Beiträge von KöfferliRebel

    Der Clip/Spannring bestimmt übrigens die Schwimmerhöhe.

    Sicher? :/ Er meint doch den an der Düsennadel.

    An selbiger Nadel ist ein Spannring befestigt, was beeinflusst die Stellung dieses Rings? an welche Stelle soll er befestigt werden?

    Dann bestimmt dieser das Gemisch im Teillastbereich. Weiter oben eingeclippt heisst magerer, weiter unten eingeclippt heisst fetter.



    Dann hätte ich noch eine Frage bezüglich der Uhr. Diese ist eher seltener an diesem Motorrad zu finden, da jeder Normale Mensch in der Ausstattung gern eine Öltemperatur-anzeige haben wollte

    Wenn es ein Ur-F ist, dann wäre anstelle der Uhr dort eine Kühlwassertemperaturschätzanzeige. Für eine Öltemperaturanzeige schraubt man einfach ein passendes Thermometer in den Öleinfüllstutzen. Der ist ja glücklicherweise im Sichtbereich.


    Nachdem

    jemand schon mal rumgebastelt hat und sehr geschusselt hat. z. B. war die Frontverkleidung auf höhe des Lenkers nicht mit dem Fahrgestell (an dieser Querstrebe) verschraubt.

    vermute ich aber, dass da jemand das ganze Cockpit neu gemacht hat. Wie sehen denn deine Blinker aus? Sind die Schwarz und abgesetzt oder in die vordere Verkleidung eingearbeitet?

    Dass dies gemacht wurde, würde auf einen Sturz hindeuten. Es lohnt sich sicher mal einen Blick auf den Lenkeranschlag zu werfen, sowie Rahmennummer mit den Zulassungspapieren vergleichen.


    Bei Leebmann https://www.leebmann24.de/bmw-ersatzteile/ kann man die letzten sieben Stellen der Fahrgestellnummer eingeben und es wird dann das korrekte Modell angezeigt.
    Die BMW F 650 94 (0161) E169 ist die echte Ur-F, wo hingegen die BMW F 650 97 (0162) E169 das Facelift Modell ab 1996, die sogenannte Uhr-F ist.

    Muss mal ein Werkzeug machen und mit meinem Schlagschrauber gewalt anwenden.

    Jupp Schlagschrauber. Anders geht es fast nicht.


    Es gibt jedoch zwei Ventile. Das Druckhalteventil und das Rückhalteventil. Das eine ist bequem beim Ölfilter, an das andere kommt man nur wenn man den Motor auseinander nimmt. Dort drin ist so ein Gummi Pilz drin. Wenn ich mich nicht irre ist das Ventil beim Filter das Druckhalteventil.


    In etwa entspricht es dieser kruden Zeichnung: https://www.kfz-tech.de/Biblio…ockensumpf-Schmierung.htm

    Da der Öltank weit oben ist, kann es ohne weiteres via das Druckhalteventil "seichen".

    Auch wenn es so etwas nur sehr schwer per Ferndiagnose zu beschreiben ist, vielleicht hat doch jemand eine gute Idee, wo ich zuerst ansetzen sollte bevor ich nach und nach alles zerlege??

    Ist das Geräusch eher von der Geschwindigkeit oder von der Drehzahl abhängig?

    Ist das Geräusch abhängig davon in welchem Gang Du fährst?

    Ist das Geräusch davon abhängig ob der Motor läuft? (Siehe Macs Beitrag mit dem Rollenlassen, bitte nicht Kilometerweise den Pass runter, irgendwann will das Getriebe und Ausgangslager wieder mal einen Tropfen Öl haben.

    Ist das Geräusch auch im Stand hörbar?

    Für die Handyaufnahme wäre ein Sozia sinnvoll. Dann kann sich der vordere aufs Fahren und Verkehr konzentrieren und der hintere mit ein Selfiestick das Telefon an verschiedene Stellen halten. Am besten als Video, dann sieht man später wo man das Handy hingehalten hat.

    Wenn das Geräusch im Stand vorhanden ist kann man die Schraubenzieher-Stethoskop-Methode gebrauchen um es zu lokalisieren.



    passte denn ein 140/80/17

    Ja der "passt" wenn es keine Radialreifen ist. In diesem Fall ist ein 140/80er auf einer 3.00 eine von ETRTO bzw, ISO erlaubte Felgen/Reifen Kombination. Dass die minimalen seitlichen Abstände (*) bei allen Fahrzuständen eingehalten wird, ist dabei aber nicht garantiert. Man beachte bitte vor dem Einsatz eben dieses, sowie die örtlichen und Fahrzeug-spezifischen Vorschriften. Nicht jeder wohnt in Russland oder der Schweiz (**). :giggle:


    Beispiele:

    Diagonal 140/80-17 Heidenau Scout K60,

    Bias-Belted bzw, Diagonal-Gürtel 140/80 B17 Bridgestone Battlax BT 45,

    Radial 140/80 R17 Tourance Next.


    (*) In der Schweiz sind dies 2 mm zur Bremse, 4 mm zu Spurstange, Schwinge, Federn und Dämpfer, sowie 6 mm zu allen anderen Teilen. ASA 2b Abschnitt 4.5.2.3.2

    (**) Art. 58 ff und Art. 138 VTS sowieTARGA-Tyre Auszug.

    Manche gönnen ihrem Moped nur das allerbeste ( Vollsynthetisches Öl ) und vergessen dabei oft das die Kupplung beim Motorrad meistens im Ölbad läuft .

    Synthetisches ist im Normalfall auch bei Nasskupplungen kein Problem. Habe bei meinem Japaner mit Nasskupplung nur vollsynthetisches. Bei über 100'000 km nicht das geringste Anzeichen von einem Rutschen. Leistung, Drehzahl, Drehmoment "leicht" höher als bei der F.


    Warum haben dann manche trotzdem Probleme mit vollsynthetischem Öl?


    Die Ursache ist, dass die Leute Automotorenöl anstelle von speziellen Motorradmotorenöl in ihre Motorräder füllen. "Moderne" Motorenöle für Autos haben die verschiedensten Leichtlauf-Additive welche die Reibung vermindern und so energiesparend wirken sollen. Diese modernen Öle sind meist synthetisch oder teil-syntetisch aber eher selten mineralische. Leider ist eine verringerte Reibung nicht unbedingt dass was vom Erfinder der Kupplung gewollt ist. Die Japaner, welche traditionell schon lange Nasskupplungen einsetzen, haben dies erkannt und deshalb 1998 die JASO MA Spezifikation rausgebracht. Öle welche die JASO MA Spezifikation erfüllen sind also für Motorräder mit Nasskupplungen geeignet. Ob mineralisch, teil- oder voll-synthetisch.


    Problem bei der F650 ist, dass sie vor JASO MA auf den Markt gekommen ist und somit in den Handbüchern nicht darauf hingewiesen wird. Teils wird nicht mal in den Handbüchern der nachfolgenden BMW Modellen auf JASO MA verwiesen. Wenn man nun unbedarft nur nach Viskosität und API Klasse kauft kommt es zum Malheur wenn man ein Leichtlauföl oder sonstiges Öl mit kupplungsunverträglichen Additiven erwischt. Ein weiterer Umstand der dazu beiträgt ist, dass BMW Boxer-Motorräder traditionell Trockenkupplungen haben. Seit die R1200 GS Wassergekühlt ist, stimmt zwar auch dies nicht mehr. Eine Werkstatt, die nebst Motorräder auch Autos wartet, konnte lange Zeit ohne Probleme von dem einen und gleichen Viskositäten-Fass zapfen. Ob man das nun ins Auto oder ins Motorrad schüttete war egal. Wenn man dann aber plötzlich so neumodisches Zeugs wie Ein- oder Reihenvierzylinder, Kettenantrieb und Nasskupplung warten muss kann man schon mal den Überblick verlieren was man da genau einfüllt und ob es allenfalls das Falsche ist.

    GS ODER F650 ST

    Um welches moped dreht es sich...

    Eine ist pur,die andere mit abs🤔

    <Klugscheissermodus>Die R13 GS gab es mit und ohne ABS </Klugscheissermodus>

    https://www.leebmann24.de/bmw-…=r13&typ=0172&og=02&hg=34

    Bei der Dakar sofort ersichtlich am Ausgleichsbehälter des Federbeins. Bei der ABS-Variante ist dieser rechts aussen. Bei der Variante ohne ABS ist er innen verborgen. In etwa dort wo bei der ABS Variante der Modulator sitzt.


    Ich bin übrigens selber erst darauf gekommen als ich mich gewundert habe, ob beim Kollegen der Behälter verloren ging.

    Daß die "genuine"-Beläge nun laut diesem Beitrag #18 allerdings Sinter-Beläge sein sollen, hier aber anscheinend Uneinigkeit besteht, ob die Originalbeläge Sinter oder organisch sind, bin ich weiterhin verwirrt.

    Gute Frage. Evtl. waren es 2003 noch keine Sinter sondern rein organische . Oder Brembo versteht und Sinter was anderes als wir. Oder wir verstehen unter Organisch was anderes als Brembo.


    Oder:

    zumindest am Anfang wurden die F [650 GS] vorne mit Sinter und hinten mit organischen Belägen ausgeliefert.

    gemäss Brembo Liste ist dies der Fall. Vorne http://moto.brembo.com/en/resu…50-gs/650/2000/pads/front und hinten http://moto.brembo.com/en/resu…650-gs/650/2000/pads/rear

    Wobei Brembo nennt die hinteren "Carbon Ceramic". Polo nennt sie "Organisch" https://www.polo-motorrad.de/d…-07bb0210-fa-208-213.html

    Ich zitiere mal die MOTORRAD nach einem Test über mehr als 4.000km in den Alpen mit 7 (sieben) F650GS:

    Ich verlinke mal die Quelle https://www.motorradonline.de/…-bmw-f-650-gs.107348.html


    Netter Test, lustiger Test. Leider für die Tonne. Nicht nur dass der Test auf der Strasse stattfand und nicht unter kontrollierter Umgebung Sondern auch dass es von Brembo nebst den Road - SA (bzw. Road Strada) und dem Road - LA auch noch die zwei Genuine - Sinter mit Reibwert 59 und 99 gibt. Von Brembo empfohlen (Für die F650 GS) ist der Genuine - Sinter (59). Leider wurde dieser Belag nicht explizit getestet und es ist anzunehmen, dass dieser sich recht ähnlich wie der "BMW" Belag verhält.


    Nun der Test ist von 2003 und es ist sonst schon schwierig einen schlauen Brembo Katalog in die finger zu bekommen. Hier einer von 2014.

    http://www.mqmoto.it/wp-conten…alogo-BremboPastiglie.pdf

    Dort steht "GENUINE COMPOUND - Originalbelag für Brembo Bremssättel. Das Material dieses Bremsbelags entspricht exakt dem Material, das die Motorradhersteller für die Erstausrüstung verwenden und wurde speziell für den jeweiligen Anwendungsbereich unter Erfüllung strengster Anforderungen entwickelt. Die Beläge können aus Sintermetall oder Carbon-Keramic bestehen."


    tl;dr: Man kann vom Brembo theoretisch genau das gleiche wie von BMW bekommen und trotzdem keine Apothekerpreise bezahlen. Wenn man dann will. z.B. hier https://www.amazon.fr/Plaquett…3-organique/dp/B00P15YZFA


    PS: Von EBC gibt es auch noch Scheiben (in der richtigen Stärke) und Beläge mit den nötigen Freigaben.

    Vielen Dank nach Russland :thumbsup2:


    Wenn die Zulassung kein Problem ist, dann scheint die Dixel Lampe sehr gut zu sein. Ich erwarte das Resultat deines Tests auf der Strasse.


    Eine Frage: Mit was wurden die Fotos aufgenommen. Mit einem Mobiltelephon oder Kamera? Wurde darauf geachtet, dass die Einstellungen (Blende, Verschluss, ISO und Weißabgleich) jeweils bei jedem Foto gleich war?

    Da ich das Problem mit dem Absaufen schon hatte (am Benzingeruch erkennbar, teste ich die Chokestellungen, heute morgen habe ich tatsächlich sehr wenig Choke versucht. So wie noch, sie ist unwillig.

    Da Frage ich mich: Absaufen durch langes Orgeln oder durch überflutete Schwimmerkammer aufgrund alter, spröder Dichtungen?


    Um letzteres auszuschließen: Immer wenn man den Motor abstellt den Benzinhahn auf Off stellen. Und dann vor dem Anlassen natürlich wieder auf On. Wenn sich dadurch das Startverhalten merklich verbessert ist wohl eine Vergaserrevision dran.