Teilenummern / Artikelnummern der Stecker des Spannungsregler

  • Hallo,

    ich habe den Originalregler (Querregler) gegen eine SH775 (Längsregler) ersetzt, in der Hoffnung die Lebenserwartung der LiMa an meiner BMW F800 GS Bj. 2010 zu verbessern.

    Die meiste Zeit brauchte ich um die entsprechenden Stecker zu organisieren, damit ich den Kabelbaum nicht ändern musste.



    falls jemand die Stecker benötigt (und sich die Zeit sparen will), hier die Bestellnummern bzw. Artikelnummern


    bei BMW (Autohändler) erhältlich

    Buchsengehäuse 4-poliger 12521427964

    Universalbuchsengehäuse 3-polig 61138352304

    Rundsteckhülse für 3-polig 61130007449


    über Internet (weil bei BMW nicht gefunden)

    Hert + Buss Kontaktstifte für 4-polig 50253299

    Hert + Buss Dichtstopfen für 4-polig 50282023099

  • Nun ja ... das Problem der LiMa bei den Modellen vor/bis Anfang 2011 ist die falsche Kühlung durch das (bezüglich der Kühlung) falsch dimensionierte Polrad. Der Wechsel des Reglers alleine, wird da nicht viel bringen.


    PS.: Seit 2011 gibt es (von BMW) die alte Variante nicht mehr (außer irgend wer holt so ein Teil aus alten Lagerbeständen heraus - dürfte dann aber kein BMW-Partner sein). Meine wurde 2013 (zwangsweise) gewechselt - das war bei 89 Tkm und mittlerweile hab ich 100 Tkm mehr drauf und die LiMa läuft immer noch ohne Probleme.

  • Nun ja ... das Problem der LiMa bei den Modellen vor/bis Anfang 2011 ist die falsche Kühlung durch das (bezüglich der Kühlung) falsch dimensionierte Polrad. Der Wechsel des Reglers alleine, wird da nicht viel bringen.


    Nun ja .... warum soll der Umbau des Reglers nicht viel bringen?


    weniger Wärme -> weniger Probleme mit der Kühlung ....


    ich bin offen für neue Ansätze ....



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  • weniger Wärme -> weniger Probleme mit der Kühlung ....

    Regler Wechseln heißt in dem Fall wohl, dass der Regler weniger warm wird ... aber nicht die Windungen am Stator, der durch die Umdrehungen warm wird.


    Oder anders gefragt: Warum ein Bauteil wechseln, das erst nach der Problem-Stelle zum Einsatz kommt? Wie soll das dann das Problem lösen?

    Die nichtverbrauchte Energie wird zwar im Regler "verbrannt", ist bei der F800 aber nicht das Problem (wie bei der Ur-F durch falsche Lage des Reglers und dadurch falsche Kühlung), sondern die LiMa selbst und der zukleine Ölfluss zur Kühlung des Stators ist das Problem.


    Meine Werkstatt hat sich damals selber erst mal schlau gemacht und mir das Problem auch verständlich aufzeigen können ... war dann aber auch der Punkt (wegen Schwierigkeiten bei der Ersatzteil-Besorgung zu der Zeit), weswegen ich dann doch mal wieder zu meinem Freundlichen hatte gehen müssen.


    Hatte danach zwar Probleme dann mit dem LKL, was zu der Zeit auch gerade fällig war und gleich mit gewechselt wurde, ist aber eine andere Geschichte.

  • Regler Wechseln heißt in dem Fall wohl, dass der Regler weniger warm wird ... aber nicht die Windungen am Stator, der durch die Umdrehungen warm wird

    Lesen:

    Hallo,

    ich habe den Originalregler (Querregler) gegen eine SH775 (Längsregler) ersetzt, in der Hoffnung die Lebenserwartung der LiMa an meiner BMW F800 GS Bj. 2010 zu verbessern.



    Wenn der SH775 wie rotax meint kein Shuntregler/Querregler ist, welcher die Wicklungen kurzschliesst, sondern eben einen Längsregler welcher nur die abgebenen Spannung kontroliert, dann lösst es das Problem.


    Gemäss Shindengen, ist es in der Tat ein Längsregler und damit das Problem der überhitzenden Wicklungen gelöst. :thumbsup2:

    http://www.shindengen.co.jp/product_e/electro/catalog.html


    Dass rotax ein Blödsinn machen würde, der nichts bringt, hätte ich ja auch nicht erwartet :happy:


    Richtig kühlen muss man den Regler aber immer noch:

    Shuntregler werden bei hoher Drehzal und wenig Last warm, (Mit MOSFET weniger als mit klassischen Thyristor)

    Längsregler werden hingegen bei viel Last warm.

  • :thumbup:

    endlich jemand der mich versteht :)


    noch eine kleine Anmerkung, der Einbau eines Längsreglers kann man auch als Micro-Tuning ansehen.

    Die mechanische Leistung die nicht mehr in elektrische Leistung umgewandelt und dann sinnlos "verbrannt" wird, hat man theoretisch ein mehr an mechanischer Leistung.


    Die Schätzungsweise zusätzlichen 100-300 Watt habe ich bisher aber noch nicht wirklich gespürt und waren ja auch nicht der Grund für die Umrüstung.