in einer genau definierten Stelle durch. Stelle erstmal den Scheinwerfer richtig ein. Danach siehst Du weiter (im wahrsten Sinne des Wortes :wink: ).


    Bzgl. dieser "Soundsoviel-Prozent-mehr-Licht"-Leuchtmittel habe ich meine eigene Philosophie:


    1. Abblendlicht (das ja in über 90% der gefahrenen Kilometer auch tagsüber brennt): Standardlampe (also: Lebensdauer statt Lumen). Warum? Ganz einfach: wenn ich nachts sowieso nur Abblendlicht anhaben darf (wg. Gegenverkehr oder vorausfahrenden Fahrzeugen), dann kann ich den Straßenverlauf hinreichend gut erkennen, so dass eine nur geringfügig bessere Ausleuchtung, die mit einer Super-Dooper-Lampe erreichbar wäre, verschmerzbar ist.


    2. Fernlicht (das ich immer !!! dann einschalte, wenn ich niemanden blenden kann): eine "+90%"-Glühlampe verglichen mit dem Abblendlicht werde ich auch eine kurzlebige Hochleistungslampe über die Nutzungsdauer des Fahrzeugs nicht kaputt kriegen, so dass es sich lohnt, sich über die bessere Fernsicht zu freuen, ohne ständig Leuchtmittel ersetzen zu müssen.

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  • Natürlich mache ich nichts illegales, das ist alles nur für Showzwecke außerhalb des öffentlichen Straßenverkehr auf abgesperrten stecken ;)


    Abgesehen davon bzw zu den Premium Lampen: die sind nicht heller, das ist auch nicht erlaubt da die Helligkeit auch von Gesetzgeber limitiert ist und auch die Standard Lampen dies erreichen, allerdings ist die Lichtdichte höher (der leuchtende Bereich ist durch eine bessere Wendel kleiner) und damit optimal im Brennpunkt. Davon profitieren aber nur die Reflektor Scheinwerfer richtig, bei einem Linsenscheinwerfer macht dies keinen wirklichen Unterschied. Allein deswegen ist es schon Blödsinn eine teurere Lampe die dann auch noch schneller durchbrennt zu nehmen, lieber eine Longlife da es in H3 auch keine Motorrad Lampen gibt (die ebenfalls verstärkt sind). Für das Fernlicht macht es dann aber durchaus Sinn wie du ja auch schon geschrieben hast.


    Und mit anderen Scheinwerfern (Reflektor, ich glaub H7) habe ich mit dem Xenon sehr gute Erfahrungen gemacht und auf meiner abgesperrten Strecke hat sich auch nie einer beschwert der mit entgegen kam das er geblendet würde, man muss halt sauber einstellen

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  • [Spaß] Ok, dann mal viel Spaß bei BlackFlys Light-Show auf abgesperrten Strecken! :wink: :rolleyes: [/Spaß]


    Abgesehen davon bzw zu den Premium Lampen: die sind nicht heller, das ist auch nicht erlaubt da die Helligkeit auch von Gesetzgeber limitiert ist und auch die Standard Lampen dies erreichen...

    Jein: die Premium-Lampen sind, zumindest, so lange sie von einem namhaften Hersteller kommen und mit Longlife-Lampen desselben Herstellers verglichen werden, schon etwas heller, d.h. der Lichtstrom (in lm) ist sicht- und messbar höher. Das wird - natürlich - u.a. durch eine etwas andere Art der Glühwendel erreicht. Aber: [z.B.] "+90%" mehr Lumen kommen bei diesem Vergleich nicht zu Stande. Ebensowenig ergeben sich "+90%" im Sinne von "Helligkeit" (in lx) oder "Reichweite". Aber "besser" sind sie schon, auch wenn die versprochene prozentuale Verbesserung für das menschliche Auge unerreicht bleibt. Inwieweit Scheinwerfer eine maximale Helligkeit haben dürfen, weiß ich nicht. Aber ich denke, dass bei der Zulassung die entscheidenden Punkte: "Streulicht" und "Blendwirkung" sind. Und in diesem Zusmmenhang muss man sich nach Durchführung von Tests durch namhafte Institute fragen, wie so manche Billiglampe von so manchem Grabbeltisch (und Fertigungstoleranzen jenseits von Gut und Böse) überhaupt eine E-Zulassung bekommen konnte.


    Und mit anderen Scheinwerfern (Reflektor, ich glaub H7) habe ich mit dem Xenon sehr gute Erfahrungen gemacht und auf meiner abgesperrten Strecke hat sich auch nie einer beschwert der mit entgegen kam das er geblendet würde, man muss halt sauber einstellen

    Ich leider nicht... :wink: Und zwar hatte ich vor Jahren immer an derselben Stelle bei der Fahrt zur Arbeit - keine abgesperrte Strecke! :happy: - jemanden mit demselben Fz-Typ (mit Reflektorscheinwerfern) im Gegenverkehr, der auf "China-Xenon" mit H7-Sockel umgebaut hatte. Das Streulicht war grässlich! Und dagegen hilft kaum eine richtige Scheinwerfereinstellung. Ist aber auch erklärbar, denn beim Xenon-Einsatz wird über den bei einer Glühlampe definierten Bereich des Glühdrahts hinaus noch Licht emittiert, das dann vom Reflektor in die jeweilige (falsche) Richtung gelenkt wird. Den potenziell größeren Lichtstrom eines Xenon-Einsatzes über einen Projektionsscheinwerfer auf die - natürlich abgesperrte! :thumbsup: - Straße zu bringen halte ich daher für den besseren Ansatz, weil (wohl) mit weniger Blendung verbunden.

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  • Schau mal dort: https://www.adac.de/infotestra…hoer-technik/gluehlampen/
    Bei fast allen besteht kein nennenswerter unterschied zwischen Standard und Longlife und max 100lm (14xxlm vs 15xxlm) zwischen Standard und +30 oder 90%. Der unterschied ist damit ziemlich gering (und vorallem weit unter 90% wobei dieser Wert nach ECE auch auf 1500lm begrenzt ist). Die höhere Reichweite ist unbestritten und wird dadurch erreicht das die Leuchtdichte höher ist (eine kleine Leuchtfläche) und ein Reflektorscheinwerfer davon deutlich profitiert indem der Lichtpunkt besser im Brennpunkt und dies mit mehr Reichweite (und weniger Streulicht) dankt.
    Hier mal eine Tabelle die auch die Lux mit angibt, da liegt der unterschied zwischen den Standard bzw longlife und Premiums im einstelligen Prozentbereich, lustigerweise hat die longlife von Osram sogar deutlich mehr als die Premium...


    Das von Dir beschriebene Blenden bei H7 im Reflektor kommt dann vor wenn man den falschen Brenner nimmt. Es gibt unterschiedliche Brenner für Reflektions und Projektionsscheinwerfer. Wenn man den Projektions-Brenner in einen Reflektor einbaut dann passiert das von Dir beschrieben (anders herum passiert das nicht). Dummerweise wissen das aber auch die wenigsten so das es eben immer wieder zu solchen "Blender-Idioten" kommt. Wenn man in einen Reflektor auch den richtigen Brenner einbaut blendet da nichts und er Scheinwerfer verhält sich wie einer mit Halogenlampen (wenn man einen warmen Brenner mit 4300k nimmt sieht man sogar kaum einen unterschied), das habe ich damals bei meinem Honda Silver Wing (H7 Reflektor) selber ausprobiert und habe auch niemals Lichthupe bekommen von jemanden der auf meiner abgesperrten Strecke mir entgegen kam. Das Geheimnis ist eben wirklich den richtigen Brenner zu nehmen und richtig einzustellen


    Hier sind Bilder von den beiden unterschiedlichen Brennern

  • Denselben Test, denn Du verlinkt hast, hatte ich auch schon gelesen. Dass solche ""plus-xx-%"-Lampen - auch wenn es max. +100 lm sind - dennoch erkennbar mehr Licht bringen, ist Fakt. Aber lass uns das nicht vertiefen: ich freue mich darüber, dass ich mit der +90%-Lampe mehr (Fern-) Licht habe. WIe viel %, ist mir egal, aber ich bin mir ja, wie schon weiter oben erwähnt, im Klaren, dass es eben keine 90%-Plus sind.


    Und wg. des Xenon-Brenners: ok, wenn der falsche Brenner verwendet wird, muss man sich über nix wundern. ;) Das zeigt aber auch schon das Problem - bzw. erklärt quasi von selbst, warum diese Brenner nicht zulässig sein können: nämlich weil die Dinger, obwohl sie von der Bauform passen, verwechselt werden können. Auch wenn die Brenner für Reflektorscheinwerfer eine andere Lichtaustrittsfläche haben, so habe ich dennoch Grund zu der Annahme, dass man es mit der Fertigungsgenauigkeit in China nicht ganz so genau nimmt, wenn schon die Billig-H7-Lampen derselben Provenienz im ADAC-Test durchgefallen sind. Denn auch bei den H7-Dingern gibt es ja schon arge Blender... :squint:

    --- Diskutiere nie mit jemandem, der 6 Gläser Vorsprung hat! ---

  • Mehr Reichweite, bessere Ausleuchtung, nicht wirklich viel mehr Licht aber das vorhandene Licht besser Verteilt :tongue: 
    Und im Fernlicht ist ja auch ein Reflektor, da spielen die Ihren Trumpf voll aus. Werde ich bei Gelegenheit auch noch tauschen bei mir.


    Und das mit dem vertauschen ist kein Grund für nicht legal. Nimm z.B. die H4 und HS1 Lampen: Gleicher Sockel, optisch vollkommen Identische Glaskolben aber der H4 hat 55/60W und die HS1 haben 35/35W. Hat natürlich den Vorteil das man normalerweise sehr einfaches und effektives "Lichttuning" betreiben kann, legal ist es aber trotzdem nicht auch wenn beide Lampen vollkommen der Norm entsprechen.
    Und in China gibts genauso gute Firmen die Topware herstellen genauso wie es auch in Deutschland Firmen gibt die den letzten billigmist herstellen. Nur auf das Land alleine würde ich es nicht schieben, sondern eher am Preis festmachen. Chinesische Qualitätsware kostet auch Ihr Geld und für (zu) wenig Geld bekommt man auch in China nur Mist...


    PS: Warst Du schon im Keller?
    PPS: Warum steht da "Saisonkennzeichenfahrer"? Das ist ja wie Schattenparker! Und ich würde niemals ein Saisonkennzeichen holen, mit die schönsten Ausritte hatte ich im Januar oder Februar!

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  • Mehr Reichweite, bessere Ausleuchtung, nicht wirklich viel mehr Licht aber das vorhandene Licht besser Verteilt
    Und im Fernlicht ist ja auch ein Reflektor, da spielen die Ihren Trumpf voll aus.

    Ja klar - und deswegen auch nur die Fernlichtlampe getauscht! :wink: Aber es soll ja auch Leute geben, die glauben, am Tag mit den "Plus-Hastenichgesehn-Prozent"-Lampen im Abblendlichtscheinwerfer von anderen Verkehrsteilnehmern besser/ früher wahrgenommen zu werden... :doh: Oder solche, die meinen, dass das Abblendlicht das "bessere" Tagfahrlicht (TFL) sei, weil es weiter leuchtet als das TFL...  :wacko:



    Und das mit dem vertauschen ist kein Grund für nicht legal. Nimm z.B. die H4 und HS1 Lampen: Gleicher Sockel, optisch vollkommen Identische Glaskolben...

    Nicht ganz! Glaskolben und Glühdrahtposition ok, aber:


    - H4: Sockel P43t
    - HS1: Sockel PX43t


    2 Unterschiede:


    1. das bei der HS1 breitere Blech oben am Lampensockel -> HS1-Lampe passt nicht in H4-Scheinwerfer
    2. 2 kleine Nasen am Lampensockel, die in eine entsprechende Aussparung am Lampengehäuse passen (müssen). Bei HS1 haben die Nasen einen etwas größeren Abstand zueinander. -> H4-Lampe passt nicht in HS1-Scheinwerfer


    Siehe Bild, wobei der Fotograf des Bildes ausgerechnet nur den 1. Unterschied gepeilt hat... :giggle:


    Eine Möglichkeit, eine H4-Lampe ins HS1-Gehäuse zu bekommen, wäre das Abbrechen der kleinen Nasen. Dann sitzt aber die Lampe nicht mehr ganz so bombenfest im Scheinwerfer. Und manche Moppeds (die mit HS1 daher kommen) haben dann ein Problem, die zusätzlichen 20-25W an der Lampe bereit zu stellen. So jedenfalls meine Erfahrungen, als ich mal "illegal" unterwegs sein wollte  :thumbsup: und eine H4-Lampe für einen HS1-Scheinwerfer entsprechend frisiert - nein: passend gemacht! :whistling: - habe. Das war damals nicht gerade klasse, wenn entweder beim Gas Wegnehmen der Motor abstarb (wg. zu wenig "Saft" an der Zündung) oder aber das Licht kurz ausging. Da habe ich dann flugs und reumütig wieder die olle HS1 eingebaut... :annoyed: 


    Und in China gibts genauso gute Firmen die Topware herstellen genauso wie es auch in Deutschland Firmen gibt die den letzten billigmist herstellen...

    Dessen bin ich mir bewusst. Aber ich kaufe möglichst nix made in China, so lange die dortigen Arbeitssicherheitsstandards nicht denen in Westeuropa entsprechen, und so lange dort Arbeitnehmerrechte mit Füßen getreten und schon Streikwillige ins Gefängnis gesperrt werden. Wäre China diesbezüglich so weit wie wir in Europa, wäre ein Großteil des Standortvorteils dahin. Aber auch dieses Thema sollten wir nicht vertiefen, weil zu OT.



    PPS: Warum steht da "Saisonkennzeichenfahrer"? Das ist ja wie Schattenparker! Und ich würde niemals ein Saisonkennzeichen holen, mit die schönsten Ausritte hatte ich im Januar oder Februar!

    Guck mal in die Forenrichtlinien. Da müsste etwas zum "Mitgliederstatus" stehen, also ab wie viel Beiträgen man welche Bezeichnung bekommt. Wenn wir hier im Thread (und dort, wo wir das Zündkerzenthema diskutieren, so weiter machen wie bisher), haste ganz schnell einen anderen Status! :coffee:

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  • H4 passte bisher bei 2 meiner Fahrzeuge wunderbar in den HS1 Scheinwerfer ohne irgendwelche Modifikationen. Einzig bei einem Fahrzeug hatte ich Probleme das die Spannung zusammenbrach und damit weniger Licht rauskam als mit der HS1. Beim Piaggio X9 250 war es kein Problem die beiden HS1 gegen H4 auszutauschen.


    Und das mit dem Saisonkennzeichenfahrer war mir auch bewusst und ich werde daran arbeiten dies schnell los zu werden, rein aus Prinzip ;)

  • Ok, dann wäre das mit dem Saisonkennzeichenfahrer geklärt... :thumbsup2: Die H4-Lampe im HS1-Gehäuse ging damals bei mir nicht, ohne dass ich die Nasen am Lampensockel abbrach. Möglich, dass es Scheinwerfer gibt, wo das anders ist. Dann muss aber wohl inzwischen die deutsche Zulassungsbürokratie in den Tiefschlaf gefallen sein, wenn sie das mit der H4-Lampe im HS1-Reflektor ermöglicht! :giggle:

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  • Das eine war Italienisch (Piaggio) und das andere Japanisch (Honda), hier in Deutschland wäre das sicher nicht möglich gewesen da hätten die Ingenieure bestimmt 5 Sicherungen eingebaut das dies nicht geht ;)
    Und nach dem Bild sieht es mir auch so aus das H4 in HS1 unproblematisch ist und einfach die "Führung" zu groß und damit etwas locker ist (wobei die anderen beiden Nasen ja vollkommen ausreichen), anders herum dürfte es dann aber nicht gehen da die Nase zu groß für die Führung ist (aber wer will schon die 35W Lampe benutzen wenn 55W erlaubt sind)

  • Das dürfte bekannt sein, davon habe ich schon öfters etwas gelesen: Die Einstellschraube bricht unten aus dem Gehäuse. Hier kann man natürlich versuchen in Fummelarbeit das zu kleben (ich denke der Modellbaukleber mit der langen Nadel vorne dürfte hier das mittel der Wahl sein), aus dem Amerikanischen Raum habe ich von der Lösung gelesen mit einem Federblech das einfach zu verklemmen. Da ich kein Federblech zur Hand hatte habe ich einen Dübel (ich glaub SX8 war das) genommen und oben einfach ein 7mm stück abgeschnitten und das aufgeschnitten und um das Gewinde gelegt. Klappt wunderbar und beseitigte ein Großteil des wackelns, aber eben nicht alles...

    Moinmoin!


    Als "lebensrettende Sofortmaßnahme" habe ich einen dicken Kabelbinder gezurrt. Klappt seit knapp

    2000 km einwandfrei


    Gruß

    ThomasH

  • Sorry, zu früh abgeschickt! Nachdem ich diesen Beitrag entdeckt habe, habe

    ich auch die Schräubchen vom Innenrahmen überprüft. Die sitzen dort wo

    sie sein sollen. Das scheint also kein Problem zu sein, was genrell auftritt.

    Oder ist das nur eine Frage der Zeit?


    Gruß

    ThomasH