30.000er Wartung

  • Die Frage ist, wie alt das Gabelöl ist. Gabelöl stellt einerseits eine ordnungsgemäße Dämpfung sicher, andererseits die korrekte Schmierung der Gleitbuchsen und -rohre; beide erzeugen Abrieb und das Öl verliert altersbedingt seine Schmierfähigkeit. Meine Erfahrung: Gabelöl ist nach 20.000km und/oder drei Jahren schlicht fällig.


    Grüße

    Chris

    Meine Beiträge geben meine private Meinung wieder ohne Anspruch auf sachliche Richtigkeit.

  • Hallo Sandro,

    wie dein Gabelöl aussieht, wirst du nur durch das Öffnen der Gabel erfahren. Ich habe an meiner

    G650GS nach 40.000 km das Gabelöl gewechselt und es war deutlich dunkler (Abrieb) als das neue Öl

    und der Geruch war schon etwas streng. Ich kenne jetzt deine Gabel nicht, aber bei mir hat sich der

    Aufwand in Grenzen gehalten (ca. 1,5 Std).

    Grüße Bernd

  • Die Gabel der G bis 2010 ist die gleiche wie in der F GS.

    Ich habe das Öl und die Buchsen (die aber noch gut gewesen wären) an der Dakar letztes Jahr nach 13 Jahren und etwas über 50.000km gewechselt und der Gestank war bestialisch.

    Wechsel Gabelöl geht ohne Ausbau der Gabel und dauert etwa 1,5-2h. Komplette Gabelrevision dauert etwa 5-6h.

  • OK....ich hab sowieso eine halbe Baustelle. Muss Öl, Bremsklötze vorne und Kettenkitt wechseln. Da macht das Gabelöl auch nicht mehr viel aus. ;-) Danke! Sandro

    :!:Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir Was" sondern bei "So ist es":!:

  • Also das erst Mal bei meiner 800er war auch nach 30.000 ... nur seit dem hab ich kein weiteren Gabelölwechel in meiner Doku. :g: ... das wären dann so 6½ Jahre und weitere 170.000 ... glaub da sollte ich auch mal wieder was machen ... :whistle:

    .....und? Haben sich die Fahreigenschaften geändert?

    :!:Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir Was" sondern bei "So ist es":!:

  • Das mit den "Fahreigenschaften" kann man nicht spüren, solange alles noch ok war.

    Außer man glaubt es ...


    Es ist aber wegen dem Dreck (Staub, tote Insekten etc.) , der eingeschleppt wird (! keine Dichtung ist wirklich total dicht ! - nur eben dichter als keine :)) und anderen nicht erwünschten Dingen (Wasser etc.) sinnvoll Gabelöl (und eigentlich auch Federbeinöl) regelmäßig zu wechseln.


    Es geht auch ohne ... über Jahrzehnte, wie wir schon festgestellt haben.


    Es kann aber auch leicht sein, das der eingeschleppte Siff und Dichtungs- sowie Gleitlagerabrieb mit der Zeit zu Problemen führen.

    Und dann spürst du den Unterschied wirklich !

  • Also das erst Mal bei meiner 800er war auch nach 30.000 ... nur seit dem hab ich kein weiteren Gabelölwechel in meiner Doku. :g: ... das wären dann so 6½ Jahre und weitere 170.000 ... glaub da sollte ich auch mal wieder was machen ... :whistle:

    .....und? Haben sich die Fahreigenschaften geändert?

    Nun ja ... bei ca. 100.000 hab ich mal das hintere Federbein gewechselt ... war schon anders danach mit dem Wilbers ... :rofl1:

  • Weiß gar nicht, warum Wilbers immer so hoch gelobt wird. Hatte ich in der Africa Twin, mit kompletter Verstellung. Und alle 20.000 muß das Ding zur Wartung für gute 100 Euro. Da ist das originale Showa in der F650GS doch pflegeleichter und kaum weniger funktional. Was ist denn in der F800GS original verbaut?


    Grüße

    Chris

    Meine Beiträge geben meine private Meinung wieder ohne Anspruch auf sachliche Richtigkeit.

  • Weiß gar nicht, warum Wilbers immer so hoch gelobt wird. Hatte ich in der Africa Twin, mit kompletter Verstellung. Und alle 20.000 muß das Ding zur Wartung für gute 100 Euro. Da ist das originale Showa in der F650GS doch pflegeleichter und kaum weniger funktional. Was ist denn in der F800GS original verbaut?


    Grüße

    Chris

    Original ist Sachs drin

  • Oh, ok, Sachs Dämpfer sind von ZF, glaube ich (zu meiner Jugend war Sachs ´ne Topmarke wie Rotax; die Marke wurde für Zweiräder ja wohl nach China verkauft). ZF ist üblicherweise Top-Qualität, würde ich auch nicht ohne Not tauschen wollen....


    Grüße
    Chris

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  • Oh, ok, Sachs Dämpfer sind von ZF, glaube ich (zu meiner Jugend war Sachs ´ne Topmarke wie Rotax; die Marke wurde für Zweiräder ja wohl nach China verkauft). ZF ist üblicherweise Top-Qualität, würde ich auch nicht ohne Not tauschen wollen....


    Grüße
    Chris

    ja, ist ZF Sachs und ich finde ein sehr gutes Federbein. Anscheinend so gut, das bei der F800 GS keinerlei Umlenkhebel verbaut sind, was die Wartung ein wenig vereinfacht im Vergleich zur Dakar.

  • Nun ja ... nach 100.000 km fühlte es sich an wie die Federung eines Lowriders ... kleinste Bodenwelle und das schaukeln hat erst einige km später wieder aufgehört (überspitzt dagrstellt). Das Wilbers macht nach fast 100.000 km noch lange nicht so einen "schwammigen" Eindruck.

  • Weiß gar nicht, warum Wilbers immer so hoch gelobt wird. Hatte ich in der Africa Twin, mit kompletter Verstellung. Und alle 20.000 muß das Ding zur Wartung für gute 100 Euro. Da ist das originale Showa in der F650GS doch pflegeleichter und kaum weniger funktional. Was ist denn in der F800GS original verbaut?


    Grüße

    Chris

    Die Hersteller von besseren Zubehörfederbeinen wollen ja nur, das das Dämpfungssystem immer auf dem höchsten Niveau arbeitet.

    Das System ist auch nichts anderes als deine Telegabel, an der du auch regelmäßig Öl wechseln solltest.

    Aber das handhabt jeder wie er will.

    Die Öhlins an meiner ehemaligen 11erGS will der jetzige Besitzer vielleicht demnächst mal "machen lassen .... wohl nach 125tkm oder so ... es ging bei mir ohne Wartung und bei ihm auch.

    Ob das gut ist für die Dichtungen und die mechanischen Teile, ist eine andere Sache !


    Ob man das dann auch wieder merkt, wage ich zu bezweifeln.

    Man hat damals halt den Unterschied zu den "Originalfederbeinen" sehr wohl gemerkt !

    Alles immer eine Sache der Beladung und Fahrweise etc.


    Grobere Änderungen am Fahrwerk merkt man meist erheblich intensiver (z.B. Austausch von Federbeinen oder Gabelfedern) .


    Alles ist halt Glaubens- und Gewissensache !