Beiträge von wrosner

    Hab' jetzt ca 500 km auf den Eco-Friction drauf, länger sollte das Einfahren ja wohl nicht dauern dürfen.

    Kann keine nennenswerte Änderung des Verhaltens mehr wahrnehmen.


    Mein Fazit bis dato: Auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig.

    Nicht mit "klassichen" Sinter-Belägen (z.B. TRW) zu vergleichen.

    Ich hab' das Gefühl, als würden die in drei Stufen greifen, so als würden z.B. drei verschiedene Bestandteile nacheinander den Grip vermitteln

    • Bei leichtem Zug passiert fast gar nix, wie bei nassen Bremsscheiben, nur daß der Grip eben nicht nach ein paar Sekunden durch trocken bremsen ansteigt
    • Bei mittlerem Zug kann man vernünftig zügig fahren und bremsen, wie etwa mit organischen Belägen, braucht dafür gefühlt aber schon mehr Bremskraft (was ggf. per Messung oder zumindest direkten Vergleich zu verifizieren wäre)
    • bei vollem Griff in das Alu kommt die Bremswirkung schon an den Biß der guten Sinter-TRW ran, aber eben mit deutlich mehr Griffkraft

    Der Übergang zwischen diesen Zuständen ist nach meinem Gefühl deutlich abgestuft spürbar.

    Kann schon sein, daß ein solches Verhalten irgendwie beabsichtigt und sinnvoll sein kann und daß man sich dran gewöhnen kann.

    Grad bei stark wechselnden Bedingungen (trocken, naß, Eis) mag das den Umfang der verfügbaren Bremscharakteristik durchaus erweiteren.


    Nachdem ich aber inzwischen mehr auf meiner Q mit bissigen Doppelscheiben vorne unterwegs bin, ist das Hin- und Hergewöhnen schon lästig und imho auch ein gewissen Sicherheitsrisiko. Schließlich können richtige Reflexe beim Bremsen über wertvolle Sekundenbruchteile entscheiden.


    Noch einmal werd' ich mir die Eco-Friction wohl nicht montieren. Vielleicht laß ich sie jetzt für den Winter drauf, wo diese eigenartige Charakteristik Sinn machen könnte. Falls mich aber vorher noch eine längere Tour mit der Dakar bei schönem Wetter überfällt, könnte es auch sein, daß sie vorher zugunsten der bewährten Sinter-TRW vorzeitig in die Tonne wandern.

    Ich hab' in meiner Sturm- und Drang-Zeit schon mal ein Auto-Lackiert.

    Ist halbwegs ansehlich geworden.

    Aber war 'ne sch... Arbeit.


    Die großflächigen Teile der 650er sind eh aus Plastik, rosten also nicht.

    Es sind die ganzen kleinen Teile, auch Schrauben, Fußraster, Gepäckhalter, rund um die Gabelbrücken....

    Das kannst fast nicht abschleifen, denke ich. Und wenn, dann wohl kaum bezahlen.

    Ich würd' da also lieber an so was wie Rostumwandler denken.

    OK, es gibt auch Bastler-Sandstrahl-Lösungen - grad für so'n Kleinzeugs.


    Hab' gestern noch nach "Ballistol" im Forum gesucht.

    Bin wohl nicht der einzige, der sein Moped damit einreiben möchte.

    Hätt's nur wohl eher vor'm Salz machen sollen, anstatt danach... :frustrated:

    Ich hab' meine gute Dakar jetzt 2 Winter im Salz gefahren und dabei optisch übel zugerichtet.

    Ich bin nicht der Hochglanztyp, und so hab' ich mir ein paar Dosen Ballistol gekauft, um den doch etwas überquellenden Flugrost etwas zu bändigen.


    Jetzt hab' ich aber Hemmungen im Sprühfinger.

    Was, wenn ich die Gute doch noch mal richtig sanieren möchte, mit Lack und so?

    Krieg ich das Ballistol mit einfacher Entfettung wieder runter?
    Oder kann ich mir danach jedes vernünftige Ergebnis einer Lackreparatur abschminken?

    Wichtig sind aber wohl, die Scheiben

    es sei denn, man zieht sie so fest, dass sich der Halter verzieht.

    Da scheint es noch einige Parameter bei der Montage zu geben, die möglicherweise Aiuswirkung auf das Problem haben können.

    Meine aktuelle Erfahrung ist, daß es bei einem verzogenem Halter (Cosmo an der 1150er) besser geht als bei einem gewaltfrei montierten.

    :/

    Eigentlich würde ich vom Hersteller Klärung vorab und eine saubere Montagedoku wünschen, mit Hinweisen ob und warum und wo z.B. Scheiben drunter sollen und wie fest die Muttern anzuziehen wären.


    Vllt hab ich solche Hinweise auch zwischen "plastic bags may suffocate children" und "Danger high voltage" überlesen?

    Mit den neuen Reifen (TKC 70) hab' ich jezt auch vorne die eco-Frictions eingetauscht.

    Erster Eindruck: nicht überzeugend, sehr weich. Vermutlich wie organische Beläge.

    OK, kein Quietschen.

    Hab' aber jetzt mehr km mit der "Dicken" gefahren, könnt also sein, daß die Beĺäge auf der 650er noch etwas Einlaufzeit brauchen.

    Mein neuestes Garmin-Kabel hat keine 3 Tage gehalten :bangin:


    Auf meiner 1150er hab' ich letzte Woche das zumo mit einen Cosmo-Halter installiert.

    Dabei wird der Garmin-Träger - ohne den RAM-Arm - auf eine Edelstahlplatte geschraubt.

    Offensichtlich wird der Träger dabei leicht vorgespannt, es brauchte etwas mehr Druck, das Navi einzurasten.

    Ich hatte gehofft, das ist positiv, weil damit das Navi im Träger weniger vibrieren kann.


    Pustekuchen.

    Am zweiten Tag der Tour hab' ich morgens beim Einsetzen gesehen, daß schon ein Pin nach unten gekippt war, am nächsten Tag dann auch der andere.


    Aber: auf der ganzen Tour - auch nicht in böhmischem Schlaglochmarathon - hab' ich keine Navi-Aussetzer bemerkt.

    Offensichtlich reicht die Vorspannung der Platte, daß die Hülsen auch bei weggeklappten Pins die Kontaktflächen am Gerät sicher berühren.

    Das kommt wohl auf das gleiche raus, wie wenn die Kollegen ungefederte Lötpunkte oder Kupferdrähte montieren.

    Warum zum Goldschmied, wenn der auch hier einkauft?

    Nach längerem Versuch, das Maßsystem zu verstehen, habe ich nun diese beiden Produkte bestellt:

    https://www.aliexpress.com/item/4000793755952.html

    https://www.aliexpress.com/item/4000754367192.html


    Wenn das klappt, krieg ich nun mehr als genug Hüllen, (im Prinzip vergoldete Messingröhrchen) in die man hinten Kabel eincrimpen kann und vorne gefederte Kontakte - wechelbar - einstecken.

    Von den Kontakten sollte ich auch mehr als genug haben, abgerundet und goldplatiert.

    Ich hätte gerne dickere, kürzere Kontakte gehabt, aber das gab's nur mit aggresiven Multispitzen-Kontakten.

    Mag sein, daß man mit etwas mehr Geduld so eine Kombination noch finden kann.

    Das ganze incl. Versand unter 21 €, damit ich mir den Gang zum Zollamt sparen kann.


    Schau' mer mal was wirklich kommt ;)


    Hier eine Inspiration zu Montage.

    https://www.aliexpress.com/item/4000348830983.html

    Die Garmin-Kontakte sind 5 mm auseinander, ein paar Brösel Lochrasterplatine werden wohl im Heißklebersee verschwinden.


    Ja, mit der Arbeit dazu, hätte ich mir wohl von TT wieder für 40 € ein neues Kabel gekauft, das hätte dann wieder 1-2 Jahre gehalten.

    aber irgendwann muß es ja mal einer probieren, besser zu werden.

    Bin grad mit der 1150er in gleicher fliegender Verkabelung (USB an Zigarettenanzünder) wie im vorletzten Post eine Vergleichsfahrt im "Schleichmodus" gefahren (eigentlich um die Auswirkungen auf den Benzinverbrauch zu testen):

    Kein einziger Navi-Aussetzer.

    Ich schließe daraus, daß der Fahrstil und die Streckenbeschaffenheit einen ganz erheblichen Einfluß auf die Kontaktbelastung haben.

    Bin heut aus Spaß und Faulheit an meiner neuen alten R1150GS mit dem "Autokabel" gefahren, also Zigarettenanzünderstecker am Moped (weil er halt schon dran war) und USB am Navi.

    Das ist definitiv keine Option. Auf ebener Fahrbahn mag das gehen. Aber sobald es holprig wird, verliert der Zigarettenanzünder seinen Kontakt.

    Und grad in enger Schräglage am Stecker fummeln, damit das Log nicht abreißt?

    Was mit dem USB-Sockel im Navi auf Dauer bei diesen Vibrationen passiert will ich gar nicht wissen.

    Die Abdichtung des Navi ist auch offen, aber hinter dem großen Windschild der 1150er kann man das evtl. sogar tolerieren.


    Wenn Ich's nicht probiert hätt, hätt' ich am Ende geglaubt, es wäre eine sinnvolle Alternative.

    Vergiß es.

    Wichtig wäre, dass das Navi spielfrei im Halter sitzt, sich also - einmal eingesetzt - nicht gegenüber dem Halter und den darin fixierten Kontakten bewegen kann. Ansonsten würde der Kontakt belastet werden, wenn das Navi im Halter wackelt - und das wäre nachteilig für die Kontaktlebensdauer.


    Da stimm ich Dir voll zu.


    Aber das ist halt durch die Konstruktion des Halters vorgegeben.

    Das fühlt sich schon massiv an, aber harte Schläge sind harte Schläge.

    Ich fürchte, exakt das, was Du im Konjunktiv schreibst, macht mein Navi in der Realität.


    Wobei - jetzt wo ich's mir überlege - könnte man evtl. den Halter durch eine Klemmschraube o.ä. bzgl. der vertikalen Fixierung "optimieren"?

    Die Kontakte sind bei mir auch immer nach unten weggeklappt.

    Kann sein, daß das an der Konstruktion liegt (könnt sein daß die gerollt sind und damit unten ein offener Stoß ist?).
    Oder die kontaktmordenden Schläge kommen immer von unten.:/

    Bei meiner 1150er ist vom Vorbesitzer eine Navitasche am Windschild angeschraubt, das wackelt ohne Navi schon wie ein Kuhschwanz


    so sieht das aus, wie ich's sicher nicht lassen werde:


    1150-Navihalter.jpg


    Rechts ist die Abdeckung der Armaturen, die noch halbwegs fest auf dem Frontrahmen verschraubt wäre

    links ist das hohe Windschild, das nur an zwei Schrauben links und rechts befestigt ist und mit dem Navi bzw sogar der leeren Tasche lustig mitschwingt

    Danke für die Erfahrungsberichte, ich lern ja noch.

    Das mit dem Aufschaukeln bei der Federung kann ich nachvollziehen.

    Deswegen macht man ja auch in das Fahrwerk unserer Mopeds Dämpfer rein, um die Energie zu absorbieren.


    Also

    Stoß -> Federung -> Schaukeln -> Reibung -> Wärme

    vs

    Stoß -> Materialschaden


    Ich glaub zu dem Thema gibts nicht nur Navi-Diskussionen, sondern ganze Maschinenbau-Lehrstühle.

    Ein Aspekt ist sicher die Resonanz, die besonders schlimm wird, wenn die (bzw. eine) Eigenfrequenz der Aufhängung mit einer Anregungsfrequenz z.B. aus Motor oder Fahrwerk zusammentrifft.

    Deswegen gibt es wohl bei einem Anbieter auch fast ein Dutzend verschiedene Gummipuffer mit unterschiedlicher Länge, Durchmesser und Härte.


    Bei meiner 1150er ist vom Vorbesitzer eine Navitasche am Windschild angeschraubt, das wackelt ohne Navi schon wie ein Kuhschwanz, will heißen mit einer Amplitude von ca 5 cm und einer Frequenz gefühlt irgendwo zwischen 2 und 5 Hz.

    Mit Navi trau' ich mich nicht mehr durch Schlaglöcher. Nich weil ich Angst ums Navi hab', sondern um Windschild und Armaturenträger.

    Das Problem an dieser Montage ist, daß der weiche Punkt weit weg von der Navi-Masse ist, d.h. die Mimik mit Arm und Windschild federt um die Aufhängung des Schildes.

    oops, das ist ja hier noch das 650er-Forum :offtopic::sorry:


    Rohrschelle aus dem Baumarkt. Die Schelle ist auch gummigelagert.


    Das find' ich ganz interessant. Ich kann mir vorstellen, daß an dieser Schelle Reibung auftritt, die dämpfend wirkt.

    Evtl. ist die Lagerung härter oder weicher als viele Gummipuffervarianten, so daß keine Resonanz auftritt.


    Aber ist es wirklich so schlimm, wenn das Navi wackelt?

    Entscheidend sind imho Stöße mit hoher Beschleunigung, die zu einer Verschiebung zwischen Navi und Halteplatte führen.

    Bei gleicher Energie und dunkler Erinnerung aus der Schulzeit ist die Beschleunigung proportional zur Frequenz, d.h. niederfrequentes Wackeln sieht vielleicht blöd aus, tut aber den Kontakten eher weniger weh.


    jeder Impuls von der Straße aufs Motorrad hat das Navi zum schwingen gebracht.

    Waren da die Puffer direkt hinterm Navi (am besten 4, also einer pro Schraube) oder nur einer irgendwo weiter weg im Haltearm?

    Das macht ja in der Geometrie der Schwingerei Welten Unterschied.


    Sind nicht auch die guten alten mechanischen Tachos und Drehzahlmesser auch in Gummi gelagert?

    Nur innerorts manchmal nervig, wenn dann mitten durch den Ortskern navigiert wird, weil da halt Kurven sind. Da hab ich mir aber sagen lassen, dass Garmin das genauso macht.

    Kann ich für das Garmin bestätigen.
    Wenn ich von der Gegend her so was befürchte (z. B. weil das Navi von einer Umgehungsstraße in eine Ortschaft einbiegen will), dann wird vorher raus gezoomt und aktiv mitgedacht.
    Manchmal jedenfalls...