Beiträge von Eckart

    Außerdem einen Schalter nehmen, der die Lasten ab kann. Die Lima macht im Peak 400W. Das sind bei 13,8V 29A. Die muss der Schalter aushalten, ohne festzubacken.

    Wenn der Trennschalter die Batterie komplett abkoppeln soll, kommt nur so ein Leistungsschalter in Betracht, der wegen seiner Größe und vor allem wegen der Dicke der Zuleitungen nicht im Cockpit untergebracht werden kann. Seine Position muss in der Nähe der Batterie sein.


    Um dieses Problem zu umgehen, könnte man beim Trennen den Anlasser draußen lassen.


    Mich würde eine Trennschalterlösung nicht zufrieden stellen. Bevor Du eine solche Nachrüstung vornimmst, wäre ja eine Alternative, erst einmal zu testen, ob sie überhaupt wirksam wäre, indem Du die Batterie einfach nach der Fahrt abklemmst und vor der nächsten Fahrt wieder anklemmst. Treten die Symptome dann immer noch auf, wäre mit dem Trennschalter nichts gewonnen.


    Warst Du denn anderen Vorschlägen, wie etwa dem von Hauke, nachgegangen ?

    Wenn ja, mit welchem Ergebnis, was hattest Du sonst noch gemessen ?


    Eckart

    Geschafft oder nicht geschafft ist hier die Frage

    Hattest Du so aber nicht gefragt !


    Früher war oft die Speicherkapazität ein Problem der Navis und bei verteilten Karten konnten die dann nicht über bestimmte Grenzen, die oft die Landesgrenzen sind, routen. Wie gesagt, mein Garmin Zumo 595 hatte da kein Problem und mein früheres Zumo 550 vermutlich auch nicht, wenn ich die richtige Kartenauswahl getroffen hatte (den ganz Europas hatte zuletzt nicht mehr hineingepasst).

    Zu TomTom müsste die Frage wer anders antworten. Ich hatte mal gelesen, dass die an Kartengrenzen Schwierigkeiten haben, aber das muss nicht mehr aktuell sein.


    Klar sollte sein, dass Ausführungen wie "DACH"-Editionen das nicht schaffen werden, weil denen schlichtweg die Karten fehlen.


    Ansonsten stimme ich weiter mit vosse überein, dass ich die Frage für realitätsfremd halte.


    Auch bei anderen merkwürdigen Aufgaben wie einem Auschluss von Autobahnen kommen die nicht immer zu einem Ergebnis, weil die dann die Anzahl der Knotenpunkte einer Route zu groß wird. Sicher gibt es da Einschränkungen, die dem Normaluser unverständlich sind, ich aber würde bei der Auswahl eines Navis aber m. E. Wichtigeres bewerten als das Beherrschen unrealistischer Aufgabenstellungen. Obwohl: Beim Lesen von Foren haben ich gesehen, dass Du nicht der erste bist, der eine ganze Reise in eine einzige Route packen will.


    Eckart

    Lust auf einen Performance Check?

    Nein. Wenn es aber von Freiburg nach Frankfurt oder München sein darf:

    http://www.gs-forum.eu/navigat…leich-140292/#post1954251

    Da wird auch der Einfluss der Einstellungen diskutiert.

    Letztens hatte ich mit meinen Zumo 595 auch den Effekt, dass die Berechnung Minuten dauert, manchmal gar nicht zu Ende kam, nach einem Reset dauerte es nur Sekunden. Es gibt also noch unbekannte Einflussgrößen.

    Das fährt doch ohnehin niemand am Stück, sondern in Etappen. Mehr als eine Tagesetappe muss das Navi doch niemals in der Paxis berechnen. Eine längere Tour wird i.d.R. am PC geplant.

    Für eine solche Strecke sollte man tatsächlich jede Etappe als eigene Route planen, das vereinfacht die Handhabung.

    Tatsächlich würde man so eine Planung zu Hause ohne Zeitdruck vorbereiten, egal ob auf dem Navi oder dem PC.

    Unterwegs wäre dann die Frage der Neuberechnung wichtiges. Mein uraltes (ausrangiertes) GPS V hatte nach einer Abweichung immer die komplette restliche Strecke neu berechnet,, was bei einer langen Strecke mehrere Minuten dauern konnte. Aktuelle Modelle sind so schlau, nur die Änderung zu rechnen.


    mögen die Garmin und TT Nutzer doch bitte mal eine Route von Ihrem Heimatort nach sagen wir mal Alicante planen

    Für die Vergleichbarkeit müsstest Du auch den Abfahrtsort festlegen. Ich könnte da um 10:30 sein. Mein Navi hat das in 30 Sekunden herausgefunden - die Fahrzeit dagegen 22 Stunden und 2400 km in dieser Zeit macht mein Hintern nicht mit.


    Für die Vergleichbarkeit müsstest Du auch den Abfahrtsort festlegen.

    Um das nochmal auzuführen: Zu Ati (Wintergrillen) rechnet es 5 Sekunden, also 1/6 so lang, aber die Strecke ist nur 1/100 so weit...


    Eckart

    bitte nicht auslachen, ich benutze ein TomTom Vio

    Ich würde so ein Gerät zwar nicht verwenden, aber warum nicht ?

    Die Anforderungen von Motorrad und Roller an ein Navi sollten ja nicht so unterschiedlich sein.

    Mein Chef hat sich ein Gerät mit integrierter SIM-Karte geholt.

    Eine out-of-the-box-Lösung ist auch das, was ich für ideal halte.

    Das bedeutet: Das Gerät bringt alles mit, was es für seine Funktion braucht und ist nicht auf Zusätze wie ein Handy angewiesen und daher unproblematisch in der Handhabung. Bei den Lösungen mit dem mobilen Internet besteht natürlich das Problem regelmäßiger Betriebskosten, hier in Form eines Datentarifs, die vielleicht nicht jeder haben will.


    Um was für ein Gerät handelt es sich denn - ist es ein Motorrad-Navi ?


    USB ist grundsätzlich Kurzschlussfest. Wenn also Wasser an die Kontakte kommt schaltet sich der Chip einfach ab

    Für mich bedeutet ein zuverlässiger Betrieb mehr als nur die Kurzschlussfestigkeit, ich erwarte also, dass es bei jedem Wetter ohne abzuschalten arbeitet.

    damit Wasser reinkriecht muss das Handy schon ziemlich stark im Regen hängen. Normal ist Ladestecker unten, also muss Wasser hochlaufen.

    Das ist aber gar nicht so abwegig. Durch die Luftströmung entstehen durchaus Aufwärtsbewegungen und auch ein gewisser Wasserdruck. Im Einzelfall hängt es natürlich ab, wo genau das Navi montiert ist und ob es in der Deckung der Scheibe ist.

    vielleicht solltest du dir überlegen farbig zu kommentieren, wäre dann ja mal nee echte Innovation

    Du stellst sicher darauf ab, dass die Zitate durch den Rahmen relativ viel Platz brauchen. Mehr Text wird es dadurch aber trotzdem nicht. Ich persönlich halte es für richtig, Zitate ausschließlich auf die von der Forensoftware vorgesehene Art und Weise zu erstellen und nicht jeder anders wie er es für richtig hält.

    Den Einwand mit dem "Akku" raus bei Garmin ( auch TomTom ) habe ich so auf unseren großen Touren noch nicht erlebt.

    Die aktuellen Garmins lassen sich so zurücksetzen:

    Langes Drücken des Ein/Aus-Tasters

    Das ist wichtig zu wissen, weil die "Kleinen" wie das Zumo 345 keinen herausnehmbaren Akku haben.


    Abstürze kommen vor !

    Zum Einen durch unausgereifte Firmware, für die es hoffentlich bald Updates gibt.

    Aber auch Fehler im Kartenmaterial können so etwas provozieren.

    Auch ein zu voller Speicher führt zu Instabilitäten, deren Ursache nicht offensichtlich ist.

    Andererseits hörte ich von meinem Freund, das er öfter anhalten musste und neu installieren, da das TomTom öfter ausfiel...nicht nur bei Umleitungen.

    Für Tomtoms gilt vermutlich Ähnliches wie für Garmins.

    Denn zuerst war ich von den gefundenen Straßen auf unserer Polenreise, auch durch Wälder...alles zugelassenen Straßen..nicht wie in D., völlig begeistert.

    Meinst Du damit die unbefestigten kleineren Straßen ?

    Ich hoffe, das Navi und die Karte unterscheiden das, denn unerwünscht da zu landen kann schon unangenehm sein.

    Zwischen Garmin und TomTom herrscht scheinbar ein Grabenkrieg, zumindest der Benutzer.

    Einen Krieg sehe ich da nicht. Aber wer erst einmal eine Welt kennengelernt hat, findet sich in der anderen nicht so gut zurecht, außerdem kann man ja erarbeitetes Datenmaterial beim Umstieg unkompliziert weiternutzen.


    Eckart

    Hallo Holger,

    Mit wenigen Worten stellst Du eine Frage, die man entweder ganz einfach beantworten kann oder mit einer sehr ins Detail ausgearbeiteten Antwort.

    ein großes Angebot im Markt

    Navis allgemein ja, bei den fürs Motorrad spezialisierten wird es übersichtlich.

    angeregt durch das gute navigieren von einem Freund

    Was hat er denn gut gemacht ?

    Hat sein Navi das Ziel ohne Umwege und Verfahren direkt gefunden oder begeisterte er Dich mit einer Tour mit ausgefeilter Streckenführung ?

    Es hat bei Baustellen,Umleitungen oder Streckensperrungen Probleme wieder auf die ursprüngliche Route zu finden,dauert alles zu lange.Mußte da immer anhalten und neu programmieren

    Das ist ein Problem, das jedes Navi mehr oder weniger hat. Es kann die Straßenschilder nicht lesen und geht daher von der Verfügbarkeit aller Straßen aus und erkennt erst einmal nicht, warum Du anders gefahren bist. Auch wenn man - wie bei einigen Garmins - ihm mitteilen kann, dass man eine Umleitung fährt, weiss es nicht, wie sich der gesperrte Bereich erstreckt. Von daher ist die Elektronik doch erstmal dümmer als der Mensch.


    Manche Navis haben Verkehrsfunk oder eine Mobilfunk-Anbindung und erfahren so von Sperrungen und Staus. Leider ist meine Erfahrung, dass das in der Praxis nicht richtig funktioniert:


    Mein ehemaliges Zumo 550 hatte Verkehrsfunk, doch ist die Datenrate dieses Kanals so gering und die gesammelte Information bei jedem Ausschalten flüchtig, dass die Information meistens nicht rechtzeitig da ist.


    Mein jetziges Zumo 595 hat eine Internet-Anbindung, doch die Verbindung klappt nicht wie sie soll und wenn man sowieso ein Handy dazu braucht, stellt sich die Frage, warum man es nicht gleich auch zum Navigieren nehmen kann.


    Im Auto-Bereich hat Garmin-Navis Modelle, die die Verkehrsinformation über DAB sammeln. Wegen der vergleichsweise hohen Datenrate steht sie auf diesem Wege auch kurzfristig bereit. Keine Ahnung, warum man das nicht auch bei Motorrad-Navis so eingebaut hat.


    Im Netz gibt es auch das Zumo 345 neu für 225 Euro.

    aber auch darüber liest man nicht nur Gutes

    Natürlich lassen sich die Leute mehr über Probleme aus als darüber, dass es funktioniert wie es soll.


    was fahrt Ihr

    Zumo 595

    würdet Ihr Euch kaufen

    Ich trauere noch immer meinem Zumo 550 nach.

    Soll schon im bezahlbaren Rahmen liegen...also 180-250 Euro

    bezahlbar definiert jeder anders ...

    Zumo für 225 Euro

    Es entsteht fast der Eindruck, Du hättest den bezahlbaren Rahmen an dieses Angebot angepasst.

    Kurvenreiche Strecken und Bergstrecken reizen mich doch

    Das sind Werbeargumente, die mehr versprechen als sie halten. Im Flachland wird diese Funktion nicht mehr Berge finden als nicht vorhanden sind, schlimmstenfalls macht es irgend einen Unsinn, indem es einen über Autobahnkreuze oder verwinkelte Wohn- und Industriegebiete lotst. Meinen Eindruck nach ist laut den Beschreibungen in Foren TomTom in dieser Disziplin besser.

    Ich nutze ein günstiges IP68 China Smartphone mit unterschiedlichen Apps.

    Das hörst sich auch nicht nach einer einfachem, runden einheitlichen Lösung an. Auch macht IP68 noch kein Motorrad-Navi. Bedienbarkeit und Anbindung der Bordstromversorgung sind nur einige der Punkte.

    nutzte zb gerne wanderapps um abgelegene pisten zu finden.

    Kann man machen - aber das ist ja nicht die normale Aufgabe eines Navis.

    Frage: mit eingestecktem USB Lade Kabel gilt IP68 dann aber nicht mehr?

    Qi gibt es leider für 100€ nicht

    Navis sind sehr stromfressend, ein Handy im Navigationsbetrieb ebenfalls - Bildschirm dauernd an und zwar hell, muss immer wieder rechnen, der GPS-Empfänger ist ebenfalls hungrig - da reicht der Akku nicht lange und eine Wireless-Lösung muss (müsste) relativ viel Energie übertragen. In diesem Punkt hat ein Motorrad-Navi mit Bordstromversorgung meist (noch ?) Vorteile.


    Eckart

    bin froh wenn ich überhaupt ne saubere lötstelle hinbekomme

    In diesem Sinne versuche ich, so in die Tiefe Gehendes wie das mit dem bleifreien Lötzinn gar nicht erst in die Diskussion einzubringen (obwohl ich von dieser Umstellung auch betroffen war), denn der Laie kann wenig damit anfangen.


    Ich versuche eher, es auf den Punkt zu bringen, aber da ist mir Hauke zuvorgekommen:

    Dadurch das man durch eine Lötverbindung den frei beweglichen Teil einschränkt, kommt es daneben zu stärkeren Belastungen die einen erneuten Kabelbruch fast heraufbeschwören.

    Ich möchte ergänzen, dass Du auf das Flicken an bruchgefährdeten Stellen ganz verzichten solltest, also dort nicht

    hab mir jetzt auch quetschhülsen etc besorgt, da man ja üblicherweise angeblich nicht mehr lötet, sondern quetscht.

    sondern

    besser das Kabel auf Länge zu tauschen beziehungsweise das bewegliche Stück zu tauschen und dort zu verlöten, wo keine Bewegungen mehr sind, wie z.B. am Rahmen.

    Und eventuell nicht nur die eine Ader, sondern alle in diesem Kabel, denn wenn eine Ader gebrochen ist, folgen die anderen wahrscheinlich auch bald.


    Wo die kritischen Stellen sind, hatte ich (vor mittlerweile 12 Jahren) mal in dieser Grafik dargestellt:

    kabelbruch.gif


    Da ging es um den Kabelbruch am Zündschloss.


    Aber wenn ich mich recht erinnere, muss der Kabelbruch (wenn es denn einer ist) überhaupt erst einmal gefunden werden. Die Diskussionsteilnehmer scheinen dafür aber zu ungeduldig und wollen nicht darauf warten ....


    Quetschverbinder verwendet man, weil das produktiver ist, wie ich gehört habe, aber auch zuverlässiger, vorausgesetzt, man macht es fachgerecht, d. h. mit dem richtigen Werkzeug und nicht mit irgend einer Zange.


    Eckart

    Hallo Ati,

    ich bekomm das nicht hin die PNs auf Email weiterzuleiten. Vielleicht kann mir das jemand ja am Mittwoch mal erklären

    Vielen Dank noch einmal für den netten Nachmittag/Abend.


    Bedenke, dass die Leute am Mittwoch im allgemeinen ihre Ausstattung nicht dabei haben, was es schwieriger macht, so etwas bei so einer Gelegenheit zu erklären. Ich will deshalb vorgreifen und obwohl es nicht ganz in den Thread passt, hier eine Antwort geben:


    Wenn Du regelmäßig ins Forum gehst, brauchst Du so eine Benachrichtigung nicht, weil Dich die Forenoberfläche auf das Vorliegen einer PN, die die Forensoftware Konversation nennt, hinweist. Andernfalls erreicht man die Einstellungen durch einen Klick auf den Avatar, in dem dann erscheinenden Menü wählt man Einstellungen - Benachrichtigungen. Dann wird diese Seite angezeigt:


    pasted-from-clipboard.png


    In der Rubrik Konversationen kannst Du nun auf die Schaltflächen Aktiviert klicken und daneben den Umfang der Benachrichtigung einstellen.


    Selbstverständlich stehe ich am Mittwoch trotzdem für Fragen zur Verfügung.


    Eckart

    Erst nach rund 9 Minuten fällt dann der Wert

    Das ist eine ungewöhnlich lange Zeit. Selber hatte ich rund 2 Minuten beobachtet. Anderswo im Forum wurden 90 Sekunden berichtet. 9 Minuten müssen kein Problem sein, aber die Abweichung kann ein Indiz dafür sein dass irgend etwas nicht in Ordnung ist.


    Ich würde so vorgehen, wie Hauke es vorschlägt:

    Batterie voll laden, messen und ans Moped hängen. Nach ein paar Tagen messen und schauen wie weit die Batterie entladen wurde. Das selbe dann nochmal aber ohne an das Moped zu hängen. So hat man praktisch auf der Hand wie der Unterschied in der Entladung ist, wenn man mit den Messmethoden zu keinen Urteil gelangt.

    Danach solltest Du wissen, wo der Fehler ist. Entlädt sich auch die nicht angeschlossene Batterie, hat sie eine zu hohe Selbstentladung. Mit dem Alter der Batterie nimmt die Selbstentladung zu. Unsauberkeiten beim Nachfüllen destillierten Wassers bei der Batteriewartung können auch zu einer zu hohen Selbstentladung führen.

    Dann hilft auch kein

    Masse - Trennschalter

    Zeigt sich das Problem aber nur bei angeschlossener Batterie, liegt das Problem vermutlich in der Motorrad-Elektrik. Der berichtete Ruhestrom vom 1 mA ist zwar in Ordnung, was aber, wenn das nicht dauerhaft so bleibt ? Du steht ja während der 2 Wochen nicht dauernd neben dem Messgerät.


    Dann kannst Du überlegen, ob Du der Macke mit einem Trennschalter entgegenwirkst oder andere Reparaturmaßnahmen durchführst.


    Eckart

    der fehler tritt nur beim fahren auf.

    Dann solltest Du vielleicht diese Dinge simulieren:

    Lenkbewegungen, Motor Vibrationen, Straßenunebenheiten

    Und weil Du

    tausche den lenker

    gemacht hast, würde ich dort anfangen. Denn da müsstest Du ja die Armaturen einschließlich des Blinkerschalters abgebaut haben und somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich bei dieser Aktion der Fehler hier eingeschlichen hat.

    wenn ich ein durchgescheuertes kabel hab- im kfz handel dann einfach ein gleiches rausgesucht (durchmesser, kfz isolierung) und drangesteckt/gelötet oder ?

    Im Prinzip ja, aber ...

    Zündschlosskabel gebrochen, konnte ich so auseinander ziehen. Abisoliert beidseitig und ein Stück Kabel zwischengelötet, Schrumpfschlauch drüber und gut.

    Löten sollte man vermeiden. Zumindest dort, wo das Kabel Bewegungen, auch Vibrationen, ausgesetzt ist, denn dann droht bald der nächste Kabelbruch. Diese Erfahrung musste ich selbst machen:

    Meine Hoffnung, dass die Reparatur des Pannendienst zusammen mit meinen Nacharbeiten so haltbar sind, dass ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt vermieden werden kann, haben sich leider doch nicht erfüllt. Ende Oktober gab es wieder das Problem, auf das ich diesmal aber besser vorbereitet war und selber wieder flott kam.

    Mehr in diesem Thread: Kabelbruch am Zündschloss


    Apropos durchgescheuertes Kabel - sowas müsste man ja finden. Ein Kabelbruch kann schwer zu finden sein. Die Kabel verlaufen ja in Isolierschläuchen, die äußerlich unbeschädigt aussehen können, obwohl die Kabel drinnen durch sind.


    Wegen Deiner Lenkerarbeiten würde ich empfehlen, beim Blinkerschalter zu beginnen: Die Kabel sind dort angelötet und bei Belastung kann da mal etwas abreißen (Weniger beim Gebrauch als beim Arbeiten daran).


    Eckart

    verdammt da passt einer auf wer wann wohin fliegt

    Es lief anders: Da schreibt einer, er hätte einen Unfall gehabt und danach geht etwas nicht.

    Ist es da nicht naheliegend zu fragen, was für einen Unfall, um darüber herauszukriegen, was dem Teil zugestoßen sein könnte ? Da schaut man doch schnell mal über die letzten Beiträge des Fragestellers, vielleicht hat er ja anderswo was dazu geschrieben ... und tatsächlich: er hat !


    Einfacher wäre es natürlich gewesen, Du hättest in der Frage ein paar Worte zum Unfall geschrieben oder den Link zum Beitrag dazu gepostet. Denn nicht jeder recherchiert sowas gleich nach.

    dann werd ich mal den wackelkontakt/defekte leitung suchen

    Wackelkontakte sind immer ärgerlich. Ich hatte da mal diesen: Kabelbruch am Zündschloss

    Vielleicht hast Du ja auch sowas, halt in der Blinkerleitung, jetzt nachdem der Lenker so unsanft gedreht wurde.


    Eckart

    Warum kommt denn keiner mal auf die Idee und schaut in die StVZO?

    Oder in die Nachbarthreads - da hatten wir das Thema gerade: Winterbasteleien

    Oh mein Stichwort.... erlöschen der Betriebserlaubnis verfolgt mich seit meiner Jugend von dem Tag an an dem ich das erste mal auf ein Mofa stieg.

    Was hattest Du denn Schlimmes gemacht ?

    Eigentlich will ich das gar nicht wissen, aber es muss wohl schon etwas Schlimmeres gewesen sein als die falsche Farbe für eine Kontrolllampe um die Betriebserlaubnis zu gefährden - https://www.keba-verlag.de/erloeschen-der-betriebserlaubnis/


    Eckart

    BMW GS F 650 Bj2002

    Deswegen habe ich Deinen Beitrag gleich mal passend verschoben.


    nach meinem kleinem Unfall

    Deinen letzten Beiträgen zufolge handelte es sich um einen Schaden am Lenker, sodass es nach Deiner Fehlerbeschreibung ...

    Blinker vorne+hinten+Cockpitanzeige gehen nicht rechts oder links. danach wieder beide oder keine seite

    ... nahe liegt, dass vielleicht der Blinkerschalter oder die Leitungen dorthin Schaden genommen haben.

    verdacht, dass das Relais einen weg hat-> mein schlaues reperaturbuch raus und geschaut wo das sitzen soll. stelle leider fest, dass die beschreibung nicht passend ist- falls das relais hinter der abgebauten batterie steckt- welcher der dortigen kästchen ist der richtige ?

    Das dicke Relais neben der Batterie ist das Anlasserrelais.

    Das Blinker-Relais ist in der Elektronikbox unter dem Luftfilter. Ich musste da selber nie ran, aber im Forum finden sich bestimmt nähere Hinweise.


    Welches Blinkrelais für LED-Blinker / Wo ist das Blinkrelais bei der CS?


    Aber - wie gesagt - wegen des Bezugs zum Unfall würde ich zuerst woanders suchen.


    Eckart

    Die Amis haben diesen Stecker auch und wissen auch nicht, wofür der ist. Ergo ist unsere Theorie mit dem Aktivkohlefilter in den US Modellen wohl falsch

    Das ist vielleicht zu kurz gedacht. Ich weiß zwar auch nicht, wie es IST, aber Wikipedia sagt:


    Die Betriebsentlüftung führt zum Aktivkohlefilter, um die Kohlenwasserstoffe nicht in die Umwelt gelangen zu lassen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, wird der Aktivkohlefilter während des Betriebes über ein elektronisch gesteuertes Ventil abhängig von der Motorsteuerung und den Lastzuständen des Motors von den angereicherten Kohlenwasserstoffen geleert. Dazu wird die Verbindung zum Kraftstofftank mit dem Ventil verschlossen, um dort keinen Unterdruck zu erzeugen.


    und wenige Zeilen später:


    Aufgrund immer strenger werdender gesetzlicher Vorschriften, vor allem in den Vereinigten Staaten und dort im Speziellen Kalifornien, muss die Emission von Kohlenwasserstoffen immer weiter reduziert werden. Die Zulassung und somit der Verkauf von Fahrzeugen in Kalifornien hängt von der Emission dieser Kohlenwasserstoffe ab.


    Also: Nicht alle Amerikaner sind gleich.

    Hat einer von Euch mal die Schaltpläne der US Maschinen

    Lt dem Schaltplan ist das einzige Kabel das dafür in Frage kommt das Kabel für das Tankentlüftungsventiel der US Ausführung

    Aufgrund der Standardisierung verwendet man soweit als möglich einheitliche Verkabelungen und wenn Du das im Schaltbild so wiederfindest, dann hast Du doch schon den richtigen ?!


    Eckart

    Da immer noch das Billigzeugs an Ladegerät im Umlauf und Benutzung ist

    Was Du da als Billigzeugs an Ladegerät bezeichnest, war bis vor nicht all zu langer Zeit Stand der Technik und ist auch heute noch verwendbar, wenn man sich damit auskennt. Bis vor Kurzem hatte ich noch so ein Gerät im Einsatz. Man muss den Ladevorgang beobachten, Strom und Spannung messen und auf die Gasung achten. Um wievieles einfacher ist da doch

    das Super Microcontroller Pflegegerät mit automatischer Batterieerkennung

    Damit kann selbst der Laie kaum etwas falsch machen und der Ingenieur(in) freut sich auch !

    Leider haben solche Ladekisten keinen Kondensator zum Glätten und daher eine pulsierende Gleichspannung mit 14,4V Mittelwert unbelastet und folglich 20V Spitzenspannung.

    Der fehlende Kondensator ist überhaupt kein Problem, denn die Fahrzeugelektronik lädt auch pulsierend. Die Glättung macht die Batterie. Das Wesentliche ist jedoch die Regelung. Die Fahrzeugelektronik hat einen Regler, die Ladekisten aber nicht, sodass die Spannung am Ende des Ladevorgangs ungesunde Werte erreichen kann, bei der es zu starker Gasung kommt.

    Deswegen empfehlen Händler einfach pauschal: Deckel aufmachen.

    Diese Empfehlung steht auch in den Bedienungsanleitungen von Bleiakkus.

    ich kenne eigentlich auch niemanden der beim Laden die Deckel auf macht.

    Wir kennen uns nicht ...

    Es kommt doch auch niemand auf die Idee, während der Fahrt, da wird ja auch geladen, die Deckel auf zumachen.

    Die Fahrzeugelektronik sollte eine stärkere Gasung verhindern. Wenn es doch dazu kommt, ist das während der Fahrt unkritisch, weil die Vibrationen dafür sorgen, das die Gasbläschen nach oben steigen, bevor sie zu groß geworden sind.

    Mopedbatterien haben meist Stopfen statt Schraubgewinde die sich selbst öffnen, sollte der Druck bedenkliche Höhen erreichen.

    Also wenn erst einmal die Stopfen fliegen ...

    Mitunter sorgen winzige Löcher in den Deckeln der Autobatteriestopfen für die Entlüftung, was bei Motorradbatterien so nicht praktikabel ist.

    Ich hab das bei mir so gemacht

    Sowas ist sicherlich praktikabler als eine Klappe und ich habe so etwas so oder so ähnlich schon ein paar mal gesehen.

    Bei Batteriepflegegeräten fliest nur ein kleiner Strom, meist so um die 1A max. Damit ist bei 0,1Ohm Widerstand, was schon viel ist, 0,1V Spannungsabfall vorhanden.

    Die modernen Ladegeräte laden gepulst und wenn sie schlau sind, messen sie die Spannung auch in den Pulspausen. Dann nämlich spielt der Spannungsabfall auf der Leitung keine Rolle. Gerade die Anschlusskabel der CTEKs haben ja doch eine gewisse Länge und vielleicht haben deren Elektroingenieure ja auch mitgedacht, sodass die Anwender die Geräte ohne Nachdenken einsetzen können. Würde sich der Normalverbraucher Gedanken über Spannungsabfälle machen ?


    Eckart

    Sind deine Blinkkontrollleuchten gelb?
    Ich bin mir nicht sicher, ob es in Deutschland wirklich vorgeschrieben ist oder nur eine allgemeine Regel, die rechtlich nicht relevant ist, aber normalerweise sind Hinweisleuchten grün (z.B. Fahrlicht, Blinker) und Fehler/Warnhinweise gelb oder rot.

    Die StVZO macht keine Vorgaben für Blinkkontrollleuchten. Und man findet ja dafür auch andere Farben, nämlich grün. Kann höchstens sein, dass die Typzulassung Einschränkungen macht, doch könnte ich das nicht prüfen.


    Für andere Kontrolllampen gibt es aber durchaus Vorschriften - die Fernlichtanzeige muss immer blau sein.

    Ich bin da ja mehr für die LED alternativen . Sind mittlerweile preislich in Ordnung und nicht so Erschütterungsanfällig wie Lämpchen .

    Meiner Erfahrung nach spielt das keine so große Rolle - wann gehen diese Kontrolllampen schon mal kaputt ? Was eher mal ausfällt, ist die Instrumentenbeleuchtung, denn die ist ja im Dauerbetrieb. Da spielt die begrenzte Lebensdauer von Glühbirnen eine Rolle. Neukonstruktionen sind eigentlich immer LED-Anzeigen. Deren Zuverlässigkeit hängt aber auch sehr an der Verarbeitungsqualität - bei den schlechten brechen Löt- oder andere interne Verbindungen.


    Eckart

    Wieso treffe ich das Problem nicht, wenn ich erwähne, das es ein 2 Draht Messgerät ist.

    Entschuldige, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Die Bemerkung bezog sich nicht auf 2 Draht Messgerät sondern auf

    Wenn ein Spannungsmesser eine Lichtquelle hat (in dem Fall LED 7 Segmentanzeige) wird oftmals eine eigene Spannungsversorgung dran gelegt um die Spannungsquelle die man messen will nicht zu belasten.

    Sowohl die Batterie als auch das Bordnetz sind so kräftig, dass sich die Spannung durch Belastung durch die Stromversorgung praktisch nicht ändert.

    Wollte man mit dem Voltmeter eine x-beliebige Signalspannung messen, könnte die unter Belastung zusammenbrechen - da müsste an Speisung und Messspannung trennen.

    wo ist der Unterschied zwischen Batteriespannung und Bordspannung?

    Diese sollten natürlich nahe beieinander liegen. An der Batterie entscheiden wenige -zig Millivolt zwischen voll und leer. Von daher liefert ein Messen direkt an der Batterie zumeist den aussagekräftigeren Wert. Die Bordspannung liegt dann etwas niedriger wegen der Spannungsabfälle an Kabeln, an Sicherungen und an Schaltern oder Relais. Den Spannungabfall an der Versorgungsleitung des Voltmeters meinte ich dabei nicht, denn der ist fast vernachlässigbar, laut den Messungen von Juhei (Jürgen).

    Den Unterschied zwischen laufendem und stehendem Motor meinte ist in diesem Zusammenhang eigentlich auch nicht.


    Eckart

    Wenn ein Spannungsmesser eine Lichtquelle hat (in dem Fall LED 7 Segmentanzeige) wird oftmals eine eigene Spannungsversorgung dran gelegt um die Spannungsquelle die man messen will nicht zu belasten.


    Diese und Deine anderen Aussagen sind zwar richtig, treffen aber das Problem nicht ganz.

    Ein Voltmeter, das nur dazu dient, die Bordspannung zu messen, kann seine eigene Betriebsspannung messen, deshalb kommt es mit 2 Leitungen aus. Das gilt auch für ein Teil, wie ich es oben genannt habe.

    Richtig ist sicherlich auch, dass es bei niedriger Spannung nicht mehr funktioniert, aber wenn die Spannung so niedrig geworden ist, spielt der Unterschied zwischen 4 Volt und 2 Volt keine Rolle mehr.


    Soll das Teil dazu dienen, statt der Bordspannung die Batteriespannung zu messen, sollten Stromversorgung und Messspannung getrennt sein, sonst gibt es bald nichts mehr zu messen.

    Bei vielen der LED-Voltmeter ist das der Fall.


    Eckart