Beiträge von Eckart

    Hallo Michi,

    deutlicher Worte

    Auch wenn ich mich stets einer dezenten Ausdrucksweise befleißige, inhaltlich bin ich bei Chris.

    7000km

    schaffe ich auch schon mal bei einer einzigen Reise, wenn auch nicht bei jeder (allerdings so gut wie kein offroad). Übers Jahr gesehen wird es mindestens das Doppelte oder manchmal auch das Dreifache, sowohl mit meiner F800GS, die jetzt schon über 100000 km darauf hat als auch damals mit meinen F650GS, wobei ich mich von letzterer mit über 130000 km getrennt hatte, ohne dass der Motor überholt wurde - ausgenommen die Kupplung bei 90000. Dir wird ja auch nicht entgangen sein, dass auch andere im Forum immer wieder die Robustheit des Motors herausheben.


    Tuning in der Art, wie Du es beschrieben hast, habe ich mir dabei verkniffen, sondern ich bin vielmehr davon ausgegangen, dass das Motorrad im serienmäßigen Zustand einen gewissen Grad an Zuverlässigkeit auch über die Garantiezeit hinaus haben wird, was gerade für eine Reise ja wichtig ist. Inwieweit Dein Modell Husqvarna TR 650 Terra sich davon abweichend verhält, kann ich Dir leider nicht sagen, jemand anders - fürchte ich - aber auch nicht, denn dafür wärst Du hier im falschen Forum.


    Eckart

    Skandal!!!!

    Ja wirklich !

    Ich muss mir mit den anderen Moderatoren noch Strafen ausdenken, die wir fremdgehenden Forenmitgliedern auferlegen:) !

    Obwohl, wer im Glashaus sitzt ... mit meiner F800GS habe ich mich ja auch vom Forumsursprung etwas entfernt.

    Und beim Stammtisch staune ich manchmal, wieviele der Teilnehmer noch bzw. nicht mehr F650 fahren.

    Schreibt doch mal unter Andere Motorräder wie es Euch mit den Neuen ergangen ist.


    Eckart

    Hallo Markus,

    erstens habe ich nicht "minderwertig" gesagt, sondern es ging darum, dass es im Vergleich zum CTEK das "minderwertigere" Gerät sei.

    Mit Deinem Einwand hast Du natürlich recht, obwohl es für mich anders klang. Letztlich ging es nur um die Frage: Geht das vorgestellte Ladegerät oder nicht.

    Weil wenn die Batterie schnell geladen wird, fängt sie an zu Gasen, das passiert mit einen Ladegerät wie das kleine von Dir nicht!

    Darauf würde ich mich bei einem unbekannten Gerät nicht verlassen. Regelt es bei der Entladeschlussspannung nicht oder nicht genug zurück, gast es auch, sicher nicht so stark wie bei einem leistungsstärkeren Ladegerät, aber genug, um eine Batterie über Wochen hinweg zu schädigen schlimmstenfalls zerstören; entsprechende Forenberichte gibt es jedenfalls. Deshalb ist man auf der sicheren Seite, wenn man das Gerät nur alle paar Wochen mal für ein paar Stunden anschließt.

    Man sollte die Zündung während ein Ladegerät angeschlossen ist nicht einschalten, Gefahr das die Motorrad-Elektronik Schaden nimmt.

    Das ist so ein allgemeiner Rat, den man verschiedentlich auch in Betriebsanleitungen findet, aber er ist heute eigentlich hinfällig:

    • Früher wurde alle Elektronik über das Zündschloss abgeschaltet und war dann sicher vor Überspannungen, die ein unvollkommenes Ladegerät vielleicht erzeugt.
    • Aber schon bein Einzylindern wie der F650GS gilt das nur noch eingeschränkt und erst recht bei den Zweizylindern wie meiner F800GS oder der hier thematisierten Zweizylinder-F650GS gilt das nicht mehr: Das Zündschloss ist fast nur noch ein Software-Schalter an der ZFE, die wie andere Steuergeräte dauerhaft an der Bordstromversorgung hängt.

    Von daher muss man sich sicher sein, dass das Ladegerät keine schädlichen Überspannungen erzeugt, wenn man die Batterie nicht abklemmt. Und unter diesen Umständen sollte man auch die Zündung unbesorgt einschalten können. Kann höchstens sein, dass sich ein "intelligentes" Ladegerät wundert, wie viel die Batterie scheinbar zieht, nachdem die Zündung eingeschaltet wurde und dass die Spannung plötzlich nach oben springt, falls man den Motor anlässt.


    Eckart

    ich denke das die "richtigen Winterfahrer" auch anders ausgestattet sind (Fahrzeug, Spikes, Ketten, Stollenreifen usw) als jemand der das Fahrzeug als Alltagsfahrzeug benutzt, auch da sollte man mit bedenken das es Fahrzeuge gibt die dafür besser geeignet sind und andere weniger gut

    Andere Fahrzeuge - diejenigen, die Du richtige Winterfahrer nennst, sind zumeist mit Motorrädern mit Beiwagen unterwegs, als eigentlich gar nicht auf Zweirädern, sondern auf Dreirädern. Und Winter ist nicht gleich Winter, entsprechend unterschiedlich müsste die Ausrüstung für das Schmuddelwetter im norddeutschen Tiefland anders sein als für Winterwelten in den Alpen oder in Skandinavien:

    Spikes sind hierzulande nicht erlaubt. Die Leute, die zu skandinavischen Wintertreffen fahren, ziehen die vor der Fähre auf.

    Mit den Stollenreifen ist das zwar einfacher, aber die haben ihre Tücken, vor allem zusammen mit Schneeketten:

    Im Regelfall wird eine F 650

    aber mit eher gröberen Enduro Reifen ausgerüstet sein im Winter was für Motorrad Schneeketten suboptimal ist.

    Grund ist das die Kette in das eher grobe Negativprofil rutscht, sich dadurch lockert und dann nur punktuell belastet wird.

    Außerdem nutzen sie nur auf einer zugeschneiten Strasse auf kurzen Distanzen weil sie ausschließlich

    für die Verwendung auf Schnee konstruiert sind. Sie sind nicht zu gebrauchen auf Asphalt.

    Entsprechend unterschiedlich müsste man sich für entsprechende Fahrten aufstellen. Für Alltagsfahrten sieht das für mich so aus:

    Fahren im Schnee in der Großstadt doch vergessen, weil schon ein bisschen Schnee in kurzer Zeit zu einer Eisfläche plattgewalzt

    Aber

    Für mich persönlich sind die (vorhergesagten) 5°C mittlerweile das Ausschlusskriterium

    Für mich noch nicht, aber unter 5 Grad fließen die Niederschläge ins Ausschlusskriterium ein.

    Hier ein Bild von mir als "unrichtiger Winterfahrer":


    P2080206_320x240.JPG


    Fahren im Schnee in der Großstadt doch vergessen, weil schon ein bisschen Schnee in kurzer Zeit zu einer Eisfläche plattgewalzt

    Dagegen hilt nicht so richtig weiter:

    wer immer nur rumjammert,kommt nie ans Nordcap oder ist Hochalpin unterwegs

    Da kann man schon mal unvorbereitet in Schnee kommen: Meine Auffahrt auf die Dalsnibba war von Schneefall begleitet - aber noch kein Problem. Sonst hatte ich auf Reisen immer Glück, anders als Islandfahrer, die bei meiner letzten Reise eine Fähre früher angekommen waren: Die mussten in Seyðisfjörður 3 Tage warten, bis der Pass frei war.

    Mir zumindest war das Wort "Netiquette" bisher unbekannt

    Umgangsformen hat man oder man hat sie nicht - dafür muss man das Wort nicht kennen.

    Allerdings kommt das Wort in den Nutzungsbestimmungen dieses Forums vor und dass die so wenig bekannt sind, gibt mir zu denken.


    Eckart

    was willst denn wissen

    habe ich mich nach der Feststellung

    Ich bin da ein typisches Weichei. Ich fahr nur bei über 5 Grad

    auch gefragt. Denn

    auf Schnee hilft dir beim Zweirad kein Reifen wirklich

    Natürlich kommt man im Laufe einer langen Zweirad-Karriere schon auch mal ungewollt in eine unvorhergesehene Situation. So zuletzt an einem Tag mit Plusgraden, an dem ich früh zur Arbeit gefahren bis, mittags oder nachmittags hatte es dann stark geschneit - zu Feierabend war das dann Schneematsch, durch den ich mich zu Feierabend durch eine Zufahrt kämpfen musste, obwohl alle Hauptstraßen wegen deutlicher Plusgrade wieder frei waren. Mit meiner F650GS, die ich damals noch hatte, ging das wegen der sicheren Sitzposition mit beiden Füßen auf dem Boden zwar langsam, aber trotzdem relativ gut. Erst fast zu Hause gab es nach der Einfahrt in eine Nebenstraße nochmal eine kritische Situation, die dann aber doch gut ausgegangen ist.


    Ansonsten kann man das Fahren im Schnee in der Großstadt doch vergessen, weil schon ein bisschen Schnee in kurzer Zeit zu einer Eisfläche plattgewalzt wird. Von solchen Bildern wie von DakarBGD in diesem Beitrag gezeigt kann man hier doch eigentlich nur träumen.


    Eckart

    Wenn der Fragesteller von einer

    Scheuerstelle

    spricht, würde ich das erstmal glauben, auch nach betrachten der Bilder im Beitrag G650GS - Drehzahlmesser spinnt komme ich zu keinem anderen Ergebnis, und will mich daher der Feststellung

    Das sieht nicht abgescheuert, sondern verschmort aus.

    nicht anschließen, denn bei Schmorstellen sinht man normalerweise Wülste an den Rändern und oft Verfärbungen.

    Ob

    das Magnetventil im Betrieb heiß

    wird, ist da fast egal (obwohl: wenn es das wird, dürfte etwas nicht in Ordnung sein), denn an der Konsequenz ändert das nichts:

    Kabel mit viel Abstand neu verlegen

    Schrumpfschlauch

    wäre sicher gut, bei solchen Reparaturstellen aber oft schwer anwendbar, denn man müsste ihn ja über die Kabelenden bekommen und nur deswegen eine Trennung vornehmen oder einen Stecker zu zerlegen würde ich vermeiden, denn denn der Draht ist ja noch unbeschädigt. Gute Erfahrungen habe ich mit selbstverschweißendem Isolierband gemacht. Ist das Kabel fest verlegt und auch genügend fixiert, kann es eigentlich auch nicht

    zu "steif" werden

    Obacht wäre "nur" an biegebeanspruchten Stellen angebracht wie bei Verbindungen von/zum Lenker oder den Rädern.


    Eckart

    Bevor es soweit kommt ein dringener Apell:

    2. Netiquette

    Bei der Kommentarabgabe / dem Schreiben ist im Forum, im Chat und bei allen anderen Kommunikationsmöglichkeiten die übliche Netiquette zu wahren. Du kommunizierst hier mit anderen Menschen, daher bitten wir dich Beleidigungen, Beschimpfungen oder Ähnliches zu unterlassen.

    Ich möchte die Diskussionsteilnehmer bitten, beim Thema zu bleiben.
    Diskussionen zum Umgang können nach Grüße verlagert werden.


    Eckart

    Hallo Jens,

    Meine F hat 83Tkm drauf, fährt einwandfrei. Ölwechsel seit ihrer"Geburt" immer mineralisch. Wenn nun die Kupplung anfangen sollte durchzurutschen: kann man noch heimfahren, oder soll ich die Kupplung vorher austauschen? Welche Erfahrungen habt Ihr? Oder äußert sich das Ableben der Kupplung anders?

    Bei meiner letzten F650GS hatte sich das Ableben durch einen Defekt am Ausrücklager wahrscheinlich eher untypisch gezeigt: Da fing es bei ca. 90000 km mit einem Pfeifen und wiederholtem Nachstellen an, um die schwammiger werdende Wirkung zu erhalten. Im Zuge der Reparatur mussten dann auch der Rest der Kupplung ausgewechselt werden, weil sie nach der ersten Reparatur hakte. Rein vom Verschleiß der Beläge her hätte sie wohl noch länger gehalten. Zu einem Komplettausfall war es dabei nicht gekommen, ich bin immer noch nach Hause oder in die Werkstatt gekommen - im Tagesausflugsradius. Von einer Reise aus wäre das zumindest über die Autobahn mit wenig Kupplungsbetätigung vermutlich auch gegangen, aber natürlich würde so ein Ereignis das Reiseerlebnis trüben.


    Eckart

    wasserfest ist auch nicht

    Ein halbwegs aktuelles Smartphone ist selbst wasserdicht - früher war das anders.

    Ein Telefon im Regen mal aus der Tasche zu holen ist das Eine, ich habe allerdings noch nicht ausprobiert, wie sich ein solches Gerät im stundenlang strömenden Regen schlägt - und werde das wohl auch nicht tun.

    Eigentlich dachte ich eher in diese Richtung

    Laut Produktbeschreibung auch nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend.

    Die Bewertungen sind durchwachsen, aber mir will scheinen, dass die Kunden mit übersteigerten Erwartungen an eine vergleichsweise einfache und billige Lösung herangehen. Für den Preis kannst Du es doch einfach mal selbst ausprobieren.


    Eckart

    Kann ich einfach ein Blinkrelais für 2 x 21 W einbauen und vorne Widerstände einlöten, damit hinten und vorne dieselben Belastungen anliegen oder verkraftet das die Elektrik (an welcher Stelle auch immer) nicht?

    Grundsätzlich geht das und ohne es genau geprüft zu haben, denke ich, dass die Bordelektrik die Mehrlast verkraftet. Allerdings ist der Ereignisablauf ja schon über diese Frage hinweg gegangen, aktuell ist die Frage

    hat mir ein neues Blinkrelais verkauft, bei dem es egal ist, wenn vorne und hinten unterschiedliche Wattzahlen anliegen.

    Außer beim Einsatz von LED-Blinkern, denen man eine unbegrenzte Lebensdauer unterstellt, sollte ein Blinkrelais eigentlich so beschaffen sein, dass die Blinkfrequenz sich beim Ausfall einer Birne ändert - Dein altes hatte das ja deutlich gemacht. Der TÜV wird das aber nicht prüfen.


    Eckart

    Ich krieg die Bilder nicht hochgeladen, bin zu blöd dazu. Ich probiers unten mit der Büroklammer, aber sagt dauernd Datei zu groß.

    Die Bilder sind aufm Handy und ich schreib auch von selbigem

    Das Problem hat sich zwar offenbar erledigt, aber es geht auch mit den Bordmitteln des Handy:

    In den Einstellungen der Kamera kann man sicherlich eine Bildgröße festlegen.

    Kann man das Bild nicht noch einmal in passender Größe aufnehmen: Das Email-Programm meiner Version erlaubt ein Skalieren der Bilder. Ggf. schickt man dazu eine Email an sich selbst. Eleganter wäre es sicher eine eigene App - die gibts bestimmt im Appstore. Weiterhin gibt es Webdienste die das tun. Ein paar zugegebenermaßen PC-lastige Tips in diesem Thread: Fotos verkleinern

    Es handelt sich tatsächlich um das gelbe Kabel, im Stecker des Steuergeräts Pin 4 - geht direkt zum Kurbelwellensensor. Allerdings ist die Stelle schon sehr klein, aber passen würde es.

    Wie groß die Stelle ist, ist fast egal - Kontakt ist Kontakt und wenn man die isolierung nicht brauchen würde, wäre ja keine da. Insofern scheint es mir auch sehr wahrscheinlich, dass das der Fehler ist.

    Ich werde jetzt alles SEHR gewissenhaft isolieren

    Isolieren wird nicht das Problem sein, so wie Du geschrieben hat, wie es zum Fehler gekommen ist, wirst Du versuchen müssen, die Scheuerstelle zu vermeiden, weil sonst auch die neue Isolierung irgendwann durch ist.

    Am schönsten wäre natürlich, wenn du den Kontakt irgendwie aus dem Stecker gepinnt bekommst und die Leitung dann mit klebenden Schrumpfschlauch isolierst.

    Davon würde ich abraten, denn ich sehe die Gefahr einer Verschlimmbesserung beim Zerlegen des Steckers.


    Eckart

    Irgendwie hat sich der Skandinavien-Thread zu einem Navi-Thread gewandelt, aber ein bisschen gehört das ja auch zum Thema.

    Ich weiß nicht in wie fern das auf die Garmin Navis zutrifft

    Ja, das tut es. Die Merkmalslisten lesen sich immer irgendwie gleich, was ja auch am Wettbewerb liegt. Den Unterschied macht, was da nicht steht, nämlich wie gut die eine oder andere Funktion gemacht ist. So liest sich Transflektives Display erstmal gut, aber da steht nicht, dass es dann doch zu dunkel ist, vor allem wenn es auf Akku läuft und schon bald Akku schwach" meldet. Aber sonst ...

    es sind alle Wege unabhängig vom Maßstab mit drin

    Ja, aber sie sind nicht immer alle zu sehen und zur Planung eignet sich ein Navi wegen des kleinen Bildschirms schlecht, für ein Smartphone gilt das aber auch. Eher gehts am großen Rechnerbildschirm zu Hause oder mit einer Papierkarte.


    Ich dachte auch immer dass ich das nicht brauche.

    Ich dachte sowas nie. Seine Sternstunden hatte mein erstes Navi 2003, als es im Einbahnstraßengewirr einer italienischen Stadt in der Toskana zielgenau vor die Tür des gebuchten Hotels geführt hatte. Auf die Verhältnisse in Nordskandinavien wird sich das nicht so ganz übertragen lassen. Natürlich ist es so, dass man sich an die technischen Hilfsmittel gewöhnt und dadurch ein bisschen von ihnen abhängig wird, weil es nicht mehr so gut beherrscht, ohne sie auszukommen. Aber der technische Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran und ich denke, dass diese Ausstattung in ein paar Jahren selbstverständlich sein wird und die Frage nach dem ob der nach "welches" weichen wird.


    Eckart

    mein Smartfone hält einen ganzen Fahrtag ohne laden durch und Ip68 hat es auch.

    Die Telefone sind da sicherlich unterschiedlich, aber ich habe auch festgestellt, dass sich die Akkus in der Fahrt schnell leeren, einerseits, weil der GPS-Empfänger dauernd an ist, dann wegen des häufigen Funkzellenwechsels, vor allem aber durch den Bildschirm - je heller, desto schneller. Deswegen vertraut mancher wohl allein auf die Ansage.

    Einfallstore für Wasser usw. sind die Anschlüsse, die man bei Schlechtwetter abdecken sollte, wen man das Gerät nicht insgesamt irgendwie einpackt.

    Wie lange hält den Garmin ohne laden?

    Welches ?

    Mein Zumo 550 hielt typischerweise 4 Stunden, bei hellem Bildschirm aber auch weniger.

    Mein Zumo 595 hält nur ein paar Minuten, bis es Akku schwach anzeigt; dann läuft es zwar noch eine Weile, aber zu dunkel zum Navigieren.

    Aber normalerweise stellt sich diese Frage nicht, denn am Motorrad betreibt man ein Navi immer mit der Bordstromversorgung, denn auch die 4 Stunden wären für eine normale Tagestour schon zu wenig. Der Akku ist eher zum Puffern vor und nach der Fahrt zu sehen (schon mal einstellen, während der Motor noch aus ist) oder bei Stadtrundgängen oder der Planung im Café oder Hotel.


    Eckart

    Hallo Marco,

    Wieder eine Frage, die mich in Erstaunen versetzt.

    In Schaumstoff einwickeln

    Die mitgeführten Reserveglühbirnen habe ich in Noppenfolie eingewickelt. Kaputt ist noch keine gegangen. Sie sind so einerseits vor Beschädigung geschützt, andererseits aber vor den hochfrequenten Schwingungen, die den Glühfaden beschädigen könnten. Schaumstoff hatte ich früher verwendet, doch nimmt der zu leicht Feuchtigkeit auf, obwohl der Ort unter der Sitzbank eigentlich trocken ist.


    Aber muss man denn

    die Pumpe des MCCoi-Ölers bei meiner GS BJ 2007 frei schwebend befestigen

    ?

    Bei der Kaffeemaschine wird ein Winkel mit einem Gummi verwendet

    ... vermutlich damit sich die Erschütterungen der Pumpe nicht auf das Gehäuse übertragen, damit die Maschine leise arbeitet.


    Wie haben denn die anderen Nutzer dieses Ölers das Problem gelöst ?

    In über 10 Jahren F650-Forum ist mir eine deratige Fragestellung noch nicht untergekommen, daher: Ist das denn ein Problem, ist die Pumpe wirklich so empfindlich ?


    Ich glaube auch kaum, dass Stöße des Fahrwerks einer kleinen Pumpe etwas anhaben. Wenn überhaupt, dann dürften es die höherfrequenten Schwingungen des Motors sein.


    Ich bin gespannt auf die Auslegung Deines Feder-Masse-Systems.


    Eckart

    Genau wie die Reifenfrage viele Meinungen produziert tut es die Navi-Frage auch.


    Heute, auf der F800GS habe ich die Heidenau K60 Scout drauf, aber bei meiner Nordkap-Tour hatte ich noch die F650GS, wo ich immer die Metzeler Tourance drauf hatte. Was hast Du denn vor ? Wenn es um die Frage unbefestigter Straßen geht, wird eine Mammut-Tour dafür nicht so viel Raum lassen und da diese Länder Teil der hochentwickelten westlichen Welt sind, sind die meisten Straßen in ordentlichem Zustand. Unbefestigte Straßen waren mir bei dieser Tour nur mal in Zufahrtstraßen zu irgendwelchen Camps (Hütten) begegnet und dann nochmal als Baustellenumleitung (Führung durch Ledemobil).


    Ein Motorrad-Navi ist natürlich die Luxus-Lösung durch die optimale Abstimmung auf den Einsatz, aber es gibt hier viele, die mit einfacheren Lösungen, die zumeist Smartphone-basiert sind, glücklich sind. Wichtig ist, dass man zur Reise bereits damit vertraut sein muss. Das erste Mal in Norwegen war ich in den Neunzigern, als es noch keine Navis gab - und das ging auch !


    Auf der Rennstrecke E6 von und zum Nordkap kann man sich auch ohne Navigationshilfe nicht verfahren, aber wer etwas vom Land haben will, wählt andere Strecken, wo Tempo 80 nicht immer der begrenzende Faktor ist.


    Eckart

    Da noch mein Kommentar zu den Kommentaren:

    Eine Karte nehme ich mittlerweile vom Zielgebiet mit, finde es einfacher für den Überblick und um POI abseits der Route zu finden.

    Ich fahre auch mit Navi, aber für den Überblick sind Papier-Karten besser. Außerdem als Plan B, wenn das Navi mal ausfällt, was ich mittlerweile auf 2 Reisen hatte: Mein altersbedingt nicht mehr ganz dichtes Zumo 550 ist mir im schottischen Regen ersoffen, der Halter für dieses Navi ebenfalls im Starkregen auf der Anreise nach Island (da ging das navi zwar noch, aber nur solange der Akku hielt, wenn ich am Vorabend aufgeladen hatte). Sowas wie Reiseführer ist auch ganz gut für die Orientierung. Wo verfügbar, ergänze ich das durch das ADAC-Tourset, inzwischen auf Tablet und Smartphone (funktioniert offline).

    ich sitze gerne auf meinem Lammfell

    Da wären ergänzende Informationen ganz hilfreich: Vorteile, Nachteile, vor allem bei Nässe.

    PIN für die Kreditkarte ist nicht zwingend notwendig. Das Zauberwort in Skandinavien heißt "Signaturkart", d.h. "ich habe keine PIN, ich will bitte unterschreiben".

    Ich erwähnte, dass manche kleinere Tankstellen Automatentankstellen sind und viele sonst bediente Tankstellen in den Abendstunden oder am Wochenende ebenfalls zu Automatentankstellen werden. Je dünner das Gebiet besiedelt, desto häufiger findet man das vor. Genau da benötigt man die PIN zwingend und weil es m. W. zu jeder Kreditkarte eine gibt, sollte das nicht das Problem sein. Man muss halt nur daran denken, sie vor der Reise herauszusuchen. Notfalls kann man an der Tankstelle auf andere Kunden warten, bis einer bereit ist, auf seine Karte tanken zu lassen, gegen Erstattung in bar natürlich (hatte da selber mal jemandem ausgeholfen).


    Eckart

    Reifenfrage ob nur eine neue Tourance Next hinten oder ein Satz Heidenau gibt, wird demnach kurz vor der Abreise beurteilt und entschieden. Tendiere zu einem neuen Satz.

    Aber nicht zu kurz vorher: Es gab schon Jahre, wo es zu zeitweisen Engpässen in der Saison kam.

    Noch eine weitere Frage: Macht eine Sitzunterlage wie Fell, Gel, usw. Sinn?

    Im Vergleich zu der F800GS, die ich jetzt habe, fand ich die Sitzbank der F650GS ausreichend bequem, als dass ich ein Tuning für nötig befunden hätte (bei der F800GS habe ich eine niedrige Sitzbank, die paradoxerweise gleichzeitig auch bequemer ist als die serienmäßige).


    Fell: Klingt zwar nicht schlechjt, denn man muss im Norden auch im Sommer mit einstelligen Temperaturen rechnen, aber ich hätte bedenken, wenn es nass wird. Dem Fell macht das vielleicht nichts aus - aber Dir ?

    An touristischen Brennpunkten in Skandienavien werden immer wieder Felle angeboten - das wäre vielleicht ein nettes Souvenir.


    Gel: Keine Erfahrung, aber man liest recht selten davon. Am allerbesten wirst Du bzw. Dein Allerwertester den Bedarf beurteilen können - aber vielleicht meldet sich ja sonst noch wer mit einer Entscheidungshilfe.


    Eckart