Vergaser-F 650 schaltet sich ab, startet nicht

  • Glückwunsch zur Problembehebung !


    Vielleicht könntest Du anderen, die den Fehler nach Dir eventuell noch haben und danach im Forum suchen, helfen, indem Du etwas genauer beschreibst, wie sich der Kabelbruch genau dargestellt hat, wo genau er war und wie Du das Problem behoben hast.


    Eckart


    Holy moly! Den Teil hab ich überlesen!
    Aber die Geschichte ist schnell erzählt, direkt an dem Ringkontakt (der auf die Batterie geschraubt wird) war die Kontaktstelle kaputt. Ließ sich erfühlen, aber nicht sehen, da das an der entsprechenden Stelle ummantelt ist. Weiß aber auch nicht, ob das da alles original ist.

  • Jo, sowas gammelt schonmal ab. Kupfer fliest. Es hat zwar eine sehr hohe Viskosität, aber es hat eine Viskosität. Man quetscht den Kabelschuh drauf, dann ist alles noch fest gepresst. Im laufe der Jahre fliest das Kupfer weg, der Druck lässt nach und Feuchtigkeit kann dazwischen kriechen. Dann bildet sich Grünspan oder Patina, nichtleitend. Die Kontaktfläche verkleinert sich, irgendwann ist dann halt so klein, das Hitze dazu kommt und es verschmort und je nach dem, keinen Kontakt oder sogar Schmelzspuren durch Überhitzung.


    Hatte die Woche beim Nachbar das selbe, 1400er Intruder Bj irgendwann anfang 90er. Batteriekasten ist eine Blechbox hinter dem Motor an der unteren Kante des Getriebes. Hinter Auspuff und Kardan liegend. Batterie muss man von UNTEN reinschieben, nachdem man sie vorher angeschlossen hat und dann drückt es die Anschlüsse oben aus der Blechbox raus, schön gut sichtbar und genau dort wo das Spritzwasser das am Motor unten entlang fliest dann abtropft wärend der Fahrt. Jede Regenfahrt also Stress für die Anschlüsse.


    Nun ist ein neuer Kabelschuh hingequetscht 16mm², der wohl hoffentlich wieder 10-15 Jahre hält. Am Kabelrest sieht man genau wie das Wasser seine Wirkung dort entfaltet hat, 16mm² Feindrähtig, zwischen den Drähten Oxidationen und Gammel. Gleich mal 1,5cm weggekürzt, bis wieder frisches Material da war.