Weißes Kettenfett auch für Slipwagen?

  • Eher ein Lithiumfett nehmen, das ist wasserunlöslich. Jedenfalls löst sich Kettenfett bei Wasserkontakt.


    Ich nehme an, das du die Lager fetten willst. Und die im Wasser eintauchen. Eventuell wäre auch Vaseline nutzbar, ebenfalls Wasserunlöslich. Aber ich glaube nicht ganz so druckfest, wie es benötigt wird.

  • Falls du auch in Salzwasser segelst, würde ich unbedingt Bootsfett nehmen, da seewasserbeständig.

    Beispielsweise so etwas bekommt man mit der Fettpresse auch wirklich dahin, wo es gebraucht wird.

  • Falls du auch in Salzwasser segelst, würde ich unbedingt Bootsfett nehmen, da seewasserbeständig.

    Beispielsweise so etwas bekommt man mit der Fettpresse auch wirklich dahin, wo es gebraucht wird.

    Das gibt es auch in Tuben ähnlich Zahnpasta, so dass nicht zwingend eine Fettpresse benötigt wird. Ich nehme das schon einige Jahre um z.B. Auch die Schwingenlager zu fetten und bin sehr zufrieden...

  • Hallo Jens,

    Kann man Weißes Kettenfett auch für die Räder eines Slipwagens verwenden, ohne das Gewässer zu versauen?

    Ungeachtet der Frage, ob die Substanz für den vorgesehenen Zweck überhaupt geeignet ist (das haben einige Mitautoren in diesem Thread in Frage gestellt): Ich kenne mich in diesen Themen nicht so gut aus, weiß aber, dass das Sicherheitsdatenblatt DIE Quelle für Antworten auf solche Fragen ist. Im Netz findet man es für das bekannte S100 etwa hier:

    http://www2.produktinfo.conrad…ETTENSPRAY_300ML_S100.pdf

    oder

    https://www.polo-motorrad.de/m…/0/398751/DE000805989.pdf (2.0)

    und in letzerem u. a. den Hinweis:

    Wassergefährdungsklasse 2 (Selbsteinstufung): deutlich wassergefährdend

    Zum Vergleich habe ich mal nach dem Sicherheitsdatenblatt des von vosse empfohlenen Bootsfetts gesucht: https://media1.svb-media.de/me…9c1b404c76600397c344a.pdf

    und darin: Wassergefährdungsklasse (Deutschland): 1,

    was für schwach wassergefährdend steht.


    Wasserlöslich ist es laut diesen Angaben wohl trotzdem nicht, was natürlich nicht ausschließt, dass die Schmierwirkung unter Wasser eingeschränkt ist.


    Eckart