Hinterrad sitzt fest ...

  • Wie mein Nickname sagt, genieße ich den Ritt auf einer der ersten F 650 er.


    Es stand an Kette, Ritzel und Bremsbeläge hinten zu wechseln.

    Wie gewohnt bin ich es in Ruhe angegangen. Alles war jut bis jetzt.

    Beim Zusammenbau erlebte ich es zu meiner Überraschung, dass - wenn ich das Hinterrad wie beschrieben mit 100 Nm fest schraube, das Rad sich nahezu nicht mehr bewegen lässt.

    Und auch ein kleines bisschen die Schraube wieder lösen hilft nur minimal.


    Im Laufe der Jahre habe ich den Hinterrad ein- und ausbau schon einige Male gemacht und bin gerade ratlos was denn falsch gelaufen sein könnte
    Ich freue mich auf hilfreiche Vorschläge und Ideen ...

  • Das wahrscheinlichste ist - wie Oesie bereits geschrieben hat - dass irgendetwas vergessen oder vertauscht wurde.


    Also bau datt Dingens wieder aus und prüfe anhand dieses Schaubilds (oder Werkstatthandbuch, falls vorhanden), ob alles in der richtigen Reihenfolge verbaut ist.

  • Super ..... danke für die Rückmeldungen und die wunderbare Explosionszeichnung samt Legende ...
    Da weder Scheibe noch Buchse oder Ring übrig geblieben sind beim Einbau bin ich etwas skeptisch .... werde aber morgen nochmal Alles zerlegen .... und mal schauen ...
    sonnige Grüße aus dem Rheinland ...
    Jörg ...

  • Wie sieht es mit der Bremsanlage aus? Hat sich etwas verklemmt? Bei mir hat sich mal im laufenden Fahrbetrieb, obwohl seit einigen tausend km nichts mehr an der HA gemacht wurde die Bremse, Gott sei Dank nicht schlagartig, festgesetzt. Problem liess sich seinerzeit, 5km von meiner Garage nur durch Belüften des Bremszylinders im wahrsten Sinne lösen. Die restlichen km dann nur mit Handbremse wie meistens gebremst.

  • Also ..... Bremse glaube ich eher nicht als Ursache des Dilemma ...
    Belege habe ich jetzt auch neu gemacht, Zylinder raus gehabt und schön gängig gemacht .... ....

    Aber - Alle Tage wieder und so auch jetzt gerade eben - ich hab es nochmal ausgebaut und kritisch angeschaut ..... und finde den Fehler nicht ....
    Die Lager laufen schön, an einer Seite - siehe Foto habe ich die Distanzhülse raus geholt und auch hier ist kein Problem sichtbar ...
    Rechts habe ich dann auch noch mal - zum Ausprobieren - eine zusätzliche U Scheibe mit eingebaute ......
    Aber sobald ich die Achsschraube wieder in wenig intensiver anziehe, fängt das Rad an zu blocken.
    Und wenn es dann mal Richtung 70 / 80 Nm geht, dann steht es nahezu fest. ....

    Ich hänge mal ein paar Fotos an .....

    Und wer noch weitere Ideen und Impulse für meine Hinterrad Meditation hat ....... herzlich willkommen ... :-)
    Danke auch schon jetzt an die willigen helfenden Geister
    Gruß Jörg Linke Seite Distanzhülse plus Gummi und Federring ....jpegLinks außen.jpegLinks Gabel, Bremse und Rad.jpegRechts außen.jpegRechts Gabel und Rad mit zusätzlicher U Scheibe.jpegRechts Gabel und Rad.jpeg

  • könnte es sein, dass die Distanzhülse in der Nabe zwischen den Lagern nach dem Anziehen die Kugellager blockiert ?

    ohne Anpressdruck läuft alles

    Sitzen die Lager im Hinterrad ( Nabe ) fest oder wandern die vielleicht ?


    Bei meinem Lager Tausch hat die Distanzhülse( 11) auch rumgezickt.....

  • Zwischen kettenradträger und Schwinge sieht es für mich ungewöhnlich eng aus. Ich kann jetzt nicht ans Möp, denn sonst würde ich mal nachschauen, wie es bei mir ist. Daher kann ich das jetzt nicht mit Sicherheit sagen.

  • Hallo!


    Ich würde auch auf irgendwas zwischen den Lagern, sprich das "Distanzrohr" tippen. Wenn was mit den anderen Abstandshülsen nicht stimmen würde, ginge schon im "zusammengesteckten" Zustand nichts mehr. Und daß es rechts so eng ist, ist normal. Hab noch ein paar Bilder von meiner auf dem Rechner gefunden...

    Hast du trotzdem mal probiert, ob das Rad bei ausgebautem Bremssattel und korrekt festgezogener Hinterachse läuft?


    Gruß Joachim

    Dateien

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  • Stückchen für Stückchen gibt´s mehr Klarheit ....aber leider noch kein frei laufendes Rad ... ;)
    Mit dem Rad und Kettenradträger bin ich heute zu einer Werkstatt gefahren und - im Sinne der Ausschlusstechnik - diese hat bestätigt, das Distanzhülsen etc. alle vorhanden sind.
    Also habe ich mich doch mal der Variante Bremse gewidmet.
    Wie beschrieben habe ich die Belege neu und auch den Bremszylinder schön gängig gemacht
    Also habe ich mal die Belege aus dem Bremssattel raus genommen und siehe da - et läuft wunderbar ... :-)
    Doch mit den Belegen stockt es wieder .......
    Also nochmal rausgenommen Bremszylinder tutti completti zurück gemacht .... und Belege rein .... Aber dann stößt die Bremsschreibe auf Metall an der Zylinder Seite ...
    Jetzt habe ich mal das Rad etwas laufen lassen, immer wieder mal gebremst ..... und es ist nicht wirklich besser ....
    Ich habe das Gefühl, das der Bremssattel als Ganzes etwas weiter sein sollte ..... aber die Puffer lassen sich - wenn ich es richtig sehe - ja nicht extra einstellen ... ODER ???

    Soweit der aktuelle Zwischenstand.
    Sonnige Grüße aus dem Rheinland ...

  • Rad also geklärt :thumbup: mehr gibt es dazu im WHB auch nicht


    Die Bremse ist also Ursache des Übels

    Alles zerlegen und reinigen gangbar machen oder gegen gebrauchtes Teil austauschen.


    Was ist mit der Brems Leitung ?Uralt ? Gehen die Kolben überhaupt zurück wie voll ist der BF Behälter ?

    Wie dick sind die Beläge ?

    Federblech im Bremssattel vorhanden ?

    Bremspumpe ok ?


    Fotos wären gut....


    :whistle:


    :wave:


    Mac

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  • Jetzt habe ich mal das Rad etwas laufen lassen, immer wieder mal gebremst ..... und es ist nicht wirklich besser

    Ich geh x von aus das originale Brembo organische verbastelt hast von OnkelOtto oder wars Tante Louise..


    hab vor 2 Jahren dasselbe Drama gehabt und musste meine hinteren regelrecht einschleifen..20km Schleichfahrt und danach konnte ich das Rad frei drehen aufgebockt..gut,ich habe neuwertige Scheiben ohne sichtbaren Verschleiß,da sitzt alles etwas strammer als es sollte....;)

  • Da es hinten ist, gibt es nur einen Bremszylinder.
    Und da ich neue Bremsflüssigkeit eingepumpt habe, weiß ich das auch die noch arbeitet wie sie es soll ...
    Bremsleitung ist tatsächlich noch die alte ....aber ohne sichtbare Schwachstellen ...

    Kann es vielleicht mit dem Thema Lust zu tun haben ?
    Der Part der Bremse, der gegenüber dem Zylinder ist, hat ja eigentlich auch die Möglichkeit etwas mehr Raum zu machen ... ????

  • du wärst nicht der Erste dem es passiert

    BF Behälter zu voll durch neue Beläge

    permanent Druck und strammes Hinterrad :whistle:

    oder der Führungsstift im Bremssattel ist verrostet das hatten wir hier schon

    dann löst die Bremse nicht richtig

    oder durch die alte Leitung lösen sich

    Partikel und verstopfen Bohrungen

  • Also .... die Führungsstifte im Bremssattel laufen gut.
    Bremsflüssigkeit ist nicht zu viel drin ...
    In einer Werkstatt gab es die Vermutung, dass die Belege einfach zu dick sind ???
    Ich habe die Lucas, die mit Platte 9,2 mm dick sind ...
    und beim blättern im Netz finde ich auch Belege anderer Hersteller mit einer Gesamtdicke von 9 mm ....
    Sollte das der Grund sein .... ????