Leere Batterien, Anlasser-, Neutrallampen-, und Seitenständerschalter Stromkreis

  • Hallo zusammen,


    ein weiterer Tag der E-Fummelei ist gestern vergangen. Wie angekündigt, hier meine steile These:

    Endurist und ich haben das Diodenrelais ohne Brücke zwischen Pin 1 und 6, also nicht wie auf folgenden Schaltbild:

    Diodenrelais.png


    Ich habe mir folgende Zeichnung umgestrickt, komme mit diese Schaltplänen nicht so gut zurecht:

    Start-00.png


    Wenn alles richtig gezeichnet ist, sollte ungefähr das dabei rauskommen:

    20210704_063451_autoscaled.jpg


    Und was passiert jetzt, wenn a) die Brücke in dem Relais zwischen Pin 1 und 6 nicht vorhanden ist und b) ich die Leitungen vom Steuerstromkreis des Anlasserrelais vertausche? Die falsche Zeichnung habe ich abgebrochen, so ganz passt das noch nicht, aber ich habe die besagten Anschlüsse an meinem Starterrelais getauscht. Laufen tut sie und die Spannung bricht beim Starten noch ein, aber nicht mehr so stark (9V vs. 10V) . Kann das Ursache für die leer gelutschten Batterien sein bei einigen F-Treibern, wie z.B. auch bei mir? ACHTUNG: Es folgt die falsche Zeichnung, ggf. habe ich auch oben schon einen Fehler. 20210704_063525_autoscaled.jpg


    Nachtrag: Und die Funktion der Diode, die in keinem offiziellen Schaltplan eingezeichnet ist V9401, erschließt sich mir nicht. Aus meiner Sicht überflüssig. Freue mich auf Eure Anregungen!

    Einmal editiert, zuletzt von Seevetaler () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Spulen ist das Vertauschen egal. Sie zieht so oder so an. Aber sie könnten eine Diode zur Entstörung drin haben. Wenn Spulen abschalten, erzeugen sie eine heftige Gegenspannung durch das zusammenbrechende Magnetfeld und das führt zum Funken am Schalter. Der mag das nicht so gerne, wird dann schneller verschleissen. Dort wo also eine Diode zur Funkenlöschung drin ist, wird diese bei Verpolung zerstört. Das braucht nicht sehr viel Strom und daher löst meisten keine Sicherung aus. Danach aber werden die Kontakte verbrannt die dieses Element zuschalten.


    Ich habe mir das Starterrelais noch nicht genau genug angeschaut und messen kann man es leider auch nicht, da die Spule als niederohmiger Widerstand parallel zur Diode liegt. Man hat also immer durchgang. Ist keine Diode, sondern ein Kondensator als Funkenlöschglied da, passiert nix. DC Bauteile arbeiten leider mal so mal so. Nur wenn AC(Hausstromnetz) im Spiel ist, funktioniert Diode nicht, da muss es Kondensator sein. Aber am Moped ist DC. Man kann allerdings den Widerstand mal messen, der müsste wenn man die Messleitungen tauscht sich verändern. Den einmal ist es nur die Spule, einmal eine Diode im Durchgang. Das sollte zu unterschiedlichen Messwerten führen. Ideal wäre dazu allerdings, wenn man eine zweite Maschine für Kontrollmessung hätte.


    Funktionieren wird das Relais allerdings weiterhin ohne Probleme.


    Was die Brücke zwischen 6 und 1 angeht, die ist schon relevant. Sie bringt den Neutralschalter als Masse ans Starterrelais. Ohne diese Brücke muss man Kupplung betätigen, auch wenn Neutral leuchtet. Den leuchten tut es trotzdem. Die zwei Dioden auf Pin 3,4,5 im Diodenrelais sind im Schaltplan nicht eingezeichnet, die zweite Diode dort auf der linken Seite muss extern im Moped sein. Vermutlich im Cockpit nahe der Neutralleuchte bzw dem Anschlusspin dafür.


    Die Zweite Diode hat in meinen Augen keine Funktion, ich kann da jedenfalls nichts sinnvolles erkennen.

  • Vielen Dank für Deinen Input. Das Anlasserrelais hat eine Spulenwiderstand von 4 Ohm, in beide Richtungen gemessen. Es kann natürlich sein, dass eine mögliche verbaute Diode, durch Verpolung bei mir, bereits zerschossen ist.


    Nachtrag: Der 220 Ohm Widerstand ist parallel zu der Relaispule geschaltet und soll dem Schutz des Anlasserrelais dienen, wenn ich es richtig gelesen habe. Denke es ist keine Diode im Anlasser verbaut. Nachtrag Ende.


    Die anderen Dioden kannst Du für den aktuellen Fall außer Betracht lassen, die sind für das Bremslicht verantwortlich.

    Und genau die Brücke fehlt bei mir ... bei einigen anderen. Aber dennoch besteht eine Verbindung am Relaisockel, aus diesem Grund denke ich, ist die Brücke wichtig.

    Und die Diode V9401 soll eigentlich in der Elektronikbox verbaut sein, dort ist sie bei mir nicht! Wie Oesie anmerkte, könnte sie bei mir in der Steckverbindung zwischen Steuergerät und Kraftstoffpumpe sein, mit den blauen Abdeckungen, die muss ich mir nochmals genauer ansehen. Aber auch die Funktion dieser Diode erschließt sich mir nicht.20210702_174501_autoscaled.jpg

    Jetzt, wo ich mir das Foto nochmals anschaue... ja! Die Kabelfarbe kommt mir vom Diodenrelais bekannt vor, obwohl laut Schaltplänen es braun/schwarz sein sollte :/Aber es ist alles schon wieder zusammen gebaut, bei Gelegenheit messe ich den Sockel nochmals durch, der Aufwand ist ja überschaubar. Irgendwo habe ich mal ein Bild mit Beschreibung gesehen, aber ich finde es nicht ... ;(

  • Sagen wir es mal so


    Wenn du starten kannst bei Neutrallampe ohne Kupplung zu ziehen, muss die Brücke da sein.


    Und die zweite Diode verhindert ja nur das Plus an den Minus-Anschluss des Motronic-relais kommt. Da es aber Dauerplus hat, würde Plus-Plus nichts bewirken. Und schaltet man den Dauerplus via Killschalter ab, kann kein Plus mehr irgendwo anliegen, egal ob Diode da oder nicht.


    Also fakt: überflüssig...deswegen in keinem BMW Schaltplan drin, wie in dem englischen Plan auch beschrieben. Wenn du sie trotzdem irgendwo findest, muss sie eine weitere Funktion haben, die sich aus dem Schaltplan nicht ergibt. Vieleicht irgendeine Zusatzausstattung für manche Länder.


  • X9001 ist der Tachoplatine (Dash) Stecker. Der andere Stecker im Cockpit ist X9028 welche auf die Lämpchen und Statusleuchten geht.

    Ich sehe jedoch gerade, dass Crossroadz in Start-00.pdf ein Fehler hat. Der Anschluss des Neutrallicht ist nicht X9001/Pin 7 sondern X9028/Pin8 !! (ich habe ihn schon informiert)-

    Dennoch bleibt es dabei, dass es einen Kurzschluss zwischen der Dauerspeisung des Tachoplatine und dem Neutrallicht geben kann,


    Wie BMS-C, ABS und Dash miteinander verbunden sind, sieht man in "F650GS 00-04" unter http://crossroadz.com.au/F650GS/ElectricalRepairs.html

    Die Belegung der beiden Cockpitstecker findet man in 00-09 Dash Info pdf unter http://crossroadz.com.au/F650GS/ElectronicRepairs.html


    PS: Die original BMW Schaltpläne hast Du?

  • Zurück von eine Probefahrt. Sehr konstante Spannung, lediglich nach einer kleinen Autobahnpassage kurzzeitig ca. 12,9 V, sonst immer 14,0-14,2 V, im Leerlauf 13,8-13,9 V. Vorher hatte ich wesentlich stärkere Schwankungen. Ich denke, die fehlende Brücke im Diodenrelais, bei gleichzeitig vertauschten Steueranschluss am Starterrelais erzeugt einen "fast" Kurzschluss, so lange wie der Startknopf betätigt wird. Das es ohne erkennbare Folgen bleibt, kann ich mir nur durch den hohen Anlasserstrom zum gleiche Zeitpunkt erklären. Aus diesem Grund macht bei mir 1x per anno die Batterie die Grätsche. Das ist meine aktuelle Erklärung, lasse mich aber auch gerne auf eine andere Erklärung ein und die Zeit wird es zeigen. Nach wie vor interessant was die Recherche von Endurist ergibt, in Bezug auf das Diodenrelais und der scheinbar unbekannten Rückrufaktion.

    Wenn du starten kannst bei Neutrallampe ohne Kupplung zu ziehen, muss die Brücke da sein.

    Getestet, geht. Aber die Brücke ist bei mir nicht da, sondern nur eine Verbindung außerhalb des Diodenrelais und aus diesem Grund denke ich, kommt es zwingend auf die richtige Belegung der Ansteuerung des Starterrelais an.

    Also nur die dünnen Leitungen, bei mir jetzt auf der Seite wo die rote Leitung von der Batterie angeschlossen ist, ist die schwarz/gelbe (oder soll es grün sein) angeschlossen und auf der Seite mit der schwarzen Leitung zum Anlasser und dem Motronic Relais ist jetzt die graue angeschlossen. So war es vorher und aus meiner Sicht verkehrt:

    20210703_151845_autoscaled.jpg

    X9001 ist der Tachoplatine (Dash) Stecker. Der andere Stecker im Cockpit ist X9028 welche auf die Lämpchen und Statusleuchten geht.

    Ich sehe jedoch gerade, dass Crossroadz in Start-00.pdf ein Fehler hat. Der Anschluss des Neutrallicht ist nicht X9001/Pin 7 sondern X9028/Pin8 !! (ich habe ihn schon informiert)-

    Dennoch bleibt es dabei, dass es einen Kurzschluss zwischen der Dauerspeisung des Tachoplatine und dem Neutrallicht geben kann

    Ahh, jetzt, ja! Verstanden und auch Deinen Hinweis auf X9028. Das ist wirklich interessant und/oder beängstigend welche Stromkreise nicht abgesichert sind... Die letzten Tage habe ich mit den Crossroadz Plänen gearbeitet, mit meinen Anpassungen der Diode, geändert in den Widerstand und die Belegung des Seitenständerschalter. Und genau die Neutrallampe habe ich bisher nicht gefunden, hilfreich sind dann die von Dir verlinkten, aufgeschlüsselten Schaltpläne der speziellen Baugruppen die zur Verfügung gestellt werden, die sind echt hilfreich auch wenn die ein oder andere Klemme nicht richtig beschriftet ist.


    Und wo ich so das Bild oben einfüge, sehe ich doch glatt etwas Oesie :victory: vorne links, könnte die vom merkwürdigen Stecker sein ... mhh eher die zum Widerstand oder Anlasserrelais, aber gleiche Farbe.


    Hummel Hummel!

  • Ich habe noch folgenden, älteren Beitrag gefunden, in dem meine Theorie bestätigt wird F 650 GS Rückrufaktion Totalausfall Lichtelektrik???? und es im Hause bzw. in einem Hause von BMW zumindest einmal bekannt war. Ich habe mir das Diodenrelais 61367662056 bestellt und werde berichten ob die Brück zwischen 1 und 6 vorhanden ist (und es natürlich zu unserem Treffen am kommenden Wochenenden mitbringen Endurist, verbaut oder nicht verbaut, das überlege ich noch).

    Wie von Michel bereits in dem Diodenrelais Beitrag beschrieben, ist es dennoch denkbar, dass an meiner R13 noch ein weiteres Problem in der Tachoplatine schlummert. Die Kalibrierung der Zeiger (das zucken) ist nicht mehr so schön synchron, bleibe am Ball.

    Aber zumindest kann ich bestätigen, dass das Vertauschen der Anlassersteuerleitungen bei einigen Modellen die Elektrik komplett auf den Kopf stellt und zu diversen, scheinbar unerklärlichen Phänomen führt. Auch denke ich, dass das Vertauschen dieser Leitungen zu Folgefehlern führt (defekte Platinen (meine defekt ABS Leuchte), defekte Relais, Steuerung der Einspritzung usw. usv) insbesondere wenn eine weiterer Fehler auftritt. Und dann sind da noch die von KöfferliRebel genannten nicht abgesichrten Leitungen zu der Tachoplatine und der Motronic, das kann richtig teuer werden und bei dem Alter (unserer älteren F´s) für viele unwirtchaftlich, die sich nicht in die Tiefen der Elektrik stürzen wollen.


    Schönen Sonntag!

  • es

    Eine Möglichkeit wäre ein Tachoproblem. Hier kann es vorkommen dass er sich nicht mehr ganz "abschaltet". Das zeigt sich an Gebrummel im Tacho, zuckende Zeiger und ein dauerhaft erhöhter Ruhestrom welcher dann über Tage dafür sorgt dass sich die Batterie entlädt. Tückisch bei dem Fehler ist dass er zunächst scheinbar nur temperaturabhängig und sporadisch Auftritt. Meine Erfahrung war dass bei direkter Sonnenstrahlung der Tacho sich wohlgefühlt hat und nicht muckte. Bei einem Ruhestrom von 1 mA ist das nicht so. Du solltest den Ruhestrom in verschiedenen Situationen prüfen. Verschiedene Aussentemperaturen. Ich bin dem Fehler nur auf die Spur gekommen nachdem ich beim Ausschalten der Zündung in verschieden Situation den Ruhestrom gemessen habe. Ich habe die Zeit nicht mehr im Kopf meine mich jedoch an so 2 Minuten zu erinnern bis der Strom von ca. 50mA auf ca. 1 ma zurück ging. Im Endstadium floßen besagte 50 mA dauerhaft, da war dann auch das Zucken, Brummel usw. im Tacho dauerhaft vorhanden.

    Tatsächlich, scheinbar zeichnet es sich ab, dass mit der Platine etwas nicht in Ordnung ist. Vor der 7. Überregionalen Stammtischtour nochmals Batterie extern geladen, nach ca. 1.000 km + x in vier Tagen, Batterie deutlich geschwächt. Auch ist mir bei der Kalibrierung der Instrumente zeitweise aufgefallen, dass der Tachozeiger nicht "im Takt war" bzw gar nicht zuckte. Habe den Spannungsregler und die "Transorb" (-diode?) in Verdacht und dann würden natürlich auch die Kondensatoren ersetzt. So werde ich mir die Platine nochmals genauer ansehen und berichten.

  • Erkenntnis: Aus heutiger Sicht spielt es keine Rolle wie das Anlasserrelais angeschlossen ist. Und auch die Brücke im Diodenrelais ist nicht erforderlich.

    Aber wie von Michel und anderen geschrieben, scheint die Tachoplatine ein Problem zu sein, insbesondere bei leeren Batterien. Was ich nicht begreife, dass der Strom, trotz brücken des Messgerätes, im Ruhemodus mir immer 1 mA angezeigt hat.

    Auffällig war das der Tachozeiger bei mir nicht mehr zuckte nachdem ich die Batterie getrennt hatte, schon aber der Drehzahlmesser. Darauf sollte man als Einspritzer-Fahrer achten. Wie häufiger hier im Forum und anderswo berichtet, deutet dass wohl auf sterbende Kondensatoren hin. Auch habe ich die 12 polige Pin-Leiste ausgelötet. Insbesondere Pin 5 (Masse glaube ich) ist nicht ohne, ebenso eine (Masse?)verbindung des einen Kondensators. Auslöten ging nur mit Heißluft und im Verhältnis höherer Temperatur zu den anderen Pins. Grundsätzlich sah alles in Ordnung aus, lediglich der eine Pin des 47uF/16V Kondensator war kalt oder alt, konnte ich fast ohne Temperatur abziehen und Pin 5 war etwas morsch/kalt/alt. Kondensatoren ersetzt, Pin-Leiste ordentlich verlötet. Jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht, insbesondere auf die Batterie. Nach einer Woche Standzeit hat sie tatsächlich noch 12,7 V, leider hat das nix zu sagen ... werde ggf. erneut berichten.

  • Was ich nicht begreife, dass der Strom, trotz brücken des Messgerätes, im Ruhemodus mir immer 1 mA angezeigt hat.

    Ein Ruhestrom um rund 1 mA ist aber nach eigenen Erfahrungen und nach anderen, hier im Forum publizierten Aussagen normal, wobei Werte unter 1 mA und auch über 1 mA gemeldet wurden.

    Welche Elektronik genau den zieht, habe ich nicht analysiert, dass es mehrere Steuergeräte sind, ist aber plausibel, weil alle auch bei abgeschalteter Zündung am Bordnetz hängen.

    Auffällig war das der Tachozeiger bei mir nicht mehr zuckte nachdem ich die Batterie getrennt hatte, schon aber der Drehzahlmesser.

    Wenn ich eins gelernt habe, dann dass das Erscheinungsbild des Tachofehlers vielfältig ist. Ich würde eine Diagnose nicht an bestimmten Merkmalen festmachen, sondern sie nur mit berücksichtigen. Ein Tachofehler kann sich auf den Ruhestrom auswirken, er muss es aber nicht.


    Arbeitet der Prozessor auf der Leiterkarte nicht richtig, kann irgend etwas Undefiniertes passieren, aus dem man auf die eigentliche Ursache nicht direkt schließen kann.

    sterbende Kondensatoren hin. Auch habe ich die 12 polige Pin-Leiste ausgelötet.

    Nachdem die Kondensatoren als Fehlerursache aufgefallen sind, hätte ich Aktionen wie das Auslöten einer Steckerleiste unterlassen wegen der Gefahr der Verschlimmbesserung, sondern mich erst einmal auf den Ersatz der Kondensatoren konzentriert. Obwohl jede Menge anderer Fehler eine Störung verursachen können, ist es einfach das Profitieren von den Erfahrungen anderer, eben nicht das volle Diagnoseprogramm durchzugehen, sondern gezielt bei der Schwachstelle anzusetzen, ein Vorteil, den ich seinerzeit leider nicht hatte.

    Nach einer Woche Standzeit hat sie tatsächlich noch 12,7 V, leider hat das nix zu sagen

    12,7 V stehen für voll. Das ist notwendig, aber nicht hinreichend, d. h. auch eine Batterie, die ihre Kapazität verloren hat, kann voll sein.


    Tachoplatine ein Problem zu sein, insbesondere bei leeren Batterien

    Kann sein, dass schwache Batterien das Auftreten von Fehlern begünstigen, doch darf man das nicht einer echten Ursache gleichsetzen.


    Eckart

  • Kann sein, dass schwache Batterien das Auftreten von Fehlern begünstigen, doch darf man das nicht einer echten Ursache gleichsetzen.

    Es ist so, dass eine leere Batterie die unterschiedlichsten Fehler begünstigt und das nicht nur bei der Einspritzer sondern auch bei der Vergaser F. Sehr interessant der Hinweis von Wayne, dass bei den Einspritzern insbesondere die Lambdasonde bei schwächelnder Batterie die Gemischaufbereitung stört und es zu unrunden Lauf kommt. So auch bei mir, immer ein Anzeichen für leere Batterie, entweder ging sie im Leerlauf auf 2.000 U/min oder warm einfach aus.

    Was mir nicht in den Kopf gehen will, wie die Platine die Batterie leer saugt, insbesondere nach dem Thüringen Wochenende? Die Yuasa Batterie ist ein Jahr alt.

  • Kann sein, dass schwache Batterien das Auftreten von Fehlern begünstigen, doch darf man das nicht einer echten Ursache gleichsetzen.

    Es ist so, dass eine leere Batterie die unterschiedlichsten Fehler begünstigt und das nicht nur bei der Einspritzer sondern auch bei der Vergaser F. Sehr interessant der Hinweis von Wayne, dass bei den Einspritzern insbesondere die Lambdasonde bei schwächelnder Batterie die Gemischaufbereitung stört und es zu unrunden Lauf kommt. So auch bei mir, immer ein Anzeichen für leere Batterie, entweder ging sie im Leerlauf auf 2.000 U/min oder warm einfach aus.

    Was mir nicht in den Kopf gehen will, wie die Platine die Batterie leer saugt, insbesondere nach dem Thüringen Wochenende? Die Yuasa Batterie ist ein Jahr alt.

    Kriechstrom...hasse iwo einen Kupferwurm

    Hatte ich am letzten neuen Laster auch..

    Nach dem we nur mit fremdstrom zum laufen zu kriegen.cheffe tobte und ich war richtig sauer.neu.teuer und pfusch ab werk..


    Kommt vor..hilft nur akribische Suche oder Batterietrennschalter einpflanzen..

    Kennste bestimmt noch vom Bund und den BW kfz..Trennschalter(Knochen) aus und ruhe war.ohne risiko leergenuckelter Bakterien

  • :P T5 :p: und eigentlich wollte er Flieger werden, tja so kann es halt passieren ...

    Kriechstrom sollte aber irgendwann mal messbar sein, das war bei mir leider nicht und ich habe oft gemessen. Was ich gelernt habe, dass es nicht abgesicherte Leitungen und und Zündungsplus gibt auf der Platine. Und insbesondere die 12 polige Steckerleiste ist, neben den Kondensatoren, Fehlerursache Nr. 1, da man sie drunter, ohne auslöten, nicht reinigen kann ( Eckart). Da könnte irgendwo der Kupferwurm drin gewesen sein. Mal sehen wie es weitergeht. Als nächstes mal was mechanisches, die Kupplung rutscht, werde wohl die Federn tauschen, das ist leider so gar nicht meins ...

  • Zitat

    Die Yuasa Batterie ist ein Jahr alt.

    Leider werden die Dinger immer schlechter (egal, welcher Name drauf steht).

    Blei-Säure?

    Welches Ladegerät verwendest Du?

    Ich hatte bei den billigen Luis auch schon sehr flotte Defekte.

    :wave: Hilfe beim Suchen? Forumssuche rechts oben oder besser in Suchmaschine folgendes eingeben: site: f650.de [Suchbegriff]