Beiträge von Eckart

    Hallo Olaf,


    Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag.

    Ich möchte im Großstadtraum nicht mehr täglich mit einem Verbrenner unterwegs sein.

    Ich zweifle nicht daran, dass ein Elektromotor ein ausgezeichneter Fahrzeugmotor ist, und ich würde eigentlich auch nicht im Großstadtraum täglich mit einem Verbrenner unterwegs sein - aber eben nur eigentlich, wäre da nicht das Henne-Ei-Problem. In Deinem Zeitschriftenbeitrag hast Du über Deine Lösung des Problems, nämlich das Laden in Deiner Garage mit Stromanschluss, berichtet, die aber nicht jedem zur Verfügung steht.


    Gerade wurde in der Berliner Abendschau über Ansätze berichtet, wenigstens den öffentlichen Nahverkehr mit Bussen und Taxis entsprechend umzurüsten, aber der Bericht hat die nicht ganz überraschenden Probleme thematisiert: bei den Taxen, dass es bei den aktuellen Fahrzeugpreisen unwirtschaftlich ist und eben ... die fehlende Ladeinfrastruktur. Von den vorhandenen Ladesäulen sollen zudem die wenigsten Schnellladesäulen sein, die einen dem heutigen Tanken ähnlichen Ablauf möglich machen würden.

    Selbst in grünen Ländern sind entsprechende Initiativen ein viel zu kleiner Tropfen auf den heißen Stein:

    https://www.heise.de/autos/art…n-anschaffen-3739491.html 

    Demnach müsste ich ein Motorrad haben, um 10 km zu meinem an einer Ladesäule stehenden Elektromotorrad zu fahren ...


    Langfristig zweifle ich nicht daran, dass sich der Elektroantrieb durchsetzen wird, aber wenn die Politik die Entwicklung sich selbst überlässt, wird das zumindest hierzulande noch sehr lange dauern - da ist ein Anschieben wohl doch nötig.

    Einstweilen wird sich der Antrieb wohl erst einmal nur bei sowas wie ÖPNV und Lieferverkehr durchsetzen - selbst schreibst Du ja auch, dass Du das Elektromotorrad nur für Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzt ... oder gibt es schon andere Versuche und Erfahrungen Deinerseits ?

    max. 2,50 €/100km

    Langfristig wird das wohl mehr werden. Die paar Elektrofahrzeuge schmälern heute kaum die Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer, vor allem nicht Dein sparsames Elektromotorrad. Aber später werden zwangsläufig andere Steuermodelle folgen (müssen).


    Und natürlich löst die Elektromobilität in erster Linie das lokale Umweltproblem, klimaneutral ist es ja nicht zwangsläufig, denn der Strom muss ja erzeugt werden.


    Was auch immer passiert, es ist spannend.


    Eckart

    Hallo Marco,

    Kabel gebrochen

    Ich bin da auch einschlägig geschädigt: Kabelbruch am Zündschloss

    Ich schneide den defekten Teil heraus und setze ein neues ein.

    Möglichkeiten

    Du schreibst ja selber, dass diese Möglichkeiten eigentlich keine sind: Von Lötverbindungen - auch wenn sie fachmännisch durchgeführt wurden - würde ich an biege- oder vibrationsbelasteten Stellen ganz absehen.

    Und auch wenn ich Deine Argumentation mit der Crimpverbindung und der Lüsterklemme nicht ganz folgen kann, würde ich auch eher dieser Empfehlung folgen:

    Ich hätte da glaube ich die ganze Leitung getauscht

    Dazu gehört sicherlich erst einmal, die betroffene Leitung zu identifizieren, dann kann man sehen, was es als Ersatzteil gibt. Bevor Du nur eine Ader flickst: Wenn erst einmal eine bricht, folgen sicher bald die anderen des gleichen Kabels.


    Irgendwas nahe der Bruchstelle zusammenlöten hält sicherlich nicht lange und kann höchstens die Zeit bis zur richtigen Reparatur provisorisch überbrücken.


    Kommt ein Ersatzteil nicht in Frage, weil man vielleicht den ganzen Kabelbaum ersetzen müsste, würde ich ein Hilfskabel einziehen und die Trennstellen weit entfernt vom beweglichen Abschnitt legen. Kann man die gut fixieren, kommt Löten in Betracht, sonst auch crimpen (richtig gemacht rutscht nichts raus - aber das wurde ja schon geschrieben), nur Lüsterklemmen würde ich der Anfälligkeit wegen nicht nehmen.


    Apropos Crimpen: Auch wenn ich Zweifel habe, dass man dabei von einer Kaltverschweißung sprechen kann - sogar Wikipedia gibt eine Anleitung, wie man's richtig macht.


    Eckart

    Hallo Benjamin,

    ich war heute im Schnee spielen. Hat sehr Spaß gemacht!

    Ich würde mir gern so Stütz Ski ans Motorrad schrauben, jedoch finde ich keinerlei Infos, wo jemand einen solchen Anbau beschreibt.

    Es freut mich, wenn Du Dich da entsprechend betätigen kannst, hier im Berliner Raum geht sowas eher nicht, selbst wenn ich das wollte. Ich bin nun so lange im Forum, dass ich eigentlich davon mitbekommen haben müsste, wenn jemand sowas hätte, aber vielleicht gibt es ja doch noch eine Überraschung.


    Obgleich Winterfahrer, meide ich doch Eis und Schnee, habe aber trotzdem mit Interesse Berichte von Leuten verfolgt, die das nicht tun. Da kannst Du Dir doch vielleicht Tips von dem Forenmitglied aus Finnland holen.


    Ansonsten gibt es viele Wintertips auch auf Webseiten wie dieser : http://www.savalenrally.eu/

    Hast Du Dich da schon angemeldet ?


    Wie man dort sieht, setzen die meisten "harten" Wintermotorradfahrer doch eher auf ein drittes Rad an einem Beiwagen zum Erhalt der Fahrstabilität. Ein anderer Punkt sind Spikes, wie auch der Titel der von Mac verlinkten Seite hervorhebt. Hierzulande sind die verboten, aber eben nicht in Skandinavien und die im Winter dort fahrenden Motorradfahrer haben sowas natürlich, und wer von Deutschland aus im Winter dorthin fährt, montiert sie vor der Fährüberfahrt, wie ich von der o. g. Webseite weiß. Und wenn wir schon bei verboten sind, fürchte ich, dass es gerade hier in Deutschland Schwierigkeiten mit diesem Punkt geben wird, Ski als Anbauteile genehmigt zu bekommen. Auffallen wirst Du so oder so, auch den Ordnungshütern und ohne eine solche fahrend würde ich dann größere Probleme fürchten ... es sei denn Du hättest eine nichtöffentliche Spielwiese wie einen Crossplatz.


    Aus dem noch schneefreien Berlin

    Eckart

    Hallo Marco,

    ich bin es gewohnt immer eine Regenkombi mitzuführen.

    Außerdem regnet es fast immer wenn ich sie nicht dabei habe.

    Diese beiden Äußerungen widersprechen einander ja ein bisschen.

    Am besten ist es sich gleich wasserdichte Motorradbekleidung zu kaufen

    Für Motorradtouren ist das zweifellos die sinnvollste Alternative. Wenn man allerdings im Alltag unterwegs ist, kommen noch andere Gesichtspunkte ins Spiel, die eine andere Lösung sinnvoller machen.

    Ein Gedanke wäre, die hintere Gepäckbrücke etwas höher zu setzen und ein Behältnis zwischen Heck und Gepäckbrücke zu bauen

    Die Gedanken sind frei, aber ...

    Ich bin von meiner Harley verwöhnt. Habe alles in den Satteltaschen.

    was bei einer Harley die Satteltaschen sind, sind bei einer GS die Koffer, eigentlich natürlich die wüstentauglichen Alukoffer, aber eigentlich tun es auch die Variokoffer, jedenfalls bei mir - siehe Profilbild.

    Koffer finde ich im Augenblick nicht so schön.

    Geschmäcker sind unterschiedlich, aber wenn Dir Satteltaschen lieber sind, sowas gibt es auch für andere Motorräder, auch für die F650GS. Ich müsste im Forum nach dem passenden Thread suchen und werde das auch noch machen, wenn Du ihn nicht findest.

    was ist denn gegen ein kleines Topcase einzuwenden?

    Bei meiner F650GS hatte ich einen Gepäckträger, der rechte Koffer war da die einfachste Lösung für Tagesgepäck. Um ein Fach unter den Gepäckträger zu basteln, fehlen mir die Fertigkeiten, aber ich hätte auch sonst keine Notwendigkeit gesehen.

    Bei meiner F800GS habe ich mich dann aber doch für ein Topcase entschieden, wie auf meinem anderen Profilbild zu sehen. Was man nichjt sieht, ist was drin ist, aber ich verrate es Dir: eine Regenhose.

    die dicke nehme ich dann für längere Touren in den Rucksack.

    Ich bin davon abgekommen, Touren mit Rucksack zu fahren - der Rücken dankt es.


    Eckart

    Hallo Björn,


    Als ich von meiner ersten F650GS zur zweiten wechselte, hatte ich das Problem mit den Kofferschlössern, dies aber mit einem neuen Satz Schließzylinder gelöst. Es ist aber zu lange her als dass ich jetzt noch das Vorgehen beschreiben könnte.


    Es gibt jedoch einige Forenbeiträge, die Deine Frage vielleicht beantworten:

    Gleichschließung von Variokoffern selbstgemacht

    Schloßumbau original BMW Variokoffer

    Topcase Schloßproblem


    Eckart

    Hallo Reiner,

    Drei Reihen, a sechs Pins.

    Also das Foto könnte besser sein, denn ich kann das gar nicht richtig erkennen, aber mit dieser Information würde ich auch sagen:

    Buchsenleisten sind da noch besser

    Hingegen würde ich mich der Empfehlung

    Da würde ich, auch wenns umständlich ist mit einzelnen Crimpkontakte arbeiten.

    nicht unbedingt anschließen.

    Bin grad erstmal außer Gefecht gesetzt, Bandscheibenvorfall,

    Gute Besserung und dass möglichst keine Folgen zurückbleiben !


    Eckart

    Hallo Reiner,

    Du meinst dann so einen Harting-Stecker auf die Platine zu löten und den Stecker von der Platine als Zwischenstück zu nutzen?

    Nein, sondern eher das:

    Könnte als Adapter für die Fehlersuche reinpassen ohne dass man was auslöten muss.

    Wenn die in meinem obigen Beitrag verlinkten Flachbandkabel-Steckverbinder passen sollten oder einfach passend gemacht werden können, würde ich die bevorzugen; man braucht noch ein Stückchen Flachbandkabel, muss aber nicht löten. Habe allerdings gesehen, dass 18-polig exotisch ist. Andernfalls bastelt man sich den Adapter aus einer Buchsenleiste und einer Stiftleiste, etwa

    https://www.reichelt.de/Buchse…X10G7+2%2C54&SEARCH=%252A

    und

    https://www.reichelt.de/Stiftl…PE+087-2-020&SEARCH=%252A

    Ich kann jetzt nicht mehr ausmachen, ob Stiftdurchmesser und Rastermaß bei der F650GS passen (vermutlich schon) und schon gar nicht für die G650.

    Jedenfalls braucht man keine Profi-Lötausrüstung dafür und wenn man sich beim Kauf oder beim Löten vertut, ist nicht viel verloren.


    Eckart

    diese Stecker wird man

    sehr wahrscheinlich nur sehr schwer ( falls Überhaupt ) als Ersatz bekommen.

    pasted-from-clipboard.png


    Bei der F650GS sah das ähnlich aus wie eine hundsgewöhnliche Feld-Wald-und-Wiesen-Flachbandkabel-Steckverbindung, die man in jedem Elektronikbauteile-Fachhandel bekommt. Zumindest könnte man versuchen, eine passend zu machen, nämlich sowas wie:

    https://www.reichelt.de/Pfoste…&START=0&OFFSET=16&SHOW=1


    Deswegen wäre es vermutlich auch keine Schwierigkeit, einen Zwischenstecker zu bauen.


    Schwierig hingegen wäre, eine solches vielpoliges Teil von einer Leiterkarte zu entlöten und eine neue aufzulöten.


    dass man mit speziellem Werkzeug durchaus einzelne Adern aus Steckern/Buchsen entriegeln kann.

    Darauf soll man nicht zählen - das geht bei derartigen Steckverbindern im allgemeinen nicht.

    Es gibt aber Steckverbinder, mit denen das geht.

    Ich kann aber nicht erkennen, dass das mit dem verlinkten Werkzeug ginge. Der Beschreibung nach dient es nur dazu, die Verriegelungen der Steckverbinder zu entriegeln, über die Kfz-Steckverbinder fast immer verfügen, damit sie sich nicht von selbst lösen. Mit etwas Geschick geht es aber auch mit anderem Werkzeug - wer gibt schon über 80 Euro für einen einzelnen Einsatz aus.



    Eckart

    Hallo,

    Das ist der bisher heisseste Tip, bin von der Fachkompetez in diesem Forum tief beeindruckt! Auch die Art und Weise wie sachlich und inhaltlich Eckart die Dinge angeht und vermittelt gefällt mir außerordentlich

    Ich freue mich zwar über das Kompliment, doch sollte man nicht vergessen, dass ich mich auch mal irren kann wie z. B. hier:

    Der Drehzahlmesser greift nicht das Kurbelwellensignal, sonder ndas Zündungssignal bei X9390 ab.

    Stimmt !

    Zum Glück macht es keinen großen Unterschied für den daraus abgeleiteten Tip, dieses Signal zur Anzeigeeinheit zu kappen.

    bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden hab

    Eigentlich schon.

    Allerdings wäre dann vermutlich auch der Begrenzer und die rote Begrenzerlampe deaktiviert

    Der Begrenzer wohl eher nicht, denn um die Begrenzung muss sich die Zündung kümmern.

    Bei der F650GS gibt es auch gar keine solche Lampe, aber einen Begrenzer.

    Da es bei der F650GS keine solche Lampe gibt, weiß ich nicht, wie sich das in diesem Punkt verhält.

    Bei meiner F800GS hätte ich zwar eine solche Lampe, würde sie aber nicht vermissen, weil zumal mein Navi-Halter sie verdeckt.

    sondern knipse stattdessen den Pin (männlich) in der Steckverbindung der Tachoeinheit ab

    Im Prinzip. Bevor man so etwas tut, sollte man sich aber sicher sein, da man den Schritt nicht rückgängig machen kann., sei es weil man sich geirrt hat oder den eigentlichen Fehler beheben konnte. Eine durchtrennte Ader wäre leichter zu flicken, die nicht-invasive Lösung wäre ein Zwischenstecker.


    abe definitiv den 18-Pin-Stecker. Welcher Pin, welche Kabelfarbe ist die Richtige?

    Und bei allen Tips bedenken, dass sie sich eigentlich auf eine F650GS beziehen, in der Hoffnung, dass sie auch auf die G650 passen. Nach meinen Unterlagen und denen, die KöfferliRebel verlinkt hat, wäre das Pin 3 ... bei der F650GS. In der von Dir wiedergegebenen Tabelle vermutlich Pin 12 - RPM = Revolutions Per Minute


    Eckart

    Hallo Reiner,

    Aufmachen werde ich die Einheit erst, wenn ich mit einer zweiten Testeinheit wirklich die Gewissheit habe, das es die Einheit ist und nicht am Kabelstrang liegt.

    Den Hinweis von Mac auf den Fall, bei dem die Tachoeinheit die Zündung gestört hat, halte ich für einen sehr heißen Tip, Deine Vorsicht aber trotzdem verständlich, weil sich irgendwelche Wackler u. ä. ja auch beim Anschließen oder Trennen von Einrichtungen an diesem Kabelbaum zeigen können.

    Ich weiß nicht, wie einfach für Dich Beschaffung einer "zweiten Testeinheit" ist, aber wenn Du nicht so lange warten willst:


    Das Signal des Kurbelwellensensors wird einmal von der Zündung verarbeitet, daran parallel geschaltet ist aber der Drehzahlmesser, von dem ja in Frage steht, ob er das Signal stört. Zumindest bei der F650GS ist das so.

    keine Information darüber gibt, wie man die Einheit der G 650 GS öffnet und wie sie dann von innen aussieht.

    Aus der äußeren Form muss man schließen, dass es auch innen anders aussehen muss und leider kann ich in diesem Punkt auch nicht weiterhelfen. Aber Du könntest ja versuchen, das Signal des Kurbelwellensensors zu identifizieren und nur den Zweig zu den Instrumenten hin aufzutrennen. Am Besten Du orientierst Dich an den Kabelfarben.

    Wenn ich mich richtig an die Steckverbindung bei der F650GS erinnere, war das ein Flachbandkabelstecker, da könnte man einen 1:1-Steckadapter mit Trennung des einen Signals verwenden, wenn der Eingriff in die Verkabelung nicht-invasiv sein soll. Man hätte dann keine Drehzahlanzeige mehr, aber ein fahrendes Motorrad.

    Ein Drehzahlmesser ist - im Gegensatz zum Tacho - keine Pflicht, aber wenn er Dir fehlt, könntest Du ja ein Zubehörinstrument installieren, wenn Dir das Originalersatzteil zu teuer ist und dessen Reparatur aussichtslos erscheint.


    Eckart

    Hallo Lawy,

    erst einmal - weil es noch keiner getan hat - ein Willkommen in diesem Forum !

    Wenn auch mit ein wenig schlechtem Gewissen meinerseits, weil ich Deine Frage nur teilweise beantworten kann.

    Entschuldigung fur mein Deutsch

    Dafür nicht, aber es könnte es natürlich dem Einen oder Anderen erschweren, Deine Frage zu verstehen.

    Mein motorrad: https://imgur.com/FLAO0aH

    Vom Design könnte mir das auch gefallen, obwohl ich von tarn- und anderen dunklen Farben zugunsten einer besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr wieder etwas abgekommen bin.

    Wann ich in Deutschland fahre, brauche ich weitere dokumente/papiere fur der auspuff?

    Ja, entweder ist das Teil in den Fahrzeugpapieren eingetragen, wenn es nicht zur Serienausstattung gehört oder aber - und das ist der Normalfall - gibt es eine Allgemeine Betriebserlaubnis, kurz ABE, nachzulesen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/…is_f.C3.BCr_Fahrzeugteile

    Da steht auch, dass man diese nicht mitführen muss, wenn ein E-Prüfzeichen drauf ist, aber in Deinen Fotos kann ich keins erkennen.

    Ob für Fahrzeuge aus dem EU-Ausland andere Regeln gelten, weiß ich nicht, aber ich bezweifle das wegen der Harmonisierung der Regeln. Wie sind denn die niederländischen Regeln ? Ohne Harmonisierung würde es sowas wie das E-Prüfzeichen nicht geben.

    In der ABE kann auch erfasst sein, für welche Fahrzeuge sie gilt (Auflistung der Modelle), nur nicht modellgebundenes Zubehör ist darin nicht beschränkt.

    Haben sie diese papieren und konnen sie das nach mich e-mailen?

    Warst Du schon mal auf die Idee gekommen, Google zu befragen ?

    Da kommen erstaunlich viele Treffer, vor allem aus Foren für andere Motorradmodelle mit der gleichen Frage für den Auspuff mit genau dieser Nummer, oft mit dem Rat, beim Hersteller zu fragen, leider nicht mit dem gesuchten Dokument selbst. Aber vielleicht hast Du ja Glück und der Hersteller oder ein Mitleser antworten damit.


    Ich habe außerhalb der TÜV-Prüfung noch nie die Kontrolle meines Auspuffs erlebt. Aber das kann natürlich anders sein, wenn man damit auffällig wird.


    Eckart

    Hallo,

    War ein wenig überrascht, dass SW 12 eine ungewöhnliche Schlüsselweite sein soll. Hätte ich eher von 15, 18 oder 20 gedacht

    Wegen des 12ers hatte ich mich auch gewundert, aber so kann man sich irren. Angeregt durch das Thema habe ich mal "Allwissend" befragt und tatsächlich ist es so: https://de.wikipedia.org/wiki/…elweite_am_Werkst.C3.BCck

    Wenn ich unterwegs bin spanne ich keine Kette nach, das mache ich vorher.

    Bei Reisen von manchmal mehreren Tausend Kilometern und nicht mehr taufrischen Verschleißteilen kann es trotz eingehender Kontrolle vor der Abfahrt dazu kommen, dass einen dieses Thema unterwegs einholt. Daran ändert auch nichts ein

    Kettenöler .


    sehr schnell und hochprofessionell

    Ich zweifle zwar nicht an den Leistungen des ADAC als Pannendienst, aber man ist ja auch schon mal im Ausland unterwegs und außerdem fehlen oft, wenn nicht meistens, die passenden Ersatzteile, sodass es beim Transport zu einer Werkstatt bleibt. Aber mit Werkzeug werden die wohl gut bestückt sein, auch einem 12er.


    Eckart

    Hallo Jürgen,

    In der Plauderecke erlaube ich mir mal, das Problem zwar ohne Erfahrungen, aber aus praktischer Sicht zu beantworten:

    Ist halt blöd für mich, mit dem Motorrad dorthin zu fahren, zwei bis drei Sunden abkühlen lassen um dann zu strahlreinigen.

    Auch wenn der Motor das Trockeneis heiß vertragen sollte, möchte derjenige, der den Strahler bedient, sich vielleicht nicht die Finger am heißen Motor(rad) verbrennen. Da Du ja sowieso einen Termin für so eine Aktion machen müsstest, böte sich an, bei dieser Gelegenheit den zeitlichen Ablauf und eine eventuell erforderliche Vorbereitung zu klären. Ob da die vorgeschlagene Hänger-Aktion wirklich eine Zeitersparnis bedeuten würde ?


    Und: Solltest Du das Angebot in Spandau nehmen: Während Dein Motorrad Trocken-Eis genießt, könntest Du selbst Speise-Eis genießen - im Florida.


    Eckart

    Hallo Wolfgang,

    Ich hatte es kürzlich auf einer Tour mit mehreren Fahrern unterschiedlichster Maschinen erlebt, dass ein dringend benötigtes Werkzeug nicht vorhanden war. Es handelte sich dabei um einen banalen 12er-Schlüssel, den man benötigt hätte, um einen gebrochenen Hauptständer an einer Suzuki abzuschrauben.

    Als ich vor längerer Zeit mal in einem Laden ein 12er Schlüssel suchte, erzählte der Verkäufer, dass das eine Autogröße sei, d. h. in der Fahrzeugbranche offenbar gängig, wie Du ja in Deinem Beitrag indirekt auch bestätigt hast, aber sonst im Maschinenbau unüblich, jedenfalls enthalten kleinere Sets keinen 12er Schlüssel.


    Nun stellt sich die Frage, auf welche Art Reparaturen man unterwegs vorbereitet sein muss. Der Abbau eines Hauptständers zählt m. E. ich nicht dazu.


    Das serienmäßige Bordwerkzeug der Zweizylinder-F ist ja sehr spärlich und ich frage mich manchmal, was man damit anfangen kann. Was man aber vielleicht unterwegs dabei haben sollte ist Werkzeug für einfache Wartungsarbeiten, die zwischen den Inspektionen mal anfallen können, z. B. das Spannen der Kette. Dafür habe ich mir einen 24er Schlüssel zugelegt, der auf Touren (Reisen und mehrtägige Ausflüge) dabei ist. Ansonsten bin ich nicht der große Schrauber und habe unterwegs nur wenig zusätzliches Werkzeug dabei (Sternschlüsselsatz und noch ein paar andere Schraubenschlüsselweiten), ansonsten nur noch einfache Hilfsmittel wie Klebeband und selbstverständlich Ersatzglühbirnen.


    Glücklicherweise war meine F800GS bisher pannenarm, sodass unterwegs fehlendes Werkzeug für mich bisher kein Thema war, von der genannten Ausnahme des 24er abgesehen.


    Eckart

    Hallo Marco,

    Hab mich falsch ausgedrückt.

    Kann man wohl sagen, denn nur so sind Antworten zu erklären wie

    EINMAL kannst Du dein Smartphone direkt an die Batterie anschliessen, dann brauchst Du ein neues.

    Handys arbeiten immer mit einer anderen Betriebsspannung als 12 Volt, haben aber einen Anschluss für irgend eine Speisespannung, entweder die des Netzteils oder der Bordspannung, dafür hast Du bestimmt einen Adapter. Oft sind diese in dicken Steckern versteckt. Heutige Handys haben alle einen USB-Anschluss, damit hast Du 2 Möglichkeiten:

    • Einen Adapter mit einem USB-Stecker für das Handy auf der einen Seite und einem Bordsteckdosen-Stecker auf der anderen Seite; der Spannungswandler ist dann Teil des Anschlusskabels, oft im dicken Stecker versteckt; am Motorrad ist dann eine Bordsteckdose -> Link von Michel
      Das ist auch die Lösung, die Du an Deinen anderen Motorrad hast.
    • Das hast einen Adapter im Motorrad und eine USB-Steckdose am Motorrad: der Spannungswandler ist dann im Motorrad. -> Link von irreritaker
      Einen Warnhinweis will ich zu dieser Variante noch loswerden: Manche Adapter mit USB-Anschluss haben einen hohen Ruhestrom, der eine nennenswerte last auch dann bedeutet, wenn nichts angeschlossen ist. Das kann dazu führen, dass man nicht mehr starten kann, wenn das Motorrad einige Tage stand. Baut man so etwas fest ein, sollte man sich entweder davon überzeugen, dass der Ruhestromverbrauch klein ist oder man schließt ihn an einen von der Zündung geschalteten Stromkreis an.

    Ich möchte mein Handy anschließen. Benötige ich dafür diesen Einbausatz 71607688380 oder darf ich es direkt an die Batterie oder der vorhandenen Steckdose anschließen?

    Dass dieser Einbausatz nichts damit zu tun hat, wurde Dir ja schon gesagt und ich musste auch erstmal die Suche bemühen um zu sehen, was es ist. Normalerweise kennt das Publikum solche Nummern nicht auswendig.

    Wenn ich das richtig sehe, hat das Teil verschiedene Abgänge um etwas zu versorgen und man könnte überlegen, sich daran zu hängen, wenn man das Teil schon hat - aber wirklich nur dann.

    An meinem anderen Motorrad hab ich eine Zigarettenanzünderdose eingebaut und in diesem steckt das Ladekabel für´s Handy, so wollte ich es bei der BMW auch machen.

    Genau so, warum denn nicht.

    Ich bin mir immer unsicher bei der modernen Elektronik wie BUS-System usw. Zu meiner Zeit war alles einfacher. Ein Kabel: Strom oder nicht und heute brauch man leider für fast alles ein Computer.

    So modern ist die F650 Einzylinder gar nicht, sie hat auch keinen CAN-Bus. Aber selbst bei den moderneren Motorrädern kann man direkt an die Batterie gehen.


    Eckart

    Hallo Falk,

    Mit Regen komme ich ganz gut klar, habe selber ja nur Motorrad und Fahrrad und fahre deshalb eh bei jedem Wetter.

    Ich war mit jemandem unterwegs, der weil ohne Auto fast nur Motorrad fährt und nun wegen des Regens nie wieder nach Schottland will. Es ist auch weniger die Frage, ob man damit klar kommt oder ob es Spaß macht.

    Abends noch rauf zum Arthurs Seat

    Wenn es nur um die Ausssicht geht: Vom dem in der Stadt gelegenen Calton Hill gegenüber sieht man die Stadt mindestens genauso gut, aber von dort war zu sehen, dass Arthurs Seat offenbar ein beliebtes Ausflugsziel ist, so viele Leute, wie da rauf stiegen. Leider erforderte der Zeitbedarf das Setzen von Prioritäten wegen des begrenzten Zeitkontingents Abstriche, sodass ich selbst nicht da oben war. Ich bin auch nicht sicher, ob sich dieses Ziel für eine Nachtwanderung eignet, allerdings wird es um diese Jahreszeit dort erst um 22:30 dunkel.

    Pfingsten 2018

    Das dürfte eine gute Wahl sein.

    Ich benutze als Routensoftware Tyre habt Ihr damit Erfahrungen?

    Weil in der Garmin-Welt "aufgewachsen", nutze ich auch die zugehörigen Werkzeuge, denn die Umsetzung aus anderen Programmen macht Arbeit und ist oft mit Problemen verbunden. Mein damaliges Zumo 550 hatte den Regen dort leider nicht überstanden. Tyre fiel hier aber schon öfter als Stichwort, vor allem im Zusammenhang mit TomTom - da werden Dir andere sicher besser helfen können als ich. Welche Fragen hast Du denn konkret ?

    Vielleicht Aktivitäten für regnerische Tage?

    Es gibt ja jede Menge Schlösser, Burgen und Kirchen, die man gesehen haben muss auch ohne dass es regnet.

    Wir hatten - wenn ich mich richtig erinnere . in Melrose Abbey eine (zeitlich befristete) Membership einer Organisation erworben, der zahlreiche historische Einrichtungen angehören (aber nicht alle !) und damit eine Art Kultur-Flatrate, die sich lohnt, wenn man mehrere der angeschlossenen Einrichtungen besucht.


    Gute Reise

    Eckart

    Hallo Marco,

    Ich habe meine bei einem Händler gekauft. Dieser meinte aber das Motorrad gehört einem seiner Mitarbeiter privat. Das Serviceheft ist regelmäßig abgestempelt worden. Kettensatz und Reifen sind neu.

    Hast Du es nun bei einem Händler gekauft oder von einem Händler ?


    Das berührt nämlich die Frage nach der Gewährleistung, die ein Händler (Verkäufer: Firma XYX) nicht ausschließen kann, bei Privatverkäufen (Verkäufer: Herr XYZ) ist das aber zulässig und auch die Regel. Zumindest wenn der Mitarbeiter das Motorrad nicht selbst gefahren ist, könnte das ein Hinweis auf eine Umgehungstrategie sein, die Anhaltspunkt für einen Haken sein könnte.


    Die übrigen Umstände hören sich aber nicht schlecht an und so hoffe ich für Dich auf gutes Wetter und wünsche Dir viel Freude mit Deiner Neuerwerbung.


    Eckart