Beiträge von bwm

    Ich persönlich würde mich auf die ab 2004er versteifen. 1. Weil wir schon eine 2007er GS haben, 2. weil die ab 2004er Modelle einen unschlagbar niedrigen Verbrauch haben (ca 0,5L/100km weniger als die vor-04 Modelle) und 3. Und wichtigstens weil ich die Facelift Modelle in ihrer Farbgebung unendlich viel schöner finde. Aber da ist persönliche Präferenz. Chris hat für sein Frauchen ja extra eine der Facelift Dakars auf die ältere Optik umgerüstet.

    Das war auch bei mir so gespeichert aber ich hab leider den F650GS Prospekt nicht mehr. In dem konnte man das nachsehen


    Wegen Wetter: ich hatte gestern mal geguckt und aktuell ist das Wetter in Lappland wohl bei +-0 Grad und gelegentlichem Schneefall. Auch wenn man an einzelnen Tagen noch fahren könnte, die klassische Motorrad Saison ist vorbei


    Zur Toolbox statt Auspuff: ich kann das voll verstehen. Meine GS kam damals von der Fahrschule mit SR Racing pott und dadurch war der Platz da, inzwischen möchte ich den zusätzlichen Stauraum nicht mehr missen.

    Ich weiß nicht, ob die auch an andere Modelle passt aber gerade mit der Toolbox gewinnt man doch einiges an Stauraum.

    Von der Rolle am Motorschutz bin ich kein Fan. Je nachdem, wie das Motorrad gebaut ist kann das Vorderrad bei einer starken Bremsung dem Motorschutz sehr nahe kommen. Bei der AT ist das mit bestimmten Motorschutzen ein Problem.

    Hey


    Die Fragen zu sinnvollen Umbauten / Wartungen des Motorrades würde ich in einem separaten Thread führen, wenn du ein Motorrad hast oder zumindest im Blick hast. Deine Ideen sind prinzipiell gut aber nicht alle nötig, das wäre jetzt aber auch müßig über ein theoretisches Motorrad zu diskutieren.


    Hast du die Zeit von Mai bis August ausschließlich für Motorrad fahren / Schrauben lernen oder neben Schule/Arbeit?


    Ich selbst war bisher nur im Juli und August da oben aber du solltest dir wirklich bewusst sein, dass die klassische Motorrad Saison da nicht viel länger als 3-maximal 4 Monate ist. Spätestens im Oktober geht es wenn dann nur noch mit spezieller Winterausrüstung weiter, sowohl für Mensch (u.a. beheizbare Stiefel / Handschuhe, Sehr dicke Winterklamotten) als auch für Maschine (anderes Öl, ggf andere Kühlflüssigkeit, Reifen mit anderer Gummimischung und Spikes) und die Schnittstelle Mensch/Motorrad (beheizte Sitzbank + Griffe, erweiterter Windschutz)


    Wegen auf deinem Motorrad die Fahrschule machen: da du soweit ich das verstehe direkt den offenen A Führerschein machst muss das Motorrad mindestens 60PS haben. Sofern du also keine Dakar mit SR Racing Auspuff (und zumindest theoretischen 60PS) findest wird das nix. Die Suche danach gleicht der Suche nach einem Einhorn. Zumal es meines Wissens die Dakar nicht mit SR Racing und "Leistungssteigerung" gab


    10.000km finde ich per se nicht besonders ambitioniert. Ich hab dieses Jahr auf einer 4 Wochen Tour in Großbritannien und Irland 8500km gemacht. 2-3 Wochen für 2000km sind sehr großzügig ausgelegt aber sicher nicht verkehrt, wenn man auch mal kleine und kleinste Wege lang will.

    Wichtig für dein Vorhaben wäre denke ich vor allem DIY Pannenhilfe unterwegs. Dafür muss man andere Sachen wissen als für die allgemeine Wartung. eher wie man einen Reifen/Schlauch wechselt mit dem Werkzeug, was man dabei hat.

    Reifen solltest du vorher natürlich neu machen aber gerade auf dem rauen skandinavischen Asphalt werden die Reifen vermutlich nicht die ganzen 10.000km durchhalten also ein Reifenwechsel irgendwo unterwegs wird denke ich erforderlich.


    5000 Euro halte ich für deine Wünsche recht optimistisch. Dakar ab 2004 gehen für etwa 4000 aber alleine ein 3fach Koffersystem sind ja nochmal 1000 oben drauf. Sitzbank 300, Fußrasten 100, Windschild 100, Sturzbügel 150, Hauptständer 100, Auspuff und Tool Tube 350, zusatzscheinwerfer 100. Da wäre ich jetzt schon bei über 6000 und da ist noch nichts für Wartungen und Reparaturen mit drin, geschweige denn für Ersatzteile für unterwegs.

    Ich mach im Winter wieder einiges an den Moppeds wo du auch zuschauen und mitmachen könntest aber Berlin ist dafür vermutlich etwas weit weg.

    Ansonsten habe ich mal eine allgemeinere Frage:hast du schon irgendwelche Erfahrung mit motorisierten 2-Rädern und mit der Schrauberei im allgemeinen? Weil wenn man weiß, was ein t45 Torx ist einfach nur die Details des Motorrades zu erlernen ist einfach. Wenn man Torx noch nie gehört hat wird es eher schwierig, das alles in einem Winter zu lernen. Und das gleiche beim Fahren. Wenn du schon mal mit einer Simson auf Reisen warst mache ich mir keine Sorgen, wenn du aber wirklich direkt nach dem Führerschein und der ersten Fahrpraxis monatelang reisen willst dann ist das etwas unüberlegt. Das Beispiel von Chris passt denke ich nicht so wirklich, weil sein kleiner Schrauberei aktiv und Fahrerei passiv kannte und auf der Reise jede Menge helfende Hände dabei hatte.

    Gegenbeispiel:wir waren letztes Wochenende mit einem Kumpel und dessen Freundin im Harz, nochmal das schöne Wetter genießen. Sie hatte gerade ihren Führerschein fertig. In einer Kurve, die wir alle ohne Probleme geschafft haben hat sie sich direkt erstmal hingelegt und das Motorrad an der Leitplanke geschrottet. Das war einfach nur fehlende Fahrpraxis. Nichts auf der Straße oder so. Einfach nur aus mangelnder Erfahrung falsch gewählte Geschwindigkeit und ein unrunder Fahrstil. Ihr ist glücklicherweise neben der aufgebissenen Lippe nix schlimmes passiert aber das gerade erst für 4000€ gekaufte Motorrad hat direkt erstmal wieder einen 2500€ Schaden. Und den Schaden an der Psyche kann man natürlich schwerlich beziffern

    Je nachdem, was man so als Dualsport ansieht gibt es jede Menge Modelle. Aber den meisten Leuten sind Leistung >>50PS und Langstreckenkomfort wichtiger als niedriges Gewicht und Offroad Qualitäten. Siehe der Erfolg von GS, AT, 1290 Super adventure etc

    Selbst ggü der Mittelklasse im 800er Bereich haben die großen bedeutend mehr kommerziellen Erfolg. Der Markt für echte Weltreisemotorräder ist einfach sehr klein.

    Es gibt ja auch jede Menge kleine Adventure Bikes, die aber eher ein Nischendasein führen.

    Nicht kontrolliert zitiert aus dem Artikel über die kommende 390 Adventure:BMW G 310 GS, Suzuki V-Strom 250, Honda CRF 250 Rally, Kawasaki Versys-X 300, Royal Enfield Himalayan und Benelli TRK 502


    Aber da meckern ja alle über fehlende Leistung und Komfort.

    Ein Motorrad wie die xchallenge mit >50PS, <200kg Gewicht, offroad Fahrwerk und >300km Reichweite wird es nie mehr geben. Das ist dank Euro 4 und den damit verbundenen Anforderungen an Auspuff Lautstärke, Abgasgüte und ABS nicht mehr zu stemmen. Ganz nebenbei war die x Reihe für BMW ein kommerzielles Desaster, weshalb die auch nur ca 1 Jahr lang gebaut wurden.


    Der Markt fordert einfach ein Europa Reise Motorrad, mit Qualitäten für Autobahnen und gut ausgebaute Landstraßen. Afrika und Zentralasien stehen da nicht mehr im Lastenheft

    Das ist normal. Deswegen wird aber nicht die Bremswirkung vermindert. Der Leerlaufsteller öffnet einfach nur im ganz unteren Drehzahlbereich etwas weiter aber in der Drehzahl-Gegend, in der er das tut bist du normalerweise schon nicht mehr eingekuppelt.

    Warum das Motorrad das macht weiß ich auch nicht. Beim Auto soll es wohl für den Bremskraftverstärker sein, damit der mehr verstärkt. Beim Mopped keine Ahnung. Die GS macht das aber auch. Die anderen Moppeds haben keinen genau genügenden Drehzahlmesser und die AT ist Automatik und damit nur im Stand ausgekuppelt

    110W zusammen wurden hier im Forum mal als "zu viel" erkannt. Regulär kommen die nämlich mit 55W Birnen. Da gab es dann einige Beiträge zum Umbau (z.b. Der TT Lampen) auf 35W Birnen. Da gab es aber auch etwas Probleme mit, weil die Birnen leider kein H3 Standard waren

    Nachlesen kann man das z.B. hier

    Die 70 Watt zusammen wurden eigentlich immer als in Ordnung beschrieben

    Der Endanschlag endanschlägt tatsächlich etwas. Aber das macht sich auf der Rolle denke ich nur kurz vorm Drehzahlbegrenzer bemerkbar.

    Die Leistung in den Papieren bezieht sich aber bei allen Papieren immer auf die Motorleistung. Am Rad drückt der glaube ich so um die 38PS. Das ist aber insgesamt etwas witzig mit dem Motor. Der wurde in der F650GS mit 50 PS verkauft, in den G650X Modellen dann mit 53PS. Dann wurde der gleiche Motor in diesen Modellen nicht mehr von Rotax sondern von Loncin gefertigt, mit immernoch 53 PS. In der G650GS wurde der Motor dann ohne bauliche Veränderungen als 48PS Variante verkauft (weil dann erst die Führerschein Grenze mit 48 PS eingeführt wurde).

    Also ja, da geht's nur um Befriedigung der Vorschriften. Aber wenn du 35 kW fahren willst führt an Alpha Technik kein Weg vorbei

    Ich fänd ne elektrische Pumpe allgemein nicht allzu sinnvoll. Da die vermutlich nicht vernünftig geregelt ist läuft die immer mit voller Pulle. Damit macht die Welle deutlich mehr Umdrehungen in gleicher Zeit, was der Haltbarkeit nicht gerade förderlich sein dürfte und ich kann mir vorstellen, dass man die dann in langsamer Fahrt hört. Nicht zu vergessen die zusätzliche elektrische Last, die die LiMa evtl nicht schafft


    Das Hauptproblem bei unserer Abdichtung ist halt echt der Platz. In unseren Generatoren sind je nach Typ 4-6 Bar Wasserstoff und da ist die Abdichtung der Welle eines der Hauptthemen. Das läuft dann aber über einen Dichtring, der mit einigen Bar Öl beaufschlagt wird. Die Abdichtung gegen Ölverlust übernehmen Kammdichtungen, die auf alle Fälle ausreichend dicht sind aber eben viel Platz brauchen.

    Auch hier wieder nur Jain. In einem theoretischen, abgeschlossenen System reicht selbst 1 Mikrowatt aus, um Wasser irgendwann zum Kochen zu bringen. In der echten Welt klappt das aber nicht, da du Wärmetransfer und damit "Verluste" hast. aber die lassen sich leider nicht allzu leicht bestimmen.

    Aber wenn wir mal annehmen, dass das Ölseitige Ende der Welle konstant 100 Grad hält weil es ja vom Öl mehr oder weniger umspült wird und etwa 30mm vom WeDi weg ist dann hättest du bei einer Wärmeleitfähigkeit Lambda von 50 W/(m*K) bzw 0,05 W/(mm*K) und einer Temperatuedifferenz von 200 K einen Wärmestrom von A*Lambda* delta T /l= 78,5 mm2*0,05 W/(mm*K) *200/30mm einen Wärmeabtransport von 26 W. Also deutlich mehr als du produzierst.

    Oder die Formel umgestellt: wenn du die 12 Watt nur über das Öl abführen würdest, würdest du ein delta T von Q*l/(A*Lambda) = 12W*30mm/(78,5mm2*0,05W/(mm*K)=91K erreichen. Das wären etwa 190 Grad Celsius. (Was bin ich froh, dass du das nochmal auf 12 Watt korrigiert hast :D)

    Und das beinhaltet jetzt eine vollständig isolierte Welle, die ihre Wärme komplett ans Öl abgibt. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass auch an all den anderen Stellen die du aufgezählt hast Wärme abgetragen wird liegt die Temperatur weit unter 150 Grad. Anlassfarben fangen überhaupt erst bei 200 Grad an. Blau liegt bei 300. Also bleibe ich dabei, Anlassfarben auf der Welle können bei normal funktionierendem System nicht sein. Wenn du viel mehr Wärme produzierst oder weniger abführst weil zu wenig Öl drin und ein Stein genau auf der Dichtfläche liegt, der jetzt spanend bearbeitet kann es sicherlich in Einzelfällen zu Anlassfarben kommen. Aber bei den dafür benötigten Temperaturen und dauern würde dann auch der WeDi Temperatur-Schaden nehmen.


    Also sind wir wieder bei Teflon (PTFE) Dichtringen, die es ja nicht gibt. Und jetzt? Ist halt so, bleibt so?

    Hier war doch mal eine verlinkt, die vorher beim Schweizer Militär oder so ähnlich war. Ich glaube, die sah so ähnlich aus. Könnte das sein?

    Was steht denn in den Papieren für eine Farbe?

    bin grad auf S. 14:

    ... Beispiel .... Wärmefluß 400 W/cm² ... Vergleich ... elektrische Herdplatte 8 W/cm² ... :furious:...


    und da will mir keiner was von Anlassfarben glauben...:ermm:

    Weil... Fläche.

    Die durchschnittliche Herdplatte (20cm Durchmesser) hat ca 314 cm2 Fläche, bei 8W/cm2 sind das also ca 2500 W Wärmeabgabe.

    Der WeDi hat bei einer angenommenen Auflagebreite von 1mm eine Fläche von 31mm2 oder 0,31 cm2. D.h. eine Wärmeabgabe von etwa 120W. Und der 1mm ist schon sehr großzügig angenommen.

    Die Herdplatte schafft etwa 600 Grad Temperatur auf dem Glas, hat aber eine 20 mal höhere Leistung und das Medium darüber steht im Prinzip still (bei den 600 Grad dann natürlich nicht mehr). Die Kühlflüssigkeit ist in ständiger Bewegung und bei 1/20 der Leistung willst du da 300 Grad schaffen? Irgendwie doch eher unwahrscheinlich

    Wir haben zwar beide Kombis mit Membran aber ich hab die Membran inzwischen gar nicht mehr bei. Die ganze Jacke saugt sich voll und danach hält zwar die Membran trocken aber wenn die Jacke dann 2 Tage zum trocknen braucht hilft mir das auch nicht mehr. Wir haben Regenkombis zum drüber ziehen. Da hab ich die einteilige FLM Stormchaser, die allerdings bei langem Regeneinfall im Schritt nass wird. Paula hat eine Heyberry 2 teiler Kombi von Amazon und die bleibt wohl trocken. Bei mir ist die bei langem Regenbefall immer irgendwann am Bauch nass geworden. Ich war aber mit beiden soweit zufrieden, die werden beide erst nach vlt 2 Stunden Starkregen durchlässig. Aber bei der Heyberry muss ich die Stiefel ausziehen, bei der FLM nicht. Deshalb jetzt nur noch FLM