Beiträge von KöfferliRebel

    Achja, und noch was Psychologisches: Ich kriege immer einen Vertrauensknick, wenn meine Fahrzeuge Mucken machen

    Ich habe da eine simple Lösung. Ich habe BMW gewissermassen abgeschrieben. Die Macken F sind nur nur toll, wenn man wirklich gerne selber schraubt oder möglichst viel über Motorräder und ihre Funktionsweise lernen will. F650.de ist übrigens das einzige Marken oder Typ spezifisch Forum wo ich unterwegs bin. Wo anders muss ich wohl auch nie hin, da ich alles hier gelernte auch bei meinen anderen Töff anwenden kann :rofl1:. Ob dies eine generelles BMW-Qualitätsproblem ist, weiss ich nicht. Ich schmunzle aber schon, wenn in diesem Forum über KTM gelästert wird. Keine Tausend Meter oder Bring Mal Werkstatt?


    Das Motorsteuergerät steuert ja wahrscheinlich Zündzeitpunkte und Mischungsverhältnisse. Die Menge Benzin, die aber überhaupt zur Verfügung steht, steuere ich allein über den Gasgriff, oder?

    Über den Gasgriff steuerts Du nur die Drosselklappe und damit die Menge an Luft. Die Menge an Benzin bestimmt das Motorsteuergerät in dem es das Einspritzventil länger oder kürzer öffnet. Dies macht das Motorsteuergerät aufgrund der Lufttemperatur, der Drosselklappenposition, der Drehzahl, dem Lambdawert. und, das habe ich oben noch vergessen, der Kühlwassertemperatur.


    Der grösste Einfluss von allem hat die Drosselklappenposition welche Du direkt mit dem Gaszug verstellst und über das Drosselklappenpotentiometer vom Motorsteuergerät gemessen wird. Ist die Drosselklappe mehr offen kommt mehr Luft in den Verbrennungsraum und somit muss auch mehr Benzin eingespritzt werden damit das Luft-Kraftstoffverhältniss wieder stimmt. Ob das Steuergerät die richtige Menge eingespritzt hat, erfährt es über den Lambdasensor. Der Lufttemperatursensor braucht es, da sich die Dichte der Luft mit der Temperatur ändert (kalte Luft ist dichter, warme Luft ist leichter - siehe Heissluftballon). Ist die Luft dünner so muss weniger Benzin eingespritzt werden, bei dichterer Luft entsprechend mehr. Ein echter Luftmassensensor würde auch noch den Luftdruck berücksichtigen. Der Kühlmittelsensor wird gebraucht um zu erkennen ob der Motor noch kalt ist. Falls ja wird, speziell bei tiefer Drehzahl, ein bisschen mehr Benzin eingespritzt und so dass Gemisch fetter gemacht. Das ist ähnlich wie der Choke beim Vergaser.


    Das Motorsteuergerät kennt in der Regel zwei Betriebszustände. Der eine nennt man "Open Loop" (offener Kreis) der andere "Closed Loop" (geschlossener Kreis). Beim "Open Loop" interessiert sich das Motorsteuergerät nicht für den Wert des Lambdasensor d.H. der Regelkreis ist nicht geschlossen und es spritzt Benzin gewissermassen nach gutdünken bzw. aufgrund von Ingenieuren festgelegten Werten in den Motor. Dies passiert vor allem wen der Moor noch kalt ist oder wenn man die Drosselklappe weit öffnet (Volgasssituation). Beim "Closed Loop" ist der Regelkreis geschlossen und die Werte des Lambdasensors werden mit berücksichtigt. Aus diesem Grund muss der Motor für die AU warm sein. Erst beim warmem Motor arbeitet die Gemischregelung richtig so dass die Abgaswerte nachher stimmen. Kommt noch dazu, dass auch der Katalysator warm sein muss um optimal zu funktionieren.


    Unterschied zu Drive by Wire:

    Bei einem reinem Drive By Wire System ist das Potentiometer quasi oben beim Gasgriff und es wird nicht nur die Menge an Benzin geregelt sondern auch die Stellung der Drosselklappe und somit die Menge an Luft. Bei so einem System ist dann alles möglich. Z.b., dass sich selbst bei voll geöffnetem Gashahn die Drosselklappe nur 3/4 öffnet. Eine elektronische Drosselung.

    ann man den Wellendichtring der Wasserpumpe ersetzen? Oder besser ne neue WaPu?

    Gehört im Satz gewechselt. Die Welle ist eingelaufen und die Dichtringe sind undicht. Der ultimative Diskussionsfaden zum Thema ist dieser: Wasserpumpen-Wellendichtring - NBR oder FPM?


    Der Reparatursatz hat dementsprechend auch, soweit ich weiss zwei Wellendichtringe und eine Pumpenwelle mit Wasserrad. Weiter braucht es den grossen O-Ring für den Pumpendeckel und allenfalls eine neue Kupplungsgehäusedichtung. Manche wechseln auch gleich das Antriebsrad der Wasserpumpe. Die zusätzlichen Kosten sind gering.

    Reset der Adoptionswerte:

    Es gibt den Drosselklappen-Voodoo. Der Voodoo geht so: Man schaltet die Zündung ein, startet den Motor nicht, dreht dreimal am Gasgriff von zu bis auf und wieder auf zu. Danach schaltet man die Zündung aus.

    Voodoo darum, weil man dran glauben muss dass es funktioniert. Evtl. funktioniert es evtl. auch nicht. Die gefestigte Lehrmeinung von denen die sich eingehend mit dem Motorsteuergerät befasst haben, ist jedoch dass man die Adoptionswerte nur über ein Diagnosegerät (GS-911, MotoScan, BMW MobiTec) zurücksetzen kann. Auf der anderen Seite schadet der Voodoo auch nicht.


    Mit den Diagnosegeräte kann man auch feststellen ob vom Motorsteuergerät eine Fehlersituation erkannt wurde und welche das dann wäre.


    Startprozedur:

    Es hat sich gezeigt, dass wenn man bei gewissen Modell zu früh auf den Startknopf drückt es danach zu einen ungleichmässigen Motorlauf kommt. Zu früh ist, wenn die Temperaturkontrollleuchte noch leuchtet. Während dieser Zeit initialisiert sich das Motosteuergerät noch und bewegt z.B. auch den Leerlaufsteller und betätigt kurz die Benzinpumpe. Darum erst auf den Startknopf drücken nach dem die Temperaturkontrollleuchte erloschen ist.


    Betriebsspannung:

    Es hat sich gezeigt, dass die Einspritzer F650 relativ empfindlich auf Störungen in der Betriebsspannnung sind. Selbst wenn die Störung nur kurzfristig auftritt wie z.B. durch Wackelkontakte, kann dies das Steuergerät bis zum Ausschalten der Zündung aus dem Takt bringen. Manche Fehler können so durch eine Schlecht angeschlossenen Batterie, Kabelbruch beim Zündschloss oder allgemein durch eine nicht mehr so gute Batterie verursacht werden. Der Tausch der Batterie hat bei einem oder anderen schon geholfen, dass das Fehlerbild verschwand.



    Gashahn, Drosselklappe:

    Selbst als Schrauber-Laie sollte es ein einfaches sein zu sehen ob der Gasszug sich frei bewegt und die Drosselklappe sich im Gleichtakt mit dem Gasgriff bewegt und vor allem auch wider schliesst.


    Sensoren:

    Für die Gemischaufbereitung sind, falls ich mich nicht irre, folgende Sensoren beteiligt: Lufttemperatursensor im Ansaugschnorchel (Manchmal fälschlicherweise auch als "Luftmassenmesser" bezeichnet), Drosselklappenpotentiometer an der Drosselklappe, Lambdasensor nach dem Krümmer, und Drehzahlsensor an der Kurbelwelle.


    Es wurde in diesem Forum vor allem schon über defekte Lufttemperatur- und dem Lambdasensoren berichtet. Letzterer sollte man über das Diagnoseprotokoll erkennen. Erstere kann man auch selber mit einem Ohmmeter nachprüfen. Der Temperatursensor sollte bei 12°C etwa 9 kOhm, bei 20°C etwa 6 kOhm, und bei 30°C etwa 4.5 kOhm haben. Bei tieferer Temperatur hat er einen grösseren Widerstand und bei höherer Temperatur einen tieferen. Der Widerstand verhält sich also umgekehrt zur Temperatur.


    Das Drosselklappenpotentiometer kann man über ein Diagnosegerät prüfen (dann hat man auch glich den ganzen Kabelbaum bis zum Steuergerät dabei) oder auch mit einem Ohmmeter. Die zu erwartenden Werte:


    Ungefähr Werte die zwischen den drei Anschlüssen zu erwarten sind:


    für komplett geschlossene Drosselklappe:

    1 - 3: 1600

    1 - 2: 1700

    2 - 3: 730


    - für 1/3 geöffnete Drosselklappe:

    1 - 3: 1600

    1 - 2: 1500

    2 - 3: 1350


    - für 2/3 geöffnete Drosselklappe:

    1 - 3: 1600

    1 - 2: 1100

    2 - 3: 1600


    - für ganz geöffnete Drosselklappe:

    1 - 3: 1600

    1 - 2: 730

    2 - 3: 1700

    Quelle: Problem: Buckeln ab bestimmter Drehzahl


    Aktuatoren:

    Bei den Aktuatoren, also Teile die auf ein Signal reagieren und was machen, haben wir die Benzinpumpe, das Einspritzventil und die Zündkerze.

    Wackelkontakte bei der Benzinpumpe sind nicht unbekannt. Sollte aber nicht zu einem erhöhten Gas führen. Selbiges mit der Einspritzdüse, und der Zündkerze.


    Meiner Meinung nach findet man den Fehler am ehesten beim Drosselklappensensor (mechanisch oder elektrisch). Das heisst aber nicht, dass dies die Fehlerquelle ist und es nicht etwas anderes sein kann.

    Ja, hast recht. Habe mich beim umrechnen der KW vertan.

    die Tätärä hat 54 KW = 73 PS

    Am besten bei den kW belieben und nicht irgendwelch Urgrossvater-Einheiten vom vorletzten Jahrhundert verwenden. Wenn man das Metrische System und die SI-Einheiten als Teufelszeugs betrachtet sollte man Konsequent sein und den Verbrauch in "rods per hogshead" angeben. ;)

    Also nicht "EU Zulassung" sondern wie ich vermutet habe eine Zulassung gestützt auf UNECE Richtlinie 113 (Siehe Seite 4 des PDF). Zulassungen nach UNECE erkennt man am (E), grosses E im Kreis.

    EU-Zulassungen sind am [e], kleines e im Rechteck erkennbar. Und wie gesagt eine EU-Zulassung gibt es für Scheinwerfer soweit mir bekannt nicht.

    Aber: die Lichtfarbe täuscht die Sinne über die wahre Leistungsfahigkeit des LED-Scheinwerfers vs. serienmäßigem Doppel-H7-Scheinwerfer.

    Ein H7 Scheinwerfer hat bis zu. 1500 Lumen. Ein LED-Scheinwerfer Klasse B nach UNECE R-113.01 hat weniger als 1000 Lumen (Der obige hat z.B. nur etwa 600 Lumen).

    Da aber ein LED-Scheinwerfer die Strasse gleichmässiger ausleuchtet, werden keine Lumen bzw. Photonen für helle Flecken verschwendet. Auch ist eine gleichmässigere Ausleuchtung angenehmer. Des weiteren vergeudet der LED Scheinwerfer die Photonen nicht im Nahfeld sondern "wirft" diese dorthin wo sie am meisten gebraucht werden: in die Ferne.


    Klasse B Scheinwerfer sind jedoch "veraltet" und gar nach aktueller UNECE R-53.02 nicht mehr für neue Typen erlaubt. Heute sind Klasse C, D oder E Scheinwerfer üblich, welche bis 2000 Lumen haben können. Hintergrund ist, dass bei Klasse C und D die Beleuchtung der einzelnen Punkte und Lichtgrenzen des Abblendlicht genauer definiert sind. Klasse E ist nur Fernlicht alleine.


    Für die EU-Typengenehmigung von Motorrädern verweist die aktuell geltende Delegierte Verordnung (EU) Nr. 3/2014 (Relevant für Euro 4 und 5) noch auf die alte UNECE R-53.01 Ergänzung 14., da ist nebst Klasse C, D und E auch noch die alte Klasse B erlaubt. Möchte man einen möglichst hellen Scheinwerfer verbauen, so sollte es einer der Klasse D sein. Der muss mindestens 1000 Lumen liefern.

    Zusätzlich hat der Scheinwerfer eine EU Zulassung mit der Zulassung auf die F Modelle.

    Sorry wenn ich ein bisschen provokativ undblöd Frage. Von welcher "EU Zulassung" sprichst Du?

    Ein symmetrischer LED-Scheinwerfer ist in der Regel aufgrund UNECE Richtline 113 allgemein zugelassen. Eine EU Richtlinie bezüglich Scheinwerfer für spezielle Motorradmodelle ist mir nicht bekannt. Welcher Teil des EU Zulassungsrecht ist mir da entgangen? Sorry für die Frage, aber vielen Dank für eine Antwort.

    Ok, ich wusste nicht dass das tatsächlich noch alles mechanisch gesteuert wird bei der ST. Die hat tatsächlich gar kein Steuergerät?

    Das einzige was das "Steuergerät" kann, ist der Zündzeitpunkt aufgrund der Drehzahl leicht früher oder später zu setzten. Das ist recht simple Elektronik und von 11V - 15V relativ robust. Darüber kommt es aus dem Takt und es kommt zum Zündaussetzter (Ursache oft ein durch Überhitzung defekter Spannungsregler) darunter eher zu einem schlechten Zündfunken (Ursache oft eine defekte Batterie). Eher bringt man das Ding wegen zu wenig Batterieleistung erst gar nicht an, als es durch eine schwache Batterie zu zu Zündaussetzern kommt. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie wenn die Batterie während der Fahrt über den Jordan geht. Ursache dafür kann da wiederum ersteres genanntes Problem sein. Been there, done that wie man so schön sagt, bzw, été là, fait cela wie in Frankreich wo es passiert ist.

    Ich empfehle hier immer die erschwingliche original CD von BMW. Die findet sich auch bei Ebay zum Teil günstig.


    z.B.: https://www.leebmann24.de/bmw-…75&og=06&hg=01&bt=01_0723

    Obige CD/DVD ist für die Dual Spark Dakar.


    Die CD/DVD für die Single Spark Dakar ist es diese:

    https://www.leebmann24.de/bmw-…72&og=06&hg=01&bt=01_1157


    Auch auf den neueren RepRoms/Repair and Service Data fehlt die Single Spark.

    Natürlich meine ich dynamisches, ruckartiges Reißen mit vollem Körpereinsatz (und dann wieder reinkloppen, da i.d.R. verklemmt).
    Mit statischem Ziehen muss man hier ja gar nicht anfangen :P

    Wenn Gewalt nicht hilft dann evtl. Gefühl?

    Beim Bucheli F650 GS/Dakar (ISBN 978-3-7168-2020-9) und Text & Technik Verlag BMW F650 GS & CS (ISBN 978-3-932563-29-4) steht: Mit möglichst leichtem "Klopfen" (Ziehammmer-Prinzip) Standrohr aus dem Tauchrohr herausziehen.

    (Dachte schon, da der Satz in beiden Bücher wortwörtlich gleich ist, dass die auch sonst den genau gleichen Inhalt haben. Ist aber nicht so)


    In meiner anderen Literatur ist sonst stehts von Ruckartig, mit kräftigen Ruck, mit schnellen Bewegungen etc. zu lesen.

    Wird der Fehlerspeicher bei Entfall des Fehlers automatisch wieder gelöscht oder ist das ggf. nur ein alter Eintrag

    So weit ich mit dem GS-911 bei einer Dakar festgestellt habe, bleibt der Fehler im Speicher erhalten. Wenn ich obiges Protokoll richtig interpretiere, trat der Fehler bei km 0 auf ist aber z.Z. nicht aktiv (vorhanden nein).

    Beim GS-911 und der Dakar ist mir keine km-Angabe aufgefallen. K.A. ob das eine BMW Eigenheit ist, erst mit den neueren Modellen dazu gekommen ist. 0 km kann auch bedeuten, dass das Motorradmodell das nicht unterstützt.


    Leider steht nicht was 0x633E genau sein soll und auf der Crossdroadz Website ist dieser Code auch nicht aufgeführt: https://www.f650gs.crossroadz.com.au/BrakesAndABS.html


    Blöd gesagt, würde ich sagen, dass dies bei der Produktion aufgetreten ist und am Ende der Fehlerspeicher nicht bzw. noch nie gelöscht wurde.

    Evtl. ist es auch passiert als man den Kettenöler an das System angehängt hat. Ich würde den Fehler löschen, Fahren und dann nach ein paar hundert km nochmals schauen. Solange die ABS-Leuchte nicht kommt und der Tacho nicht spinnt sollte eigentlich ja alles in Ordnung sein.

    Jedenfalls in der Schweiz dank der Berge !

    Das war im relativ flachen, alleine und der Trick gelang dank japanischer Ingenieurskunst aus Hamamatsu, einem 600er Reihen-Vierer und wohl dem Umstand dass immer noch Druck in der Benzinleitung war (Man sollte den Zündschlüssel ziehen oder dann mindestens drehen :bag:).

    NIEMAND hat ein Problem mit der Benzintemperatur, weils Quatsch ist.

    Also Niemand ist jetzt aber stark untertrieben. Vergaser F-Fahrer ohne Benzinpumpe dafür unnötigem Zubehörbenzinfilter können ein Lied davon singen. Ich würde aber sagen: Mit einer Benzinpumpe sollte Vapor Lock kein Problem sein. Wenn doch, dann ist da was ganz im Argen.

    Jepp, so war das damals bei den Vergasern. Für die Einspritzer brauchst Du aber Strom für die Einspritzventile, und wenn die Batterie platt ist, geht hier nix mit Anschieben,

    Wie man so schön sagt: Been there, done that. Geht auch bei Einspritzer. Evtl. nicht mit jedem, aber es ist dennoch bei manchem ohne weiters machbar. Denn sobald man einkuppelt, der Motor dreht, dreht auch der Rotor der LiMa welcher auf der Kurbelwelle sitzt und somit hat man auch Strom für die Benzinpumpe etc. Vorteil wenn der Scheinwerfer erst bei laufendem Motor dazu schaltet oder man diesen abschalten kann (evtl. Sicherung der Beleuchtung ziehen wenn diese unabhängig vom Einspritzung und Motorsteuerung ist).

    Da das mit der Pressluft scheitert würde ich Dir mal nen Versuch mt nem Zughammer vorschlagen .

    Die beiden Rohre bilden ja quasi schon einen Zughammer. Man könnte natürlich auch simpel oben zusätzliche Masse dranmachen, so dass der Impuls grösser wird.

    Trotz reißen ohne Ende (im Schraubstock eingespannt!)

    Ich nehme das mal wortwörtlich: Anstelle von statischem Reissen schlage ich dynamisches Rupfen vor (ruckartiges Reissen). Oder hast Du das schon gemacht?

    Auch wenn alle Lichtschalter aus sind fällt die Spannung auf 5V, wer oder was zieht da Strom?

    Das CDI. Schon ein geringer Strom reicht, dass die Spannung zusammenbricht.

    Ein simpler Test. Man nehme das 4W Standlicht-Birnchen und hängt nur dieses an die Batterie. Wenn die Spannung dann zusammenbricht ist die Batterie hochohmig und muss wohl ersetzt werden.


    Den Regler habe ich überprüft indem ich mit dem diodentest die Phasen gegen plus und minus gemessen hab, da war alles im grünen Bereich.

    Damit wirst Du den üblichen Reglerfehler nicht finden. Wenn man den Regler prüfen will, dann mit geladener Batterie die Ladespannug bei 3000 - 4500 RPM messen.


    Sobald sie wieder läuft werde ich nochmal den ladestrom messen.

    Ladestrom hängt vom Ladezustand der Batterie ab. Der sagt relativ wenig aus. Ich wüsste nicht einmal welche Werte da üblich bzw. normal wären weil 100 mA genau so möglich sind wie 1A. Besser die Ladespannung messen.

    Es ist eine Gelbatterie, ist ca. 4 Jahre alt. Aber wenn die hinüber wäre würden ja eher nicht 13V anliegen oder kann das sein?

    Willkommen im Club der plötzlich hochohmigen :wave:. Soweit ich weiss bist Du das erste Mitglied welches 2020 in diesen exklusiven Club aufgenommen wurde 8-).


    2017 war ein Prachtsjahr in dem wir massiven Mitgliedszuwachs hatten:

    Batterie kaputtgerappelt ?

    Nur Batterie ?

    bAT im Display - Dank Forum schnell gelöst


    Und 2018 ein weiteres Mitglied:

    2004er Dakar springt auf einmal nicht mehr an. Cockpitleuchten sind tot. Uhr geht aus nach Drehen des Schlüssels


    Das Aufnahmeritual hast Du schon hinter Dir, jetzt musst Du nur noch den Mitgliederbeitrag bezahlen. Er ist der Preis einer neuen Batterie und kann an allen Verkaufsstellen von entsprechenden passenden Batterien bezahlt werden. Als Willkommensgeschenk im Club gibt es eine neue Batterie :victory:

    Neine frage wen es aufwärts geht schalte ich in den 2ten gang in der kurve dabai hört sich die f650 an als wurde sie gleich abstelle

    Allegra Roger :wave:


    Das Ding sollte die meisten Sachen im Zweiten machen. Die Haldenhüttli-Kurve (enge Rechtskurve nach dem Bischoffsitz in Richtung Arosa) wäre aber ein Kandidat um in den ersten zu schalten. Speziell bei Zusatzgewicht in Form eines Experten als Sozius.


    Wenn der Töff schlecht läuft gibt es bei der Vergaser F650 zwei Hauptursachen. Erstens alte vergammelte Kerzenstecker: Wenn die aus Blech sind, dann sind die wohl noch Original und schon etwa 25 Jahre alt. Zweitens ein Spannungsregler der über den Jordan geht. Falls du ein Voltmeter/Multimeter hats miss mal die Spannung an der Batterie bei ca. 3000 RPM. wenn die 15 Volt oder mehr ist, dann ist ein neuer Spannungsregler fällig.

    Anti Seize brauche ich an Rost- und Wärmebelasteten Schrauben wie z.B. am Auspuff und Krümmer.

    Normallerweise braucht man das bei Metall-Metall-Verbindungen die sich nicht bewegen. Die Anti Size paste ist in der Regel nicht ein Schmiermittel und kann gar abrasiv sein.

    Das erwähnte Pitting bezieht sich auf Lochfrass durch Korrosion und nicht auf Lochfrass durch Kavitation (Interessantes zu Kavitation: Knallkrebse )


    Der Einsatz an der Wasserpumpe sehe ich da jetzt nicht auf Anhieb ausser bei den Schrauben des Deckels.

    Generell: Never touch a running system. Wenn also alles so läuft wie es soll dann am besten sein lassen.


    Manchmal läuft sprichwörtlich mehr als es soll und der Vergaser läuft über. Das ist aufgrund einem bzw. zwei spröden O-Ringe. Das sind handelsübliche Standardteile. Am besten solche aus Viton (auch bekannt als FPM bzw, FKM) nehmen. Diese sind Benzinfest.


    Nadel und Düsen nur ersetzen wenn wirklich verschliessen oder kaputt. Schon mancher hatten nachher mehr Ärger also vorher.


    Ansonsten vor dem auseinandernehmen sich ins Thema einlesen. Siehe die beiden Links (bzw. die noch mehr Links im einen Link :thumbsup2:) von Mac.

    Dann versteh ich dein Post mit meinem Zitat irgendwie nicht.Meine Antwort bezog sich auf die Frage eines Kollegen mit einer F650St.

    In diesem Faden geht es aber gemäss Titel und Unter-Forum um die F800 etc. und nicht die alte U(h)r-F/ST. Viele Leute habe mehr als nur ein Töff und führen nicht den ganzen Fuhrpark in der Signatur/Profil auf. Ausser es ist klar das was anderes gemeint ist, gehe ich in erster Linie immer vom Titel und Unter-Forum aus und nicht von der Signatur, speziell dann nicht wenn der Kommentar mitten in einer bestehenden Diskussion kommt. Ich bin da ganz bei den anderen.

    H7 sind die Mopeds die 2 Scheinwerfer haben, jeweils einen für Abblend und einen für Fern.

    Es gibt auch solche die haben H7 für Fernlicht und H4 für Abendlicht. Da gibt es dann einen "unnützen" bzw. nicht verwendeten Glühwendel.