Beiträge von Eckart

    Nachtrag:

    Lese gerade den Text im Bild, dass Benzin austritt, wenn der Schlauch gelockert wird.

    Das spricht natürlich gegen den Ausfall der Benzinpumpe, aber ich erinnere mich an Fälle im Forum, in denen trotzdem kein ausreichender Druck aufgebaut wurde, z. B. wegen eines defekten Druckreglers:


    CS- Benzinpumpendruck


    Natürlich könnte auch die Einspritzung ausgefallen sein, aber der Zündfünke zeigt an, dass zumindest nicht die gesamte Steuerung ausgefallen sein kann.


    Eckart

    Die ersten Resonanzen zu den neuen Modellen waren ziemlich gut.

    Wobei das ja nun kein Argument ist.

    Resonanzen sind zwar schön und gut, aber wenn fundamentale Probleme Herstellung, Ver- oder Betrieb der Modelle verhindern, nützt das alles nichts, obwohl die Entwicklung schon so weit fortgeschritten ist - um nicht zu sagen beendet. Siehe jetzt bei den Dieseln.


    Eckart

    Das halte ich für ein ziemlich großes Gerücht.

    Ich konnte bisher auch keine Bestätigung dafür finden und würde es deshalb für möglich halten, dass eine Nachricht nach dem Schema Stille Post irgendwie verdreht wurde, indem z. B. aus einer Verzögerung der Markteinführung eine gänzliche Einstellung geworden ist, denn ich halte es auch für unwahrscheinlich, dass BMW dieses Segment so plötzlich einfach fallen lässt.

    Was hat denn der Fuchs genau gesagt ?

    Sind die "endgültig aus dem Verkehr gezogen"en Modelle vielleicht nur Ausstellungsstücke aus einer Vorserie oder dergleichen ?


    Eckart

    Hallo Marion,

    Ich bin seit 26.Mai unterwegs und von Finnland über Näätämo nach Norwegen gefahren. Seit Tagen habe ich 3 bis 6 Grad, es stürmt heftig und Schneeregen ist dabei.

    Reiseerfahren wie Du bist, wirst Du vermutlich nicht ganz so von den Temperaturen überrascht sein. Denn ich erinnere mich an 2009, wo ich Anfang Juli oberhalb des Polarkreises war, da waren die Temperaturen auch einstellig, wenigstens kein Schnee, zumindest nicht auf der Straße. Ende Mai ist natürlich schon ganz schön früh für diese Gegend und daher wetterbedingte Zwangspausen nicht ganz auszuschließen.


    Die 32 Grad, die mich hier heute erwarten, sind natürlich auch nicht so motorradfreundlich, dafür soll es hier die nächsten Tage kühler werden.


    Eckart

    G 650 GS vorgestern das gleiche Problem

    Natürlich müssen die Verhältnisse bei diesem Modell nicht auf die F800GS übertragbar sein.

    Leerlaufsteller

    An dieses Teil kann/will ich erstmal nicht rangehen, aber:

    Auf jeden Fall kannst du dir die ganzen Schläuche die am Luftfilterkasten befestigt sind mal anschauen ob die Risse haben und fest sitzen.

    Habe ich inzwischen gemacht und keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Schläuche sind m. W. nicht mehr die ersten, die wurden werkstattseitig schon mal bei einer Inspektion ersetzt.

    dass der Gaszug unbedingt Spiel braucht, damit das Moped den Leerlauf regeln kann.

    Spiel ist da !


    Ich habe aber schon mal darüber nachgedacht, ob ich beim Anlassen versehentlich leicht Gas gegeben haben könnte. Von den Einzylindern ist ja bekannt, dass die dann zu solchen Effekten neigen. Wegen des sporadischen Auftretens ist das aber schwer feststellbar, auch wenn das Problem dann mit so großer Verzögerung auftritt. Mir ist auch nicht bewusst, jetzt etwas anders zu machen als in den vergangenen Jahren. Vielleicht das verflixte 7. Jahr ?

    Auch jetzt läuft wieder alles normal.

    Nicht ganz eben, denn tatsächlich ist das Problem inzwischen schon ein paar Mal wieder aufgetreten, wenn auch nicht mit der Heftigkeit wie beim ersten Mal Mitte April.

    Weiß definitiv nicht was die Fehlerursache war

    Nichts Neues leider auch von mir, aber wenn ich mehr weiß, werde ich es das Forum wissen lassen.


    Eckart

    Meine Mitstreiter haben ja schon viel dazu gesagt, aber ein bisschen was fällt mir auch noch dazu ein:

    Außerdem würde ich bei festem Sattel erwarten, daß der Belag an der Feststeite schneller verschleisst, also genau umgekehrt als bei mir, oder?

    Bei festem Sattel würde der Bremsbelag an der festen Seite bis zu einem bestimmtem Punkt verschleißen, nachher würde vor allem die Kolbenseite bremsen und der dortige Bremsbelag stärker verschleißen - würde ich meinen, also entgegen Deiner Beschreibung. Wo Du schreibst, der Bremssattel sei nicht fest, will ich mich aber nicht auf diese Deutung festlegen, zumal es es ja noch andere Deutungsversuche in den Beiträgen davor gab.

    Klar, Bremsflüssigkeit wechseln steht halt wieder an.

    Sind ja wieder zwei Jahre hin. Also Zeit zum Wechseln der Bremsflüssigkeit.

    In der Anleitung meiner letzten F650 stand etwas von jährlichem Bremsflüssigkeitswechsel.

    Vielleicht brems' ich auch hinten zu viel

    teilweise bis vollständiger Verlust der Bremswirkung bei lansamer Fahrt nach Talabfahrten

    Insbesondere bei einer die Bremse stark beanspruchenden Fahrweise solltest Du das Intervall genauestens im Auge behalten.

    vielleicht sind die Symtome ja auch irgendwie mit einer gemeinsamen Ursache korreliert?

    Möglich, denn bei einer ungleichmäßigen Beanspruchung wird die Temperatur an der stärker beanspruchten Seite stärker ansteigen - und das ist bei Dir ja gerade Kolbenseite.

    Quietschen bei langsamer Geschwindigkeit und bei leichter Bremsbetätigung

    Darin sehe ich noch keinen Hinweis auf einen Fehler. Ich hatte das auch mal eine Zeitlang, ohne weitere Folgen.


    Eckart

    Das Dokument ist interessant und war mir bisher nicht bekannt.

    Auch wenn ich dem Braten noch nicht 100%ig traue

    Trotz einiger Kratzer wegen Skandalen gilt der ADAC gilt ja in kraftfahtttechnischen Dingen als kompetent und seine Aussagen haben ein gewisses Gewicht. Allerdings ist das Dokument STAND 07-2017, nimmt zwar auf die Neuregelungen Bezug, ist aber also deutlich vor deren Inkrafttreten verfasst worden und daher schlecht geeignet, die aufgetretenen Unsicherheiten zu zerstreuen, nicht nur bei Dir, sondern auch bei Reifenherstellern: Bei Heidenau haben sich die News zu diesem Thema noch nicht geändert: https://de.reifenwerk-heidenau…terreifen-Neuregleung.htm

    Dort wird auf auf einen Widerspruch in den Vorschriften hingewiesen, den der ADAC einfach mit einem Verweis auf höherrangiges Recht wegwischt. Denn das hieße ja, dass die StVZO nur für "alte" Fahrzeuge vor etwa 2000 gelten würde. Tatsächlich nimmt die StVZO aber Bezug auf etliche EU-Regelungen und ihre Änderungen, und überdies ist üblich, der Höherrangigkeit von EU-Regelungen durch Angleichung der nationalen Regelungen Rechnung zu tragen.


    Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass die nun aktuelle Reifenfreigabe für den Reifen, den ich derzeit habe, ausdrücklich auf Reifen vor 2018 eingeschränkt worden ist: https://de.reifenwerk-heidenau…gaben/BMW_F800GS_E8GS.pdf


    Bliebe noch die Gruppe der Motorräder, bei denen der Motorradhersteller einen der betroffenen Reifen als zulässig erklärt hat. Aber auch das hat nichts zu bedeuten, denn der Gesetzgeber ist grundsätzlich frei, irgend etwas, was bisher erlaubt war, plötzlich zu verbieten - da hilft dann nur noch das Bundesverfassungsgericht ...


    Zusammenfassung:

    Für mich hat sich an der Lage also nichts geändert, aber wenn mir Dein Beitrag etwas gebracht hat, dann dass mir jetzt die Unklarheit klarer geworden ist.


    Eckart

    Das Rad quietschte auch leicht beim vorwärtsdrehen

    Zum Thema Quietschen gab es jetzt gerade erst einen Beitrag.

    Zwitschern beim Gasgeben - woher kommt es ???

    TÜV ist neu, dürfte ja eigendlich nicht sein!

    Was erwartest Du ?

    Natürlich können Schäden auch erst nach dem Termin auftreten und man kann nicht erwarten, dass der TÜV einen Schaden vor einem selbst wahrnimmt.


    Tja, so lange muß die F durchhalten!

    Wenn es (weitere) Anhaltspunkte für einen Lagerschaden gibt, würde ich nicht abwarten.

    Bei mir war es ein defektes Radlager.

    Speziell die CS betreffend kann sich das so darstellen: Tacho und ABS Ausfall


    Eckart

    13,8 V, OK aber 14,5 V Ladeendspannung für eine Nassbatterie ( Säure ) halte ich für zu hoch.

    Der Fragesteller gibt ja einen recht großen Spannungsbereich an für etwas, wo es zumindest auf das Zehntel Volt ankommt, sodass es schwer fällt, mit Sicherheit zu sagen, dass der Wert zu hoch ist, zumal wir auch nicht die Toleranz des Voltmeters wissen. Bei 15 oder 16 Volt wäre klar, dass der Regler defekt ist. Anders gesagt: Der gemessene Wert liegt im Unsicherheitsbereich, aber zusammen mit der Beobachtung

    die Zellen trocken lädt

    würde ich auch vermuten, dass er zu hoch ist. Wäre auch an der Obergrenze des hier genannten Werts.

    Meine AGM Batterie in der 650 GS Twin wird nur mit 14,2 - 14,4 V geladen.

    Gemessen während der Fahrt an der Fahrlichtbirne.

    Wo man misst, spielt eine entscheidende Rolle, denn bei der Messung an einem derart belasteten Stromkreis wird man nicht die genaue Batteriespannung messen, sondern einen etwas zu kleinen Wert. Bei der letzten Messung an meiner F800GS war ich auf 14,5 V bei Standgas gekommen - an der Bordsteckdose.

    Abhilfe könnte,da meiner Meinung nach der Regler eine etwas zu hohe Ladespannung liefert,eine AGM Batterie liefern,da AGM Batterie mit bis zu 14,8 V geladen werden müssen um bis zu 100 % voll zu werden.Bei etwas weniger Spannung werden sie nur bis zu 95/98%

    Eine kreative Idee. Gibt es denn eine passende AGM ? Man sollte allerdings im Hinterkopf haben, das wartungsfreie Batterien nicht nachgefüllt werden können, wenn sie überladen werden. Wenn wirklich ein Defekt vorliegt, eine teure Lösung, sonst vielleicht wirklich die Lösung :-)


    Vielleicht sollten wir auch etwas zur Vorgeschichte wissen. War das Problem schon immer ? Die F650GS muss ja schon "ein paar" Jahre alt sein.


    Eckart

    Hallo Sven,

    Was für ein Geräusch macht das, wenn Zündkerzen durchbrennen? Ich hab versucht meine Maschine zu starten und dann knallte es, als ob Metall auf Metall schlägt

    Zündkerzen können eigentlich nicht im herkömmlichen Sinn wie Glühbirnen durchbrennen, denn sie haben ja keinen Glühfaden, sind also neu schon "durchgebrannt". Was aber natürlich passieren kann, sind Defekte: Im Forum gab es mal einen Fall, wo einer geschrieben hatte, dass der Metallbügel der Elektrode abgebrochen war. Dank großem Glück sei der nicht in die Ventile geraten, sonst hätte es einen kapitalen Motorschaden gegeben.

    Falls Du einen Fehler aus der Richtung vermutest, wäre eine Kontrolle der Zündkerze(n) schon angebracht.

    Ansonsten können Zündkerzen abbrennen oder Kurzschlüsse bekommen. Wenn die dann nicht mehr zünden, kann es zu Fehlzündungen im Auspuff kommen, Fehlzündungen sind bei mir aber so extrem selten, dass ich nicht mehr weiß, ob diesen Knallen metallisch klingt.

    Das Knackgeräsch tritt bei Betätigung der Zündung auf. Der Motor ist dann aber nicht an. Danach war ein 5-sekündiges Surren im Bereich des Kühlers zu hören.

    So ein Geräusch ist beim Ein- und Ausschalten der Zündung normal und wahrscheinlich achtest Du nur jetzt unter dem Eindruck des Fehlers so genau darauf. Was es genau ist, kann ich Dir zwar nicht sagen, aber ich denke, dass die Benzinpumpe anläuft und dass irgendwelche Einheiten wie die Einspritzung und das ABS initialisiert werden, wobei auch deren Aktoren angesprochen werden. Jedenfalls ist das bei meiner F800GS so, die Einzylinder war aber auch nicht geräuschlos. Bei letzterer wird manchmal das hörbare Initialisieren der Tachozeiger missdeutet.


    Apropos Einzylinder: Ich habe Deine Frage in den Einzylinder-Bereich verschoben, denn lt. Deinem Benutzerprofil und Deinen letzten Beiträgen geht es nach wie vor um eine Einzylinder-F650GS.


    Eckart

    Hallo Gerhard,

    zu hohe Ladestrom (variiert zwischen 13,9 und 14,5 Volt

    Wie meine Mitstreiter schon geschrieben haben, ist dieser Wert für die Ladespannung normal.

    leider finde ich es nicht mehr, was hier mal zu diesem Thema zu lesen war

    Findet die Forensuche nichts, hilft manchmal Google weiter: Mit einer Suchanfrage in der Form

    site:f650.de suchbegriff
    kann man die Suche auf das Forum beschränken, um modellspezifische Treffer zu erhalten.

    Mir geht zu häufig die Batterie kaputt, weil ... die Zellen trocken lädt.

    Das ist schon ein Indiz für eine Überladung. Deswegen ist es sicherlich kein Fehler, noch einmal unter verschiedenen anderen Betriebsbedingungen nachzumessen, vielleicht auch mit einem anderen Instrument, auf jeden Fall aber auch bei verschiedenen Drehzahlen, aber auch nach einer Fahrt vor den Abschalten der Zündung (statt unmittelbar nach dem Anlassen im Standgas); dazu wäre eine Bordsteckdose hilfreich, ohne geht's natürlich auch. Es geht dabei darum, die Ladespannung an einer 100% voll geladenen Batterie zu messen (denn direkt nach dem Anlassen ist sie nicht mehr ganz voll).

    Ich überprüfe den Eletrolytstand inzwischen alle 1000km.

    Ein leichtes Überladen ist ein modellspezifisches Problem. Bei mir reichte seinerzeit allerdings eine Kontrolle mit ggf. Nachfüllen von destilliertem Wasser alle 5000 km, also einmal zwischen den Inspektionen.

    Wie bekomme ich das Problem ursächlich in den Griff?

    Zur Lektüre empfehle ich meinen Lieblingslink Psy's Mopped Page, ein Patentrezept habe ich allerdings nicht.

    Wenn der Flüssigkeitsstand allerdings tatsächlich in nur 1000 km von MAX auf MIN fällt, muss es wohl doch ein Ladeproblem geben, auch wenn Deine Messungen das bisher nicht aufgedeckt haben.


    Eckart

    Aber zum Thema, Bock die Kiste mal auf und dreh die Räder einzeln. Könnte ein leichter Verzug in einer Bremsscheibe sein.

    Ich will mich mal am Geräuscheraten beteiligen:

    • Die Kette ist nicht genügend gefettet (Wartungsmangel)
      Kettenspray drauf und wenn es dann weg ist, war's das.
    • Lagerschaden (Defekt)
      Motorrad auf den Hauptständer stellen, Leerlauf einlegen und ggf. mit Belastung abwechselnd vorn und hinten die Räder nacheinander freistellen (vom Boden abheben) und von Hand drehen. Wenn das ungewöhnlich schwer und/oder mit wechselndem Widerstand geht, wäre das ein Indiz dafür.
      Ich hatte man einen Lagerschaden hinten bei meiner letzten F650GS, der sich in Quietschen äußerte, aber nicht regelmäßig, sondern nur in bestimmten Fahrsituationen.

    Eckart

    Hallo Michl,

    wollte ich bei meiner CS die defekten Tachobirnen gegen LED tauschen. Front sauber zerlegt und die die defekten Birnen gegen Halogen getauscht.

    Wenn Du dir Birnen durch LEDs ersetzen wolltest, warum hast Du sie dann durch Halogen-Lampen ersetzt ?

    den Tacho angesteckt zum Testen und siehe da in zwei Sekunden hat es den kompletten Kabelbaum am Tacho verschmort. Habe schnell die Zündung ausgeschaltet und den Tacho abgesteckt. Anscheinend hat eine LED einen Kurzschluss verursacht.

    Die Entwickler der F650GS waren zu sparsam mit Sicherungen, sodass in einigen Stromkreisen eine in meinen Augen ausreichende Sicherheit gegen Kurzschlüsse, die ja immer mal vorkommen können, fehlt. Dir hilft das aber nur begrenzt weiter.

    Für den nächsten vorkommenden Fall kannst Du ja vorher eine Messung mit einem Ohmmeter machen.

    Ansonsten könnte man - gerade bei LEDs - schaltungstechnisch mit einem Vorwiderstand oder einer fliegenden Sicherung in der Versorgungsleitung vorbeugen.

    Jetzt meine Frage, der Tachokabelbaum ist durch. Soll ich die defekten Kabeln ersetzten oder lieber einen gebrauchten Tacho kaufen?

    Der elektronische Teil des Tachos ist ja von der Beleuchtung abgesetzt, sodass ich schon aus Kostengründen nicht den kompletten Tacho wechseln würde, zumindest nicht, wenn sonst noch alles funktioniert, wie Du schreibst.

    Ohne dass Ganze mit eigenen Augen gesehen zu haben wäre eine Instandsetzung, etwa mit Tobys Hilfe, für mich die nächstliegende Option.


    Eckart

    Hallo Monika,

    Erstmal willkommen im Forum zu Deinem ersten Beitrag.

    Nun würde ich gerne eine wartungsfreie einbauen, lese aber, dass die sich für die F 650 dieses Alters nicht eignet, weil das zu Problemen mit dem Vergaser führt.

    Mit dem Vergaser gibt es sicher kein Problem, höchstens mit der Vergaser, da hast Du bestimmt etwas missverstanden, weil hier im Forum der Begriff Vergaser manchmal stellvertretend für F650 mit Vergaser zur Abgrenzung zur F650 GS mit Einspritzung gebraucht wird.


    Wenn es Probleme gibt, dann aus der Richtung, wie vosse es im Beitrag zuvor beschrieben hat.


    Grundsätzlich gibt es den Rat, den Typ einzusetzen, den der Hersteller vorgesehen hat. Das bedeutet aber nicht, dass es anderer nicht trotzdem funktionieren kann. Du weißt ja sicherlich, dass man den Säurestand ab und zu kontrollieren muss und ggf. mit destilliertem Wasser auffüllen muss. Sollte das ein Problem für Dich sein, kann das durchaus ein Grund für einen Wechsel sein, auch wenn die sonstigen Vorteile nicht voll zum tragen kommen und trotz der Ungewissheit wegen der Lebensdauer, die bei eimem wartungsfreien Akku normalerweise höher ist (aber ob auch unter den Betriebsbedingungen bei der F650 ?).


    Eckart

    Ok also es liegt wohl ziemlich sicher am Schalter, wenn ich ihn kurzschließe liegt die volle Spannung an, mit Schalter schwankt die Spannung enorm.

    Diese Erklärung kommt mir am plausibelsten vor, obwohl Deine früheren Auslassungen durchaus zu anderen Schlüssen wie

    Ich gehe davon aus das dein Lüftermotor hin ist, wenn er bei einem 12 Volt Netzteil nicht mit guter Umdrehung läuft.

    führen konnten:

    Habe den Lüfter ausgebaut und mit verschiedenen Netzteilen getestet.


    Ein 12V Netzteil (12V gemessen) sorgte dafür, dass der Lüfter immer wieder anläuft und anhält, mit einem anderen (14V gemessen, 300mA) drehte er sich kontinuierlich, aber viel zu langsam. Der Motor lässt sich per Hand aber recht leichtgängig bewegen.

    Normalerweise müsste ein Lüfter auch bei 12 V schon laufen. Bist Du sicher, dass Deine Netzteile geeignet waren, insbesondere den erforderlichen Strom liefern:

    ich meine mich auch dunkel erinnern zu können , dass der Lüfter bei voller Drehzahl auch ca. 1- 2A zieht


    Laut Schaltbild - http://www.deathstar.org/~flash/wiring1-1.gif - ist der Thermoschalter ein Schalter, Lüfterregelung kenne ich eigentlich auch nur vom PC.


    Eckart

    Hallo Dirk,

    Woher kann ein sollches absterben kommen

    Mit der F650ST kenne ich mich zwar nicht aus, aber ich kann mich an ein solches Verhalten meiner früheren Vergaser-Motorräder nicht erinnern.


    Beim Kreisverkehr gibt es 3 Phasen: Hineinlenken, Kreisfahrt und Herauslenken. Während bei der Kreisfahrt die Verhältnisse ähnlich wie bei Geradeausfahrt sind, wirken beim Schräglagenwechsel beim Ein- und Ausfahren Querkräfte, die natürlich auch auf den Vergaser wirken - das Benzin darin wird schwappen. Ich würde mich aber wundern, wenn die Wirkung so prompt wie beschrieben ist.


    Ich würde eher vermuten, dass die Leerlaufdrehzahl vielleicht ein bisschen zu gering ist, sodass sich der Motor im vermutlichen Standgas während der Kreisfahrt beim Gasgeben verschluckt hat. Denn wenn man plötzlich mehr Gas gibt, ist das Mischungsverhältnis Luft-Benzin erst einmal ungünstiger, bis die Drehzahl angestiegen ist. Als Vorbeugung würde ich jedenfalls die Leerlaufdrehzahl prüfen und evtl. etwas anheben.


    Eckart

    Der Bremslichtschalter sitzt bei der F650 wo?

    Weiß nicht, fFür dieses Modell gibt es andere Experten.


    Aber ich würde mich nicht auf einen Bremslichtschalter versteifen:


    Wenn das Bremslicht weder für die vordere noch die hintere Bremse geht, müssten entweder unbemerkt beide Schalter ausgefallen sein ... oder der Fehler sitzt doch woanders, wenn man das gleichzeitige Auftreten zweier Fehler als unwahrscheinlich betrachtet.


    Eckart

    die Lampe ist definitiv in Ordnung

    Wenn Du die Lampe nicht elektrisch geprüft hast, würde ich trotzdem dem Rat folgen und die Lampe ersetzen, denn manchmal sieht man die Fehler mit dem Auge nicht. Reservelampen sollte man ja sowieso immer bereithalten.

    Hat sich erledigt, unsere Antworten haben sich überschnitten.


    Ansonsten kann ich die Frage

    Wo verläuft denn das Kabel für das Bremslicht?

    zwar nicht beantworten, aber die andere Frage

    Welche Farbe haben die Zuleitungen?

    beantwortet das Schaltbild (ich hoffe es passt für Dein Modell): http://www.deathstar.org/~flash/wiring1-1.gif

    Demnach müsste es grau-rot sein, wenn die Farben dort richtig wiedergegeben sind.

    Gibt es typische Sollbruchstellen?

    Wohl nicht, sonst käme die Frage öfter. Gern sind aber mal die Kontaktfedern von Glühlampenfassungen verbogen.

    Der Fehler muss ja wohl in einem gemeinsamen Teil liegen.

    Es sollte ja auch keine Kunst sein, die Spannung an den Kontaktfedern zu prüfen und sich dann an der Leitung vorzuarbeiten. Potentielle Schwachstellen wären z. B. die Kabelabgänge.


    Eckart

    Aus

    wurde das Verfahren gegen Person A und dessen Freunde eingestellt.

    kann man schließen, dass der behauptete Sachverhalt wohl doch nicht so ganz eindeutig ist.

    Ich weiß auch nicht, ob die pauschale Aussage

    Landschaftsschutzgebiete (LSG) und Naturschutzgebiete (NSG) sind sich in der rechtlichen Behandlung sehr ähnlich

    der Problemstellung so ganz gerecht wird:

    Nach einer Faustregel, die ich mir aufgestellt habe, haben Landschaftsschutzgebiete für den Besucher kaum eine Bedeutung, sondern im Wesentlichen nur für Eigentümer, Besitzer und ähnliche Nutzungsverhältnisse, anders als bei Naturschutzgebieten, die für Besucher Einschränkungen definieren.


    Sowohl durch Landschaftsschutzgebiete als auch durch Naturschutzgebiete ziehen sich Straßen, aber während Straßen durch Naturschutzgebiete meistens gesperrt sind (aber nicht alle - in größeren Naturschutzgebieten sind ja oft auch Parkplätze mit Zufahrten) sind Straßen durch Landschaftsschutzgebiete meistens nicht gesperrt und normal befahrbar.


    Normalerweise erkennt man an der Beschilderung oder Sperren, ob eine Straße gesperrt ist oder nicht, aber gerade bei kleineren Wegen könnten die mitunter fehlen und nicht jeder Pfad, der Motorradbreite hat, ist gleich eine Straße, die befahren werden darf, wenn kein Sperrschild vorhanden ist.


    So vermute ich, dass sich das Ganze auf einem Weg abgespielt hat, der eben keine öffentliche Straße war, aber nicht entsprechend gekennzeichnet war. Da dürfte es grundsätzlich auch keinen Unterschied machen, ob es sich da um ein Landschaftsschutzgebiet, ein Naturschutzgebiet oder ein nicht besonders ausgewiesenes Gebiet handelte, "nur" die Strafen bei Zuwiderhandlung fallen dann unterschiedlich hoch aus. Das Stichwort "Hausfriedensbruch" nimmt ja auch nicht auf eine solche Gebietskategorie Bezug und ich vermute, nur Du und/oder die betroffenen Personen haben einen Bezug zum Landschaftsschutzgebiet hergestellt, weil sich das Ganze "zufällig" in einem solchen abgespielt hat.


    Aber ich lasse mich gern belehren, falls es doch anders sein sollte.


    Eckart