Beiträge von KöfferliRebel

    Zündung an 12.4 V

    :thumbup: Okey dokey.

    Motor an ohne 💡 ebenfalls 12,4 V

    :g:Hmm, ein bischen tief. Würde ich mit mindestens einem Messinstrument gegenprüfen.


    Motor an mit 💡 14.9 V

    :g:Hmm ein bisschen hoch und ein vorallem ein hoher Sprung zur vorherigen Messung. Und hier widerspreche ich Eckart: Wir messen hier Gleichspannung bzw. den Mittelwert über die Zeit, der sollte grösstenteils von der Last unabhängig sein. Weil dies nämlich genau die Aufgabe des Reglers: ein konstanter Mittelwert am Ausgang. Bzw. beim Regler der Ur/Uhr-F und ST ein konstanter Mittelwert am Sense-Eingang. Ich würde maximal Schwankungen im Bereich von +/- 0.3 Volt erwarten.

    Wenn das digitale Voltmeter es nicht gerade von einem 1 Semestrigen Elektrotechniker designt wurde, wird es es ebenfalls den Mittelwert anzeigen. (RC-Tiefpass vor ADC, Oversampling, digitale Mittelwertbildung)


    Egal welche Drehzahl die 14.9 V bleiben

    :thumbup: Also dass die Spannung nicht mit der Drehzahl steigt. Der Regler scheint soweit in Ordnung zu sein.


    Sollten die Werte des USB-Voltmeter in etwa stimmen (mit anderen Messinstrument prüfen. Abweichungen im Bereich von 0.2 Volt von einem Messgerät zum anderen sind normal und vernachlässigbar) dann ist immer noch folgendes möglich : Der Spannungsabfall von Reglerausgang (Rot-Weiss) bis Reglereingang/Sense (Grün) ist schlicht zu hoch. Wie schon erwähnt möchte der Regler der Ur/Uhr-F und ST ein konstanter Mittelwert von ~14 Volt am Sense-Eingang "sehen". Dies ist ein Punkt den viele übersehen und so wie es scheint bin ich der einzige Rufer im Walde der es erwähnt.


    Ob der Spannungsabfall zu hoch ist, lässt sich schnell Prüfen: man misst einfach die Spannung am Regler zwischen der Grünen und Rot-Weissen Leitung (Bei eingeschaltetem Licht und laufenden Motor). Wäre alles optimal würden man dort 0V erwarten. Da aber Kabel, Stecker und Zündschalter alle einen kleinen Widerstand haben wird man dort im Idealfall 0.2 - 0.5 V messen. Ist die Spannung zwischen der Grünen und Rot-Weissen Leitung 0.8 - 1 Volt würde es deine 14.9 Volt erklären und damit hättest du einen perfekt funktionierenden Regler aber aufgrund des zu hohen Spannungsabfall trotzdem eine leicht zu hohe Ladespannung an der Batterie. Das ist kein Beinbruch, bedeutet aber dass man den Flüssigkeitstand der Batterie öfters Kontrollieren und ausgleichen sollte.


    Der Widerstand von Schalter, Kabel und Stecker mit einem herkömmlichen Ohmmeter zu messen wird nicht viel bringen. Wir reden hier von total ~0.2 Ohm anstelle ~0.1 Ohm. Einfacher ist es den Spannungsabfall (da U = R · I) der einzelnen Teile im Betrieb zu messen um den Schuldigen zu finden. Bei mir war am Ende der Zündschalter.

    Rep-ROM 1st Edition 04/2012

    F650 GS Dakar 0173/0183

    Zentralmutter an Hauptwelle (Ritzel) Gewinde reinigen + Loctite 243 140 Nm

    Kettenrad an Kettenradträger 21 Nm


    Rep-ROM 37th Edition 03/2016

    F650 GS Dakar 0173 und 0176

    Hauptwelle vor Einbau des Kettenritzels leicht schmieren (Paste MP 3).

    Zentralmutter an Hauptwelle (Ritzel) Gewinde reinigen + Loctite 243 140 Nm

    Neues Sicherungsblech, am Sicherungsblech ein Segment umbiegen.

    Kettenrad an Kettenradträger, Mutter erneuern, Schraubensicherung (mechanisch) 21 Nm


    Hinweis: Auch die anderen Stopmutter (Schwingenachse, Zugstreben, ) werden jeweils erneuert.

    Wie macht sich das "kupplungsrutschen" eingendlich bemerkbar, wie lässt sich das am besten beschreiben ?

    Man dreht am Gas aber nur die Drehzahlanzeige schiesst hoch. Passiert zuerst nur bei hoher Last, also Bechleunigen bei hoher Drehzahl und Geschwindigkeit und oder dann steil den Berg hoch. Ich merkte es als ich z.B. bei einer bestimmten Situation von 110 auf 140 beschleunigte.

    Gute Idee mit der Rechnung und habe jetzt auch direkt mal reingeschaut, die Teile wurden vom Vorbesitzer eingekauft und ist somit leider im Einzelpreis nicht aufgeführt, nur die Arbeitszeitkosten.

    Zu 90% TRW-Lucas Lamellen von einem der üblichen Verdächtigen. Wobei es dann nur logisch wäre, dass er auch die verstärkten Federn mitgeliefert hätte, die Kosten nicht die Welt. Ausser er war sich das Problem mit der fragilen Zahnung der Ausrückstange bewusst. Fragen kostet ja nichts. :wink:

    Danke für die Info aber ich denke die Kupplung ist noch gut da sie vor ca. 20.000 km instandgesetzt wurde.

    War mehr als Idee gedacht ob wirklich nur Lammellen oder doch der ganze Satz wie es sich gehört gewechselt wurde. Siht man ja an der Rechnung, denn nur Lamellen für € 180 wären ein bischen teuer.

    Eckart hat ja schon beschrieben was man von aussen einstellen und begutachten kann. Bezüglich Sicherheit im Strassenverkehr schliesse ich mich ihm an.


    Falls nicht was ist was von extern behoben werden kann:

    Der Schaltebel bewegt eine Schaltklaue, diese dreht eine Schalttrommel, über die Rillen der Schalttrommel werden die Schaltgabel axial verschoben, welche dann die einzelnen Zahnräder des Getriebes in die richtige Position bewegen. Sehr interessant anzuschauen wie das ganze gelöst ist und mit einander funktioniert.


    Was kaputt sein könnte ist ein Ratespiel. Vorstellen könnte ich mir, das eine der Nocken der Schalttrommel in die, die Schaltklaue greift kaputt ist. Das würde erklären warum nur das Schalten in den Dritten hoch und in den Zweiten runter davon betroffen. Alle anderen Komponenten werden sonst meits auch gebraucht oder bewegt.


    Dummerweise liegt das Getriebe zwischen den beiden Hälften des Motors. Ein Wartung ist also nicht gerade was für einen einzelnen Samstag.



    Ab 19:34


    aber Achtung alles bitte gewaltfrei und langsam - das Teil kann leider auch reißen

    ;( Eben gerade ein neuer Arm rangemacht, weil das Ding beim Anziehen der Schraube gerissen ist.


    Ich glaube das war wohl eine Ermüdung weill ich mal vor Jahren:

    einen kleinen Klingenschraubendreher in den Spalt geklopft damit sich das etwas aufweitet , dann war er runter,


    Beim Abnahmen wichtig:

    Schraube natürlich raus!!

    und am besten wie von Mac empfohlen einen kleinen, herzigen Abzieher nehmen.

    Kupplung :


    6 x Federn ETK Nr. 21212343174

    7 x Stahlscheiben ( Innenlamelle ) ETK NR. 21217652960

    7 x Reibscheiben ( Belaglamelle ) ETK Nr. 21212343171

    Oder in der Sparpackung alles zusammen als ETK Nr. 21212343464

    Schalthebel Wellendichtring ( muss nicht unbedingt , ETK Nr. 11142343038 )

    Einer der wenigen Wellendichtringe die bei mir noch original sind. Das Ding ist an einem absolut unkritischen Ort.

    Irgendwie mysteriöse Öl Geschichten.....

    Oder dem Öl wird einfach zuviel zugesprochen. Ich sehe es pragmatisch, die Kupplung badete >20 Jahre in Öl und wurde beansprucht, irgendwann ist sie halt hinüber aus welchen Gründen auch immer. Unabhängig von der Anzahl Vorbesitzer (keine Ahnung warum ihr Deutschen darauf so Wert legt, ausser dasss man es aus euren Zulassungsdokumenten rauslesen kann) was in der Vergangenheit bei einem der Vorbesitzer alles rein- oder nachgefüllt wurde weiss man nicht. Gerade letzthin hatte ich einen jungen Motorradfahrer davon abgehalten, dass er Automobil Leichtlauföl in sein Motorrad mit Nasskupplung schüttet. Am Ende ist die Kupplung wie die Kette und eigentlich alles andere auch ein Verschleissteil.

    Ja ich weiss, von Federn steht allerdings nichts auf der Werkstattrechnung die mir der Vorbesitzer mitgegeben hat, nur die Lamellen und die Dichtung

    BMW Reperatursatz No. 21212343464 für ca. € 180 wäre Lamellen, Scheiben inklusive Federn,

    Kennt das Problem jemand von Euch?

    Ja. Als ich das letzte mal die Bremsflüssigkeit gewchselt habe, hat sich beim Schliessen des Deckels das Diaphragma leicht verschoben und so nicht mehr sauber abgedichtet. Deckel öffnen, Diaphragma richten, wieder zu schrauben.


    Achtung: Nach Bombenfest kommt bei Schrauben meist ab. Das ist ein M4 Schräubchen in Aluminium bei dem im Normalfall 2 Nm reichen.

    Aber warum sollte das Einschalten von Fernlicht und Griffheizung in die andere Richtung wirken als warm fahren?

    Damit entlastet man den Regler. Umso mehr Verbraucher man zuschaltet umso leichter hat es der Shunt-Regler. Bist du denn schonmal ein Voltmeter spazierenfahren?


    MotoScan mit China-Dongle geht jetzt wieder bei laufendem Motor. Irgendwas ist also mit der neuen Batterie trotzdem anders.


    Im Fehlerspeicher steht "0500 Geschwindigkeitssignal" und ein Haufen Detailinfos, die ich ich nicht einordnen kann.

    Würde auch auf falscher Freund tippen.

    English == Deutsch

    Speedometer == Tacho / Geschwindigkeitmesser.

    Tachometer == Drehzahlmesser.


    KöfferliRebel hatte mal hier im Forum beschrieben wie ein Fehler im Cockpit ( Platine ) das Mopped lahmlegt.

    Die Platine war ein roter Herring. Dafür für alle Ewigkeit geflickt und verstärkt. Es war bei mir am Ende schlicht und einfach die plötzlich hochohmige Batterie. Hatte ich noch nie, kannte ich noch nicht, hatte mich total verwirrt.


    Das gute jedoch ist, dass das Motorrad auch mit abgehängter Tachoeinheit funktioniert und man am Stecker das Zündungssignal (welches für die "Drehzahlanzeige" gebraucht wird) messen kann.

    Vor einiger Zeit ist mir auf einer nur wenige Kilometer langen Fahrt aufgefallen, dass das Bremspedal der Hinterradbremse weich ist, wie ein Kissen. Als ich an der Ampel stand, hab ich das ungläubig getestet und konnte es fast bis auf den Asphalt runterdrücken, wenn es lang genug wäre. Bremswirkung Null. Zu Hause habe ich das dann noch mal überprüft, und siehe da, die Bremse funktionierte wieder!!!!!!

    Wenn ich so überlege:


    Bremskolben fährt nicht richtig zurück. Mögliche Gründe siehe hier: Vorderrad dreht nicht komplett frei

    Bremklotz schleift an Scheibe und nützt sich übermässig ab. Dadurch vermeintlicher Bremsflüssigkeitverlust.

    Durch das Schleifen wird Bremse und Bremsflüssigkeit heiss.

    Da Bremsflüssigkeit alt, fängt diese zu gasen an.

    Durch Gas kommt das es zur schwammiger Bremse.

    die DSO203 kosten inzwischen 150 €- Sind mit max 400 V am Eingang geratet.

    Ist das ein kalkulierbares Risiko

    Langsam mit der Antenne in Richtung Zündkabel. Du kannst die Antenne aber auch noch mit zwei gegeneinander geschalteten Z-Dioden absichern und/oder einen Widerstand parallel schalten, sowie die Wicklungszahl reduzieren. Evtl. braucht es nicht mal eine Wicklung.

    PS: das eine Ende der Antenne an GND des Messgeräts, die andere an den Messeingang.

    Wie du ja weist geht das Kurbelwellensignal in das Motorsteuergerät und kommt dort als Zündsignal raus, dass auf Zündspule und Drehzahlmesser geht. Keine Ahnung wo am besten abgreifen. Ich würde einfach einen Draht nehmen, 2-3 Schlaufen wickeln und in die Nähe des Zündkabel halten. Sollte als Messantenne funktionieren.


    Wenn sich die Geschichte aber im Stand nicht reproduzieren lässt wird schwierig. Junior hinten drauf mitnehmen der den KO überwacht?


    Das dünne extra Kabel, denke ich, hat aber mit der Motorelektronik nix zu tun, oder?

    Eigentlich nicht. Schau mal wohin es geht und warum bei Plus kein solches Kabel vorhanden ist.

    Aussetzer des Diagnosedongles ist ja ein reproduzierbarer Effekt, den ich vorher so nicht hatte, und den wir bei Junior's weißem Kälbchen mit Batterietausch weg gebracht hatten.

    Wenn der Diagnose Dongle versagt, könnte es eine Störung der Bordspannung geben. Evtl. auch ein versagender Spannungsregler der zu hohe Spannung liefert oder versagende Batterie welche nicht mehr richtig glättet? Bei der Uhr-F kommt es bei zu hoher Spannung auch zu Zündaussetzer. Dort wird die Drehzahl für die Instrumente aber mechanisch abgegriffen.