Bremsbeläge wechseln - Videoanleitung

  • Hinten: (etwas detaillierter. Anschauen, auch wenn man nur die vorderen wechseln will)


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    Vorne:


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    Habs mir sicherheitshalber schon auf der Platte archiviert. Falls die Videos nicht mehr online sein sollte, einfach PN. Ich bin NICHT der Urheber der Videos!

  • Geht ja schneller und einfacher als ´nen Tisch abzuwischen!



    Weil ich es noch nie gemacht habe, habe ich es mir wesentlich komplizierter vorgestellt.

  • nichts geht über den professionellen Einsatz des richtigen Werkzeugs zum richtigen Zweck.


    Zumindest der Teil der Anleitung ist schauderhaft.
    Durchschlag und Splintentreiber - das wär mal was...

  • Lieber ´nen richtigen Durchschläger bzw. Austreiber benutzen. Außerdem benutze ich gerne ein wenig Molikote (Kupferpaste), damit die Trägerplatten aufgrund hoher Temperatur nicht am Bremssattel festbacken.


    Ferner empfiehlt es sich, den Behälter für die Bremsflüssigkeit im Auge zu behalten. Aufgrund des Zurückdrückens des Bremskolbens könnte er evtl. überlaufen, wenn mal zwischendruch Bremsflüssigkeit bei abgenutzten Belägen nachgefüllt wurde.


    Außerdem sollte man darauf achten, daß die Befestigungsschrauben für den Bremssattel mit Schraubensicherung eingesetzt werden sollten.


    Und ganz zum Schluß: Wieso muß heute jeder Schrauber diese dämlichen Handschuhe tragen ? Ich meine OK, wenn ich z.B. mit grobem Holz arbeite (Lederhandschuhe), oder am Schweißen bin (Stulpenhandschuhe) oder scharfkantige Sachen bearbeite (Kevlarhandschuhe)......aber doch nicht bei so einer Arbeit !


    just my 2 cents

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  • na dann wollen wir die Empfehlungen mal vervollständigen:


    Bremsbelag Vorderräder:
    Die Ratsche wird auch etwas anders gehalten und es wird nicht mit der Hand drauf geschlagen um die Kraft zu erhöhen.
    So habe ich noch nie jemanden professionell eine fest sitzende Schraube/Mutter öffnen sehen.
    Die Gefahr ist an der 2. Schraube sehr schön zu sehen: das Werkzeug rutscht ab und in der Regel ist dann wenigstens der Schraubenkopf angetötet.


    Wenn's zu schwer geht wird der Hebel verlängert und nicht draufgeschlagen (einen entsprechend langen Drehmomentschlüssel hat er ja, wie man später bewundern kann).


    Professionelles Arbeiten fängt mit dem richtigen des Werkzeugs und dessen professionellen Einsatz an.
    Wenn ich diese Anleitung sehe, weiß ich warum ich beim gebrauchten Mopedkauf auf das Attribut Checkheft gepflegt achte.
    Vor allem wächst ja auch das Volumen der Laien-Wartungsversuche an. Ist ja so einfach, wie man im Internet ja verfolgen kann.


    Insofern kann man allen nur raten: lasst die Finger davon, wenn ihr es nicht gelernt habt!

  • Hä, wo braucht der denn ne Ratsche, baut der etwa das Rad aus????


    Ich gebe zu die Videos nicht geschaut zu haben, ich weiß ja wie es geht :blink:


    Da muss man nix losdrehen, Kolben samt Belag vorsichtig zurück drücken (bei der Einkolben-Bremse ist die Verkantungsgefahr gering, wenn man es vorsichtig macht, und es geht ja auch nur um den normalen Wirkbereich der Bremse), Sicherungsstift raus, Splint ausschlagen (mit Profitool, ein großer Nagel mit abgeflexter Spitze taugt aber auch, Hauptsache Stumpf und kein "anderes Werkzeug"), Beläge entnehmen, Kupferpaste auf neue Beläge aufbringen (Richtige Seite :cool: ), neue Beläge einsetzen, Splint einpressen (dafür nehme ich immer eine Schraubzwinge, so drückt er sich ganz weich rein), Sicherungsstift, Pumpen bis der Kolben wieder anliegt, Funktionsprüfung, Probefahrt mit ABS-Test.


    Wo braucht er da ne Knarre :confused:


    Und natürlich sollte man auf eine Knarre nicht schlagen, andererseits ist ein Dremo aber auch ungeeignet zum Lösen von Schrauben, außer er hat einen Umschalter auf "Löse/Linksbetrieb". Das kenne ich eher von Heimwerkertools als von Profi-Schlüsseln, obwohl es praktisch ist.


    Trotzdem ist Hebel verlängern natürlich richtig, geht ja auch bei einer normalen Knarre bspw. durch ein Verlängerungsstück, oder wie bei den Wernersens mit nem zölligen Rohr. Muss man nur gucken ob die wirklich noch trekkt, oder vergrießgnaddelt is. :rofl:

    õ-ó :dance1: Lars


    Bin zwar gerade nicht viel hier unterwegs, aber trotzdem noch da :wave:

  • Ah, OK. Festsattel vs. Schwimmsattel an der Dakar.


    Aber warum er das Teil abmontiert um nach der Anpressfeder zu schauen... ob die funktioniert merkt man eigentlich doch beim einsetzen der neuen Beläge? :g:


    Werkzeugeinsatz vier Minus, hatte mir meine eigene Reaktion auf den Feinmechanikerschraubendrehereinsatz weniger deutlich vorgestellt, aber da dreht sich selbst mir alles um. Ausserdem scheinen seine Außentorx-Bits von der Passgenauigkeit her mal ganz schlecht zu sein. Oder die Schraubenköpfe haben es schon derbe hinter sich.


    Ja, doch, gutes Werkzeug und richtiger Einsatz - und ich hab's auch nicht gelernt, und Kriege immer wieder einen auf den Deckel, zurecht - ist schon wichtig wenn man selber schraubt.

    õ-ó :dance1: Lars


    Bin zwar gerade nicht viel hier unterwegs, aber trotzdem noch da :wave:

  • Gerade beim Thema "Bremsen" sollte man schon wissen, was und wie man es tut.


    Wenn das Mopped nicht mehr fährt, ist schon Scheiße. Aber wenn es nicht mehr anhält, ist noch schlechter ! :cursing:


    Mal von den Fehlern abgesehen, finde ich solche Anleitungsvideos eher problematisch. Darin wird dann jedem noch so Unbegabten vorgegaukelt, es könne alles selbst machen.


    Das geht doch schon damit los, wie das Fahrzeug entsprechend aufgestellt / gesichert wird. Eben der richtige Einsatz des richtigen Werkzeugs usw.


    Dann sollte man sich das lieber von einem Profi erklären und zeigen lassen, dann versteht man evtl. auch die Hintergründe.

  • Professionelles Arbeiten fängt mit dem richtigen des Werkzeugs und dessen professionellen Einsatz an.
    Wenn ich diese Anleitung sehe, weiß ich warum ich beim gebrauchten Mopedkauf auf das Attribut Checkheft gepflegt achte.


    Absoluter Irrglaube. Was ich schon in Werkstätten erlebt habe - zugegeben nicht BMW. Mit der Dose haben sie mich mal mit nicht entlüfteten Bremsen losfahren lassen. An der roten Kreuzung musste ich das erste Mal bremsen und hab gedacht, ich trete auf einen Luftballon! Gott sei Dank war ich nicht schnell unterwegs. Man muss bloss hier und in anderen Foren mitlesen, was die Leute alles von ihrer Werkstatt zu berichten haben.


    Da hat man einfach Glück oder nicht: Eine gepflegte Maschine von einem privaten Schrauber ist manchmal besser und liebevoller gepflegt als ein scheckheftgepflegtes Fahrzeug. Man weiss es halt nie. Man kann Glück oder Pech haben und das Papier ist jedenfalls geduldig.